Interview 07
TRANSCRIPT
00:00:02 - 00:00:25
Speaker A
Okay, jetzt nimmt es auf. So, wir würden anfangen. Mal nochmal ganz einfach, wenn sie kurz noch mal so eine Kurzvorstellung machen. Also was machen sie, wie stehen sie zu dem Projekt, was soll man wissen? Ihren Namen natürlich auch noch mal, damit wir den auch alle mal richtig aussprechen und dass sie damit mal kurz anfangen. Als erstes.
00:00:26 - 00:01:21
Speaker B
Also mein Name ist Herr Mustermann, ich bin hier im Büro verantwortlich für das Facility Management. Das beinhaltet die Zutrittskontrolle, den Empfang, das Flächenmanagement, also wo wer sitzt, das Schlüsselmanagement, Gebäudereinigung, Störmanagement. Das ist so das Große. Habe jetzt noch neu dazu bekommen Anfang des Jahres die Arbeitssicherheit. Das heißt, ich bin jetzt Skimanager für die Inneos Solution Group und Europe, sprich die Mitarbeiter, die in Frankfurt sitzen und noch einen Teil von Leuten in Köln. Das ist meine Aufgabe und unterm Strich bin ich der Kümmerer. Ich kümmere mich um alles. Ich sage immer, ich bin für alles verantwortlich, außer was mit Business zu tun hat und IT.
00:01:21 - 00:02:13
Speaker A
Okay, das war super. Ja, danke schön. Jetzt, das finde ich jetzt spannend. Wir haben ja jetzt eine ganze Latte von Verantwortlichkeiten genannt, also das ist eine ganze Menge bis hin Arbeitssicherheit, wichtiges Thema. Ach, jetzt mal können sie einen typischen oder beschreiben sie doch mal einen Tag im Büro. Wie läuft der so bei ihnen ab? Also wenn sie zweitausendein kommen, was machen sie da? Ich frage es ganz bewusst auch so ein bisschen kategorisch, bevor wir jetzt so eine gesamte Detail brauchen. Gar nicht, aber so sitzen sie am Schreibtisch, machen sie Meetings, müssen sie vor Ort irgendwo hingehen, müssen sie Leute treffen? Als Facility Manager heißt es, sie müssen gucken, ob die Tür klemmt. Ich fühle mich um, dass sie das mal beschreiben, wie so ein typischer Tag für sie aussieht, zweitausendein.
00:02:13 - 00:04:35
Speaker B
Also ein typischer Tag fängt für mich eigentlich damit an, dass ich unten ins Gebäude reinkomme und die Hausbewachung begrüße und die Haustechnik und da schon die ersten Informationen kriege. Was kommt heute vielleicht noch, was funktioniert nicht, wo muss ich schon reagieren, wo muss ich vielleicht auch schon Mitarbeiter informieren, weil was nicht funktioniert? Das ist so der Start in den Tag. Ich versuche morgens schon um sieben da zu sein, ÿousand, weil dann habe ich die Möglichkeit zwischen sieben und neun ein bisschen was am Rechner zu machen, weil als Dienstleister, also ich verstehe mich einfach als Dienstleister, das ist mein Job, kommen die Leute zu mir und fangen an mit ihren Problemen, dass da was nicht geht oder sie brauchen das. Wir haben an unserem Arbeitsplatz, wo ich sitze, ist auch meine Assistenz, die sitzt mir schräg gegenüber, da ist die Ausgabe vom Office Supply. Wenn einer sagt, er braucht einen Kugelschreiber, er braucht einen Block, er braucht ein Stempelkissen, wie auch immer. Das bekommt er alles bei uns. Da sind auch die ganzen Schlüssel im Schlüssel Tresor, das heißt die Verwaltung. Dann kommt unter Umständen ein neuer Mitarbeiter, der kriegt dann bei uns einen neuen Zugangstoken. Das wird bei mir im System erfasst. Und so ist schon der Start von meinem Arbeitstag. In den 2 Stunden versuche ich immer irgendwelche Listen oder Anleitungen, ich schreibe viel Anleitungen oder ähnliches oder was gerade aktuell brennt, abzuarbeiten. Danach, wie gesagt, kommen die Leute, dann kommen auch schon Meldungen, wenn was kaputt ist, dann in der Regel gehe ich hin und gucke mir das an, weil die Aussage des Mitarbeiters ist eventuell eine andere, wie ich sofort Ÿousand vorfinde. Das heißt, ich muss mir das angucken, dann informiere ich die entsprechenden Handwerker und das ist so meine Hauptaufgabe. Die Sache, die mich am meisten Zeit kostet, ist die nicht funktionierende Heizung und die entsprechende Kommunikation mit Eigentümervertreter, Betreiber, Mieter, unsere Mitarbeiter, meine Vorgesetzten. Also das ist das, was mich am meisten Zeit frisst. Das ist so mein klassischer Tag.
00:04:35 - 00:05:33
Speaker A
Das habe ich jetzt von vielen Leuten schon gehört. Beim Befragen wird immer wieder genannt, wenn da irgendwelche Sachen sich verändern wollen, wird immer das Büroklima, also das im Winter, also ich verkürze es jetzt mal so wie ich es verstanden habe, im Winter zu kalt, im Sommer zu warm. Also so als ein grundlegendes Problem, wo eigentlich, also das hat jetzt alle bis auf eine Mitarbeiterin in dieser Befragung auch immer sofort genannt. Also das ist was, was die Leute, das ist ja für sie schwierig. Augenblick, da kommt noch jemand dazu, der hört aber nur zu. Wir haben noch jemanden, der macht sich Notizen. Also nicht wundern, wir machen weiter. Die Geschichte ist so ein grundlegendes Problem anscheinend in dem Gebäude, das, sie haben schon gesagt, das ist ein Teil ihrer Arbeit, das den Leuten immer wieder zu erklären, warum was geht oder was zu verbessern. Das ist ja auch nervig, oder? Also ich bin ganz gut, natürlich ist.
00:05:33 - 00:07:48
Speaker B
Es nervig, weil das kostet mich mal. Also ich bin ja derjenige, der sich zwischen den Stühlen sitzt, ich kümmere mich um die Mitarbeiter, ich gehe hin, ich löse Probleme. Manche Dinge können ja auch mit der Haustechnik gleich gelöst werden, dass er sagt, ja, wir haben dann eine Fehlermeldung, ich muss dann nur noch einen Knopf drücken, muss den Fehler zurücksetzen. Aber wir hatten hier in dem Gebäude die Situation, dass die Lüftung nicht funktioniert hat. Und da musste ich viele, viele Jahre für kämpfen, dass der Eigentümer was macht. Und wie er es dann gemacht hat, also die Decke aufgemacht hat, hat man Fehler gefunden, die waren schon fahrlässig. Also das hatte nicht funktionieren können. Und all die Jahre, der Eigentümer sagt, nein, es ist alles in Ordnung und es hat nicht gepasst. Dasselbe haben wir jetzt mit der Heizung. Momentan haben sie die Heizungsrohre unten ausgetauscht, gespült, gemacht, getan. Da kämpfe ich jetzt auch schon und kämpfen ist das richtige Wort, seit acht Jahren. Und da sind wir eigentlich bei meinem, wenn ich mir was wünschen dürfte, ich hätte gerne ein Objekt, das funktioniert. Ein Objekt, wo man ganz klare Parameter definiert hat, wie man das funktionieren bewertet und wo man dann auch ganz klar von vornherein sagt, wenn es nicht funktioniert, welche Ÿousand Maßnahmen müssen ergriffen werden? In der Regel monetär, weil aktuell haben wir die Situation, mit einem Geschäftsmietvertrag ist man natürlich nicht so geschützt wie ein Privatmietvertrag. Das heißt, man müsste alles dokumentieren, erklären, vor Gericht gehen. Hätte man das von Anfang an über ein Bonus Malus System gemacht, dass man sagt, hey, wenn es funktioniert, kriegt ihr so viel Geld. Wenn es nicht funktioniert, wird automatisch mit festgelegten Parametern die Miete gemindert. Und es wäre halt unheimlich wichtig, für den Eigentümer muss es immer billiger sein, die Sache zu reparieren, wie es einfach schleifen zu lassen. Weil selbst die Mietminderung, die wir im Moment noch laufen haben, das ist ein Witz gegenüber dem, was der Eigentümer ausgeben müsste. Zweitausendein. Also lässt das lieber schlecht laufen und.
00:07:48 - 00:08:41
Speaker A
Wir haben die Probleme mal jetzt so. Ist jetzt eine Frage, die. Das ist natürlich, man, ich kenne das jetzt auch so, sie fühlen sich, das merke ich ja auch, dafür verantwortlich, auch den Leuten zu helfen, wenn sie sagen, ich gehe morgens um 7 Uhr schon hin und dann gucke ich, dass das läuft und so weiter. Das ist ja schon mal ein Ausdruck, dass sie sagen, okay, ich möchte, dass das hier funktioniert. Jetzt hat man da so was, was nicht funktioniert. Und das ist ja natürlich immer so, dann kann es ja auch sein, dann sind sie vielleicht auch Blitzableiter. Das heißt also, sind sie dann jemand, wo die Kollegen frustriert sind oder spüren sie das, dass sie manchmal sagen, ja, ja, der kann ja auch nichts machen, oder? Ich meine, man ist ja plötzlich auch in so einer Situation drin, dass man gerne würde, aber eben nicht kann. Und das ist ja eine Frage, ob das jemand anders jetzt, der sich an sie gewandt hat, versteht oder eben nicht versteht in so Situation.
00:08:42 - 00:10:24
Speaker B
Ich glaube, die meisten verstehen das Ÿousand. Nochmal, ich verstehe mich zu 100 % als Dienstleister und mein Job ist es, dass es den, also so sehe ich mich, dass es den Mitarbeitern gut geht. Ich habe da so eine Philosophie. Ich bin der Meinung, wenn der Mitarbeiter sich wohlfühlt, dann wird er produktiver arbeiten. Und das ist so, was ganz groß auf meiner Fahne draufsteht. Und Klima ist ein ganz wichtiges Thema. Ja, bin ich Blitzableiter, bin ich zweitausendein? Ich hatte in meinem alten Unternehmen, wo ich gearbeitet habe, mich mit meinem Vorgesetzten mal unterhalten und ja, was ist die wichtigste Eigenschaft eines Facility Managers? Und die Antwort ist ein dickes Fell. Also man kann alles lernen, man kann die Heizung verstehen, man kann Anleitung schreiben, aber dickes Fell muss man haben, sonst kann man den Job nicht bewältigen. Und das ist so. Es gibt dann auch, die Leute sind dann sehr unzufrieden und die müssen das auch irgendwo loswerden. Aufgrund meiner Erfahrung kann ich auch sagen, dass Leute sehr häufig auch unzufrieden sind mit einer Bürosituation. Das liegt vielleicht gar nicht an der Bürosituation, sondern die hatten dann morgens Streit mit ihrem Ehepartner, komm hierher. Und dann sind die 23 Grad, die gestern noch okay waren, sind heute nicht mehr okay. Und ich sage, wenn ein Mitarbeiter zu mir kommt und ich sein Problem nicht lösen konnte, aber trotzdem mit einem Lächeln weggeht, dann habe ich meinen Job gut gemacht.
00:10:24 - 00:10:39
Speaker A
Okay, aber jetzt finde ich jetzt interessant, also wenn ich jetzt, ich versuche es mal zusammenzufassen, wie ich es verstanden habe. Sie haben dann zwar auch einen Arbeitsplatz, an dem sie arbeiten, aber eigentlich sind sie sehr viel unterwegs im Gebäude.
00:10:39 - 00:10:40
Speaker B
Ja.
00:10:40 - 00:10:59
Speaker A
Und die Mitarbeiter, kommen die auch, wenn sie sagen, sie kommen jetzt zu ihnen, heißt es, die kommen physisch zu ihnen und sagen, ich komme jetzt bei, ich gehe jetzt zum Herrn Mustermann, weil bei mir ist oben schlechte Luft oder ist zu heiß, zu kalt. Gehen die dann physisch zu ihnen oder kriegen die das anders? Haben sie so ein Ticketmanagement oder kriegen sie das am Bildschirm oder kommen die wirklich zu ihnen?
00:11:00 - 00:11:57
Speaker B
Es gibt vier Wege. Entweder die rufen mich an, die schicken mir eine Mail, ÿousand, die machen mir eine Nachricht über Teams oder die schreiben ein Ticket in unserem Ticketsystem, BBSO System. Jetzt muss ich sagen, dass gerade in dem Thema Klimatisierung ich mittlerweile immer weniger Meldungen kriege. Wir haben auch viel erreicht in den letzten Jahren, aber wie gesagt, das sind acht Jahre Kampf für mich. Und die Leute haben teilweise aufgegeben, zweitausendein, weil sie sagen, er kann eh nichts machen, was für mich schlecht ist, weil ich kann nur aufgrund von Feedback reagieren. Ich kann nicht überall sein auf den 5000 Quadratmetern. Ich bin sehr, sehr stark abhängig von den Feedback der Mitarbeiter. Und wenn die dann irgendwann sich nicht mehr melden, weil sie aufgegeben haben, weil sie wissen, es passiert eh nichts, ist für mich natürlich schlecht, aber da kann ich es nicht ändern.
00:11:57 - 00:11:58
Speaker A
Ja.
00:11:58 - 00:12:29
Speaker B
Sie haben ja recht, es passiert nichts, oder? Zumindest aus Ihrer Wahrnehmung. Also ich kann sagen, mit dem Blick in die Materie, es ist immer was anderes kaputt. Mal ist der Wärmetauscher nicht, mal ist die GLT nicht. Ich kann das identifizieren, kann sagen, hey, Wärmetauscher, wir sind da gerade dran, da werden jetzt noch Ventile neu eingebaut oder, oder, oder. Für den Mitarbeiter ist es immer dieselbe Situation, er ist unzufrieden.
00:12:32 - 00:12:41
Speaker A
Wenn sie sagen, sie sind da schon dran, können sie ja zumindest mal in dem Fall sagen, wenn das an so einem Ventil liegt, dass sie sagen können, okay, in zwei Wochen ist das Ding fertig und dann läuft es wieder.
00:12:41 - 00:13:14
Speaker B
Ja, wir hatten auch schon Situationen, da hat ein Teil gefehlt, das ist kaputt gegangen, das hat €90 gekostet und das hat zwei Monate gedauert, bis das gemacht wurde, weil der Eigentümer die Gelder nicht freigegeben hat. Okay, wie gesagt, da muss es so sein, dass ich glaube, das ist auch irgendeine Frage, die noch kommt. Was ich mir wünsche, eine funktionierende Heizung und ein ganz klares Trekking System, Bonus Malus System. Das würde meine Arbeit phänomenal erleichtern.
00:13:14 - 00:13:26
Speaker A
Und dieses Bolus Malus System, das kennen sie von anderen, von Kollegen, mit denen sie sich austauschen. Gibt es sowas? Ich kenne sowas jetzt nicht, aber gibt es sowas? Oder ist das jetzt ihre Erfindung, sage ich jetzt mal?
00:13:26 - 00:14:20
Speaker B
Nein, also das gibt es unter Umständen. Also ich kenne das aus der Gebäudereinigung, dass es ein Bonus Malus System gibt, wo man sagt, es gibt immer, sage ich mal, Sachen, die nicht gut laufen. Aber es gibt in der Gebäudereinigung, gibt es z.b. keine 100 % Leistung. Jetzt könnte man sagen, na gut, 90 % ist noch eine akzeptable Leistung, 80 % wäre schon schlecht, dann hat man einen Malus, das heißt, man zieht was ab. Wenn ihr aber 100 % schaffen würdet, was zwar normal vertraglich vereinbart ist, aber wir sagen 90 % ist akzeptabel, dann würden die im Prinzip noch einen Zuschuss kriegen. Also sowas gibt es in der Tat. Das ist jetzt keine Erfindung von mir.
00:14:20 - 00:14:53
Speaker A
Okay, jetzt kommen wir zu der Bürosituation. Wir klammern jetzt mal das Grundproblem Klima aus. Jetzt geht es wirklich um den Arbeitsplatz, also um ihren Arbeitsplatz. Wenn wir uns den überlegen, gibt es da in ihrer eigenen Bürosituation, sitzen sie in einem einzelnen Büro, sitzen sie auch, ich habe gehört, es gibt ja Flächen, auf denen sie sitzen. Können sie das mal kurz beschreiben? Und gibt es da Sachen, Ÿousand, wo sie sich von dieser Situation unterstützt fühlen, wo sie sagen, das ist super?
00:14:53 - 00:16:25
Speaker B
Also wir haben ja vor 2000, Ende 2016 sind wir hin, das Objekt gezogen und haben entschieden, dass wir jetzt in offenen Bereichen sitzen. Es gibt kein Büro mehr. Es gibt keinen Raum. Damals war die Entscheidung von dem Management, die sitzen auch offen, ÿousand. Es gibt also null, es gibt nicht eine Person, die einen eigenen Raum besitzt. Und das hat es natürlich im Umzug sehr einfach gemacht, den Mitarbeitern zu erklären, dass wir jetzt offen sitzen, weil das Management das mitgetragen hat. Das war ganz gut. Ich sitze noch in einem relativ abgeschirmten Bereich, das heißt, ich habe hinter mir eine Wand, ich habe vor mir eine Wand und wir sitzen im Viererblock und vor mir ist eine Theke. Ÿousand. Das ist auch sehr, sehr wichtig, weil mein Business ist ja, dass ständig die Leute zu mir kommen und mich fragen und reden. Und wenn das in einem Bereich wäre, wo andere Mitarbeiter normal arbeiten, ob das jetzt Finance ist, ob das jetzt Customer Service ist, da wäre das sehr schlecht, weil bei mir natürlich permanent Traffic vorhält aufgrund meines Jobs. Das ist meine Aufgabe, dass die Leute zu mir kommen, weil sie Fragen haben, weil sie Mitglied werden wollen im Fitnessstudio und so weiter und so fort. Also von daher gesehen habe ich noch einen Bereich, der ein bisschen abgeschlossener ist, wie die meisten anderen Bereiche, aber insgesamt sitzen wir offen.
00:16:25 - 00:16:37
Speaker A
Okay, und jetzt, aber sie würden sagen, dass das eigentlich gut ist, weil das heißt ja auch kurze Wege, man weiß, wo sie sind und man sieht, ob sie da sind und kann dann einfach zu ihnen kommen.
00:16:37 - 00:16:38
Speaker B
Richtig.
00:16:39 - 00:16:42
Speaker A
Also das würde ich jetzt als positiv bezeichnen. Für sie auch?
00:16:42 - 00:17:02
Speaker B
Ja, also für meinen Bereich ist es schon, das passt. Ich erwähne es auch immer wieder, wir haben sehr, sehr viel richtig gemacht hier beim letzten Umzug, was ja auch von wagner Partner betreut wurde damals. Ich würde heute, aus heutiger Sicht nicht viel anders machen.
00:17:02 - 00:17:03
Speaker A
Okay, schön.
00:17:03 - 00:17:04
Speaker B
Ÿousand.
00:17:05 - 00:17:44
Speaker A
Gibt es aber trotzdem Sachen, wo sie jetzt natürlich, es ist ja auch eine Zeit vergangen, 2016, gibt es Sachen, wo sie sagen, ja, da habe ich jetzt aber was, was mich nervt an dem Büro? Also wo sie sagen, irgendwas ist da, was, da muss ich irgendwas. Ich habe jetzt Ein Beispiel, manche Kollegen, natürlich, offenes Büro heißt immer auch ein gewisser Lärmpegel, man hört Leute sprechen und so, das wird oft genannt, dass das natürlich sich sozusagen der Trade off ist, sagt, okay, jetzt haben wir ein offenes Büro und dann haben wir da einen Nachbar, der redet immer viel lauter. Und was würden sie sagen, was gibt es an der Bürosituation, was sie schlecht unterstützt oder was sie sogar vielleicht behindert bei Ihrer Arbeit?
00:17:47 - 00:19:07
Speaker B
Nix. Ich bin zufrieden. Ich weiß, dass wir natürlich gerade mit der Akustik hier und da Situationen haben. Es gibt eine sehr schwierige Situation, zweitausendein einen Platz, wo ich mit Luftzug zu kämpfen habe, aber das will ich jetzt mal ganz weglassen, weil das ist nur eine eine Person. Akustik ist ein Thema. Ja. Auch da weiß ich aus Besuchen von anderen Unternehmen, die sich unsere Fläche angucken, wir sind schon relativ leise, was nicht primär an der Akustik Komponenten liegt, Baumaßnahmen, sondern unsere Mitarbeiter sind meiner Meinung nach überwiegend sehr diszipliniert. Das ist ein sehr, sehr großer Faktor. Das hilft viel mehr, wie sage ich mal, irgendwelche Akustiktrennwände. Ja, aber es gibt Bereiche, es gibt auch Mitarbeiter, ich kann auch mit Sicherheit fünf Stück namentlich benennen, die sehr laut telefonieren und damit ihre Umgebung in Mitleidenschaft ziehen. Zweitausendein. Aber die sind so, ich kenne die auch schon seit über 12 Jahren teilweise. Die meinen das nicht, die sind so, die haben eine sehr sonore Stimme. Das kann man nicht abstellen teilweise. Das ist schon, ist einfach so, das kann man nicht ändern.
00:19:07 - 00:19:20
Speaker A
Das geht nur in die Leute immer mal wieder aufmerksam zu machen und sagen hier, ich habe jetzt alles mitgekriegt, so kennt man ja, das sind so Leute, die die telefonieren nach Berlin und und man denkt, die müssten darüber rufen.
00:19:20 - 00:19:44
Speaker B
Ja richtig, aber also wir wissen auch, es gibt auch bestimmte Volksgruppen, sage ich mal, die Italiener bei uns, die telefonieren etwas lauter, die sitzen dann auch teilweise zusammen oder wir haben das auch in der Vergangenheit schon gemacht. Aber unterm Strich, ja, es gibt immer Leute, die ein bisschen lauter telefonieren, die das aber nicht böse meinen.
00:19:44 - 00:19:45
Speaker A
Ja, das ist ja klar.
00:19:45 - 00:19:51
Speaker B
Wo man sagt, das ist einfach teilweise auch Teil ihrer Kultur. Das ist dann okay.
00:19:51 - 00:19:53
Speaker A
Oder ihrer Persönlichkeit schlicht.
00:19:53 - 00:19:55
Speaker B
Ja oder Persönlichkeit, ja.
00:19:55 - 00:20:35
Speaker A
Fühlen sich dann nicht wohl, wenn sie die ganze Zeit so. Ja, ist richtig, aber ist ein. Haben sie, haben sie, weil es immer wieder genannt wird, haben sie da so als jemand, der doch auch ein großes Verständnis hat so von Gebäude, sie sind ja so ein Allrounder, sie wissen ja irgendwie alles, sie wissen Heizung, sie wissen Strom, sie müssen ja alles so irgendwie einschätzen können. Jetzt Thema Akustik, haben sie da irgendwie Austausch mit Kollegen oder haben sie gesagt, gibt es da irgendwie Konzepte, wo sie gemerkt haben, das ist was ganz Neues unterwegs, wo man sowas lösen könnte? Also wo man jetzt irgendwas, eine Technik oder irgendein Ding, das da ein Mikro oder eine Lampe angeht, wenn der zu laut ist oder keine Ahnung. Also haben sie da irgendwas im Kopf?
00:20:36 - 00:22:32
Speaker B
Ich frage mich, also wir haben ja im Prinzip, also ich habe drei Ideen in der Richtung. Das eine ist, es gibt so Lampen, die bei Akustik dann von grün auf gelb auf rot gehen. Das kann man einsetzen, man kann mit Akustik arbeiten. Ich glaube white noise heißt das, was so ein Hintergrundrauschen bewirkt im Prinzip die Frequenzen der Gespräche dadurch verändert oder auch blue Noise, gibt es verschiedene Sachen. Und die beste Lösung ist, ich biete einfach einen Raum an, wo die Leute hingehen können zum Telefonieren. Zweitausendein. Und da ist auch, wir sind von den Meetingräumen ganz gut ausgestattet. Aktuell haben wir, glaube ich, auch sehr viel Möglichkeiten, weil wir haben Personal reduziert, die Räume sind die gleichen geblieben. Ich würde im neuen Gebäude, und da bin ich ein totaler Freund von so Telefonzellen, von Framery z.B. ich stelle auch fest, dass sehr oft unsere Meetingräume für vier Personen, da sitzen immer nur zwei drin, ein oder zwei zum Telefonieren. Hätte ich so kleinere Boxen, würde ich natürlich auch wieder unglaublich ein Quadratmeter einsparen und hätte den Mitarbeitern was gegeben, weil ich natürlich, wenn ich die Verzimmerung wegnehme in den Open Space, muss ich andere Bereiche schaffen. Und ich bin ein totaler Freund von diesen Boxen, ob die jetzt für zwei oder für sechs Leute sind, spielt jetzt keine Rolle. Aber wo ich, da bräuchte ich mich, bräuchte ich mehr diese zweier Boxen, dass eine alleine sich mal reinsetzen kann oder ein zweier Gespräch führen kann. Weil das so für mich ist jetzt so ein zweier Gespräch, das ist jetzt mal so ein informelles Gespräch und alles weiter, was mehr wie zwei ist ja dann schon ein Meeting.
00:22:32 - 00:23:17
Speaker A
Genau, ja, zweitausendein, genau. Das eine ist auch ein bisschen spontaner, wo man einfach sagt, komm, wir setzen uns mal da rein und das andere macht mal einen Kalendereintrag, weil man muss ja mehr Leute koordinieren. Also das heißt, diese Boxen sind da schon was. Jetzt würden sie sagen, dass solche Boxen und dass die oder andere Maßnahmen im neuen Büro, dass man damit noch die Produktivität steigern können? Sie haben ja eingangs gesagt, das fand ich ein sehr, sehr kluges Statement auch, dass sie sagen, okay, ich bin meine Eigenschaft, die Produktivität auch mitverantwortlich. Das heißt, die Atmosphäre, in der die Menschen produktiv sind, fällt ihnen da was ein, wie man das steigern könnte? Also Die Boxen, würde ich jetzt sagen, wäre ja sowas, wenn man sagt, man ist weniger genervt, man kann das vielleicht spontan machen. Gibt es was weiteres?
00:23:20 - 00:24:21
Speaker B
Ich kann dir jetzt nichts sagen, was die Produktivität in dem steigert. Ich bin auch so ein sehr, sehr großer Verfechter, das ist immer mal wieder, wird das angesprochen, zweitausendein, was können wir tun, um die Leute wieder ins Büro zu kriegen? Was können wir tun, damit die Leute Spaß haben, hier zu arbeiten? Und eigentlich sind die ganzen Maßnahmen, die da reinspielen, sind genau das, wo ich jetzt sage, das kann, ich sage jetzt mal ganz profane sagen, der Obstkorb das kann der Tischkicker sein, das kann eine große Lounge sein, das kann wie, wir haben ja andere Bereiche sind mir begangen, die haben einen eigenen Barista gehabt. Das sind so Sachen, die Leute kommen gerne, wenn sie gerne kommen, sind sie zufrieden. Es gibt auch immer wieder das Thema Share Desk, da mache ich auch kein großes Geheimnis von, dass ich da ein ziemlicher Gegner von bin.
00:24:21 - 00:24:22
Speaker A
Okay.
00:24:22 - 00:26:37
Speaker B
Weil der Mensch selber arbeitet lieber an einem Platz, wo er sagen kann, mein home is my castle. Das heißt, Bilder und so weiter sind sein Pflänzchen, steht da, wobei die Pflanzen bei uns verboten, aber so in der Richtung. Und jeder Mensch arbeitet auch anders, dieses Clean Desk System. Menschen arbeiten unterschiedlich und können mit ihrer Arbeitsweise produktiv arbeiten. Das Genie beherrscht das Chaos, der andere braucht Clean Desk. Und jetzt habe ich die alle abgeholt, die clean Desk gut arbeiten können. Ich liebe clean desk auch wenn ich abends mein Schreibtisch verlasse, ist da eigentlich nur noch Maus und Tastatur drauf. Aber ich sage immer, ich muss nicht für mich denken, ich muss für 200 Leute denken. Und da finde ich, dass sehr unterschiedliche Charaktere ich auch abholen muss, wenn ich mich in meinem privaten Umfeld um das Thema Zweitausendein unterhalte. Und das mache ich sehr viel, weil das ist mein Job. Ich will wissen, wie andere denken, habe jetzt wieder am Bahnhof jemand getroffen, die haben auch komplett New Work, keine festen Arbeitsplätze mehr, nichts mehr. Da sage ich, ja, wie funktioniert das? So sage ich, ja, das ist okay. Dann frage ich als nächstes, wie viel Homeoffice habt ihr? Da hat er 1,5 Tage Präsenz die Woche, dann kann das funktionieren. Wir haben vier Tage mindestens Präsenz der Woche, da wird das schwierig. Also die Leute, mit denen ich mich unterhalte, die relativ viel Homeoffice haben, sind von einem shared Desk System, auch teilweise mit Buchungssysteme, wo ich sagen kann, hier, ich will mich morgen will ich ins Büro kommen, ich sitze an dem Schreibtisch. Je weniger Präsenztage die Leute haben, desto mehr sind sie von dem Konzept begeistert. Und da denke ich mir, da muss man halt die Leute mitnehmen, die es nicht haben. Und man muss auch die Leute mitnehmen, die eine andere Arbeitsweise haben. Aber da bin ich so ein bisschen in der ganzen Gruppe ein Einhorn. Aber es ist halt einfach meine Meinung.
00:26:38 - 00:28:17
Speaker A
Ja, ich finde das, ich finde das ganz wichtig. Ich möchte ihm auch noch mal nachgehen an der Stelle. Wir haben die Frage ja ein bisschen weiter hinten, aber wir können ja gleich darüber reden. Also auch eine Beobachtung, die man ja oft macht, eine dieser Shared Desk Geschichten ist ja oft, dass man die Anzahl der Arbeitsplätze so weit reduziert, dass man eben Mangel erzeugt, so dass das einfach. Und wenn man eben nicht Mangel hat, dann sitzen die Leute ganz schnell auch wieder ganz normal an ihren Plätzen, weil sie einfach auch nicht vertrieben werden. Das heißt also, weil einer geht ja morgens hin und sagt ja hallo, hier sitze ich eigentlich. Und dieses Heimatgefühl oder dieses aufgehoben sein im Arbeitsplatz, an dem man ja immer 8 Stunden seines Lebensminimum irgendwie verbringt. Ich würde da gerne noch mal nachfragen, sie sind ja eigentlich als jemand, der viel Kontakt hat mit den Menschen, wo die auch ihnen irgendwie sagen, hier, da stimmt was nicht, dann sehen sie auch, welche Wirkung das hat auf jemanden, wenn irgendwas nicht stimmt, Lüftung geht nicht, Heizung geht nicht, dann merken sie, der ist unruhig. So, sie haben ja da wahrscheinlich, sie sagen dickes Fell, aber auf der einen Seite sind sie ja auch sehr empathisch gegenüber über den Leuten und meinen Job nicht machen. Exakt. Also weil dickes Fell könnte man sagen, so ist mir doch egal. Das habe ich aber so nicht verstanden. Können sie das noch mal ein bisschen beschreiben? Also was ist so der Punkt, wo sie sagen Share Desk, man kann ja nun viele Technologie nutzen, ein Buchungssystem und so weiter, aber sie dachten so dieses Heimatgefühl oder was? Ich könnte zweitausendein beschreiben. Woran macht sich das fest?
00:28:17 - 00:28:19
Speaker B
Ein Heimatgefühl?
00:28:19 - 00:28:33
Speaker A
Ja, also dieses, dass man sagt, sie sagen, da bin ich nicht so überzeugt. Sie haben gesagt, okay, in der Relation, wenn die Leute wirklich vier Tage im Büro arbeiten, wollen die einen festen Platz haben. Das, so habe ich sie verstanden, dass man das noch mal beschreibt vielleicht. Warum glauben sie das?
00:28:36 - 00:30:09
Speaker B
Also ich will jetzt nicht sagen, dass Leute, die vier Tage im Büro sind, wollen einen festen Platz haben. Okay, das ist meine Aussage, ist andersrum meine Erfahrung. Und wie gesagt, mein Job ist Flächenmanagement, das ist mein Beruf und deshalb lese ich unter Umständen irgendwelche Zeitschriften zu dem Thema. Ich lese, ich unterhalte mich mit Menschen, die woanders arbeiten, die das System schon eingeführt haben oder schon länger haben. Es gibt ja verschiedene Maßnahmen dazu, Ÿousand und ich würde sagen, die Menschen, die relativ viel Homeoffice haben, die freuen sich sehr mit so einem System. Also die finden das gut. Die wollen auch gar keinen Schreibtisch mehr haben. Das ist das, was ich sage. Ich sage nicht im Umkehrschluss, dass Leute, die fünf Tage hier sind, die wollen unbedingt einen festen Schreibtisch haben. Okay, da habe ich kein Feedback zu, weil die Leute haben jetzt einen Schreibtisch und fangen sich noch nicht bei mir an zu beschweren. Wenn wir jetzt fünf Tage Präsenz im Büro hätten und würden das einführen, dann würden sich die Leute bei mir beschweren. Meine Erfahrung ist jetzt einfach nur auf meinem Bereich, weil ich bin sehr neugierig. Ich frage die Leute, wie es bei denen im Büro ist. Also auch andere Unternehmen, die Leute wenig Ÿousand Präsenz im Büro haben, finden ein Buchungssystem und Sharedesk super, super gut, was ich auch verstehen kann. Wird mir auch so gehen.
00:30:09 - 00:31:24
Speaker A
Ja, okay, alles klar. Jetzt noch mal andere Sache Unternehmenskultur. Also sie haben eingangs gesagt, sie sind der Kümmerer. Das ist eine wichtige Funktion im Unternehmen. Das ist ja einer der, also der, also wenn man den nicht hat, dann ist das schwierig. Ganz klar sagen manchmal auch gibt es das auf der auf der weiblichen, das weibliche Pendant ist dann so eine gute Seele, die sich immer um Sachen kümmert, die dann auch mal sagt Leute, die Kaffeemaschine, da muss man auch mal ab und zu die die Dinger wieder rausschmeißen oder die räumt mal den Kühlschrank. Das sind ja so Arbeiten, die man oft nicht sieht und total wichtig sind für die Kultur. So als jemand, der so eine Kümmererfunktion hat. Wie würden sie denn sagen, könnte ein Unternehmen eine oder die vorherrschende Kultur verändern? Positiv? Also wo sagen sie, könnte ein Büro, ein neues Büro kulturelle Themen verändern, wo sie sagen, das würde ich mir wünschen, wo sie spüren, irgendwie sind wir da ein bisschen komisch, hat sich eingeschliffen, zweitausendein und ein neues Büro würde da was aus ihrer Sicht verändern? Positiv.
00:31:27 - 00:34:16
Speaker B
Nochmal, ich glaube, dass wir das Büro, wenn wir nur von dem Büro reden, so wie wir es jetzt haben, haben wir damals eine ganze Menge richtig gemacht. Also wenn ich jetzt umziehen würde, müsste ich. Also wir haben da so ein Büro uns angeguckt, die Seb Bank, das war natürlich der Kracher. Also das ist natürlich, die haben eine riesen Lounge, die haben da den Barista, die haben ein eigenes Studio, um gerade so für neue Mädchen Aufzeichnungen zu machen, wo ich hier auch schon seit paar Jahren überlege, wie ich das hier umsetzen kann. Nee, da muss ich sagen, das hat nichts mit dem Umzug zu tun. Kultur ist ein Thema. Kultur ist ein Thema, wo ich sage, es spielt keine Rolle, ob mein Schreibtisch 1,40 m oder 1,45 m groß ist. Es spielt auch keine Rolle, ob ich jetzt sechs Telefonboxen habe oder nur fünf. Kultur ist ein Thema, das heißt, dass man Angebote anbietet vom Unternehmen. Was wir momentan so ein bisschen machen, ist abends noch mal weggehen. Also das ist oft alle eingeladen, jetzt z.B. nach Sachsenhausen gehen oder ein gemeinsames Frühstück machen. Das sind die Themen, die meiner Meinung nach unter Umständen wenig bis gar kein Geld kosten, aber den Zusammenhalt. Ich bin da auch der Meinung, dass gerade mit dem Homeoffice, wenn ich jetzt Leute habe, die vier Tage Homeoffice oder generell Homeoffice haben, die verlieren so ein bisschen die Beziehung zum Unternehmen, weil auch die Freundschaft mit dem Kollegen, mit dem er abends mal was trinken geht, Mittagessen geht. Wenn ich jetzt aus Unternehmersicht rede, das macht es mir schwieriger zu kündigen, weil ich eine Beziehung zu dem Büro habe, zu den Menschen, die da drin leben. Habe ich das nicht, bin ich viel im Homeoffice und es ruft mich ein anderes Unternehmen an, das mir einen Euro mehr die h gibt, dann bin ich weg, weil ich habe keine Beziehung. Habe ich ein Büro, habe ich Beziehungen? Habe ich so Veranstaltungen wie gemeinsames Frühstück, wo man Spaß hat. Und das ist auch so das, wo ich ein ganz starker Verfechter bin und sage, die Kultur muss sein. Was muss ich tun, um die Menschen wieder ins Büro zu kriegen? Und das ist nicht der 5 cm breitere Schreibtisch. Okay, das ist meine Meinung. Also ich muss, ich muss es schaffen, dass die Leute Spaß haben, hierher zu kommen.
00:34:17 - 00:36:01
Speaker A
Aber gut, aber das denken wir mal gemeinsam drüber nach. Das kann natürlich auch durch Mobiliar oder wenn man sagt jetzt so ein Frühstück, dann kann man jetzt sagen okay, da gehen wir jetzt in ich spinne jetzt mal und da gehen wir in eine Kantine. So und dann sitzen dann da eine andere Abteilung. Mit denen will ich aber jetzt gar nicht. Ich will jetzt nicht so ein riesen gemeinsames Frühstück. Ich will einfach nur mit meinen fünf Spezies mal zusammen frühstücken. Das ist ja schon eine Sache, die die was mit Mobiliar zu tun hat. Wo mache ich das? Wie weit muss ich meinen Kaffee holen? Wie muss ich das organisieren? Gibt es das überhaupt? Sie haben jetzt diesen Barista genannt, den habe ich jetzt auch häufiger gehört, aber aber das sind ja so Möglichkeiten, wo man sagt ja, wenn ihr heute morgens zusammen frühstücken wollt, gibt es da hinten einen Tisch, da könnt ihr den eigentlich machen. Der wird auch abends irgendwie sauber gemacht und und der ist dafür geeignet. Und ihr müsst euch nicht in irgendeine Sofaecke verziehen, wo jeder dann mit seinem mit seiner Laugenbrezel sitzt. Das sind ja Sachen, wo man schon sagt, das kann ein Büro, so eine Struktur unterstützen, so eine Kultur. Abends weggehen natürlich nach Sachsenhausen nicht. Ich hatte heute, glaube ich, jemanden. Ja, ich hatte heute jemanden, der hat was von Fahrradfahren, weil Inneus ja auch sehr stark sportliche Marke ist. Da gibt es dann Leute, die fahren gemeinsam Fahrrad auf Strava oder so. Hat er erzählt, fand ich spannend. Das sind so Dinge, die die entstehen ja dann kann aber natürlich auch begünstigt werden. Manche sagen ich habe gehört, sie haben ein Fitnessstudio im Haus, was ja auch noch ein Asset ist. Haben wir jetzt hier nicht. So versuchen sie da mal noch mal zu gucken. Zweitausendein, um mir zu helfen. Was gibt es da noch, wo sie sagen, vielleicht gibt es doch Themen.
00:36:01 - 00:37:48
Speaker B
Also wir haben ja, das stimmt, dass wir, wenn ich die Räumlichkeiten habe, um so Begegnungsstätten zu haben, wobei wir haben eine sehr große Main Lounge, wir haben eine mega geile Kaffeemaschine da drin. Es gibt ganz so kleine Diner Ecken, wo man sich reinsetzen kann. Ja, desto größer ich das mache und desto cooler, das stimmt, dann habe ich auch die Möglichkeit, Veranstaltungen zu machen. Aber wir hatten schon Situation, dass eine Mitarbeiterin zu mir kommt hier, ich will mit meinem Team, sagen wir mal 15 Leute ein Frühstück machen. Darf ich das im Meetingraum machen? Ist natürlich nicht so gern gesehen, weil wir haben Teppich, wenn da was fällt, aber so und wir machen dann auch am Ende alles wieder sauber. Natürlich dürfen die das, weil ich bin ja froh, wenn sowas gemacht wird. Und da ist dann teilweise habe ich die Location dazu, dass ich sagen kann Ey, ich habe da einen großen Catering Bereich, ich habe da einen Barista, ich habe natürlich ist das cool, aber noch cooler ist es, wenn es die Leute machen. Okay, und und die Leute können das auch in einem Meetingraum machen. Also es gibt dann immer mal Lösungen. Desto einfacher die Lösungen sind, desto eher wird das vielleicht auch wahrgenommen. Und die zweite Frage eben, was mir noch so einfällt, was man machen könnte. Ja, wir haben z.B. einen Vertrag im Fitnessstudio unten. Wir könnten aber auch in unserer Fläche einen großen Raum haben mit Matten und der Arbeitgeber würde zwei oder dreimal am Tag, das würde dann bedeuten 15 mal die Woche einen Personal Trainer haben, der Kurse anbietet für die Mitarbeiter, die da hingehen können und können sagen hey, ich mache jetzt Bauchbeine Po. Das wäre was, wo ich sage ja.
00:37:48 - 00:37:52
Speaker A
Das, das oder mal Yoga oder mal Entspannungsübungen oder sowas.
00:37:52 - 00:38:58
Speaker B
Dann wüsste ich aber, wenn ich jetzt, ich weiß, Montag und Freitag sind die Tage, wo die meisten Leute nicht da sind, sondern im Homeoffice und jetzt lege ich die geilsten Kurse freitags, schon habe ich wieder was erreicht. Was ich auch sehr, sehr gut finde von manchen Unternehmen ist eine ein gescheiter Bereich für Powernapping, wo man sich einfach mal zurückziehen kann, die Augen zumachen kann. Und damit meine ich nicht, dass man einen Meetingraum und Sessel reinstellt, wie es auch so, sondern wirklich reine Powernapping Bereiche, wo man auch vielleicht mal einen Bereich hat, wo man Massagen anbieten kann. Auch das kenne ich von anderen Unternehmen. Da gibt es dann einen, der das immer organisiert. Die haben einen externen Masseur. Jeder Mitarbeiter bezahlt das selbst. Also das ist jetzt nichts vom Unternehmen, aber es gibt einen Raum, da kann der seine Liege hinstellen und massiert die Leute. Das sind so Dinge, wo ich sage, das wäre cool, wenn wir das hätten. Das bringt die Leute dazu, wieder mit reinzukommen.
00:38:58 - 00:40:12
Speaker A
Ja, jetzt haben wir ganz viel über. Also danke für die vielen Ideen und so. Klingt sehr positiv. Haben wir jetzt. Ich habe so eine Frage an sehen sie auch Risiken oder sozusagen große Herausforderungen in so einem Umzug? Also wo sie sagen, wenn wir das jetzt machen und dann nehmen wir an, da gibt es jetzt auch eine tolle Planung und so weiter. Aber haben sie so ein Gefühl dafür und sagen, oh Mann, das kann aber auch richtig schiefgehen und das macht mir Sorgen oder da bin ich so ein bisschen, ja, kenne ich Risiken oder da können Risiken entstehen. Was würde ihnen da einfallen, wenn es einfach nur sagt, man zieht um, dann selbst wenn man jetzt eine gute Planung macht und so weiter. Aber was sind so die Themen? Also sie haben eingangs gesagt, so ein Risiko, hätten sie das, ich sage jetzt mal, so interpretiert, hätten sie gewusst, wie das mit Ihrer Heizungs und Klimasituation sind. Sie haben ja eingangs gesagt, da ist eigentlich der falsche Mietvertrag konzipiert worden. Das ist ja so ein Risiko, das hätten wir jetzt. Das quält sie jetzt seit vielen Jahren, die Situation, weil wenn der Eigentümer hier richtig bluten würde, wenn er das nicht repariert, hätten sie einen leichteren Job.
00:40:12 - 00:40:13
Speaker B
So sieht es aus, ja.
00:40:13 - 00:40:21
Speaker A
Oder vielleicht keinen leichteren Job, aber es würde mehr passieren. Was wäre das für. Was sehen sie für Risiken? Sorry.
00:40:24 - 00:40:26
Speaker B
Ich sehe keine Risiken.
00:40:26 - 00:40:29
Speaker A
Auch für sich persönlich, sagen sie.
00:40:30 - 00:41:25
Speaker B
Ich hatte bei dem letzten Umzug, und ich hatte es ja schon erwähnt, das habe ich ja mit Jens Schneider zusammen gemacht damals, ich hatte 440 Überstunden in dem Jahr und es war so eine geile Zeit, es hat so Spaß gemacht. Ich habe so viel Erfahrung auch sammeln dürfen. So viel zum Thema Risiko. Das Risiko ist, es werden Dinge schief gehen. Zu 100 % werden Dinge schiefgehen. Aber genau das ist ja das, was den Spaß dann ausmacht. Es geht darum, das zu lösen. Es geht darum, wie können wir es anders machen? Was können wir ansetzen? Was haben wir vielleicht vergessen und müssen noch nacharbeiten? Der Umzug selber. Was sehe ich da für ein Risiko? Es wird krächen, es wird knirschen und ich kann aus meinem letzten Projekt sagen, war das geil, hat das Spaß gemacht.
00:41:25 - 00:43:05
Speaker A
Das ist eine schöne Aussage. Ja, sehr gut. Jetzt kommen wir zu einem Punkt, weil wir sind so ein bisschen, wir haben ein paar Sachen auch ausgelassen, nicht wundern, aber ich habe ganz viel auch von ihnen erfahren. Ich glaube, es war jetzt auch sehr, sehr hilfreich. Ich habe jetzt noch mal eine Frage zum Thema Veränderung. Also jetzt Veränderungen. Gibt es jetzt die Veränderungen, die jetzt im Job kommen, weil irgendwas anders ist? Ihren Fall jetzt vielleicht irgendeine Technologie, die sich irgendwo geändert hat oder irgendwas, die sie erst wieder verstehen müssen. Und dann gibt es aber die Veränderungen, die sie selber anstoßen, wo sie sagen, also wenn ich jetzt jetzt diese Eingangsgeschichte mit dem Kümmerer, ja, und dann gibt es die andere Sache mit dem, wo sie ein klares Bild hatten, sagen, hier der Vertrag, das ist irgendwie nicht optimal. Das ist ja ein Veränderungswunsch, der kommt jetzt von ihnen zweitausendein. Wie stehen sie selbst da drin und wie sehen sie ihre Rolle da drin, jetzt Veränderungen selber voranzubringen? Dann gibt es Leute, die sagen, ich will was ändern. Dann gibt es Leute, die sagen, ja, von denen kommt selbst persönlich nichts. Die sind aber schnell dabei, wenn was Neues macht, weil die neugierig sind, weil die Sachen ausprobieren wollen. Und dann gibt es auch Leute, die einfach sagen, ach, weißt du das doch mal so, wie es ist und die Welt ändert sich genug. Wie würden sie sich einschätzen persönlich in so einer Aufgabe? Wo haben sie schon Impulse gebracht, dass sich Sachen ändern? Und könnte so ein Umzug sie da wieder aktivieren? Ich meine, das, was sie eben gesagt haben, ich möchte es noch mal von ihnen hören. Ich habe jetzt ein gewisses Bild schon im Kopf, aber was sagen sie dazu?
00:43:08 - 00:44:44
Speaker B
Ja, ich bin, glaube ich, häufig sehr kritisch. Ich hinterfrage Sachen. Ich hinterfrage auch manchmal Sachen mit Argumenten, wo ich gar nicht dahinter stehe, nur um zu hören, was die andere Seite sagt, um zu überzeugen. In der letzten Situation beim Umzug, wir sind von der von der Verzimmerung ins Open Space gewechselt. Auch damals war ich nicht davon überzeugt. Ich hatte aber die Situation, ich war das Sprachrohr. Alle Mitarbeiter kommen zu mir, die kommen nie zum CIO, die kommen zu mir. Und meine Aufgabe war es, muss ich jetzt auch ganz klar mal so sagen, entgegen meiner Überzeugung, die Mitarbeiter positiv mitzunehmen. Das ist mein Job. Ich habe es lieber, dass ich jetzt kritisch was Hinterfrage, zweitausendein und überzeugt wird oder auch die Leute denken dran, weil es kann. Ich habe immer Angst, dass Sachen am Ende schiefgehen, an die man nicht gedacht hat, wenn man Sachen bespricht und sagt, okay, so und so ist es und es gibt dann gerade auch vom Management eine anders lautende Entscheidung. Dann kann man zumindest sagen, ja, sie haben überlegt, ob sie selber A oder B wollten. Ich hätte lieber A genommen. Die haben B genommen, aber die haben A gehört.
00:44:45 - 00:44:47
Speaker A
Okay, das ist so.
00:44:47 - 00:44:49
Speaker B
Das ist mir immer sehr, sehr wichtig.
00:44:51 - 00:45:58
Speaker A
Aber das heißt jetzt Ihre Rolle jetzt, sie sind jetzt nicht der Veränderer im eigentlichen Sinne, sondern sie sagen okay, ich möchte Veränderungen verstehen, ich möchte transparent die Hintergründe. Sie haben gesagt, ich frage noch mal nach. Das ist ja positiver, damit sie sozusagen, weil sie hören dann eine Antwort. Im wahrsten Sinne heißt es, weil sie Verantwortung übernehmen wollen dafür. Also wenn ihnen einer was erklärt hat, warum das so ist, dann hilft ihnen das den anderen zu erklären. Und wenn sie es verstanden haben, sie sind jetzt nicht derjenige, der sagt hier, also ich nach vorne und ich habe da und will Ideen und will kreativ und was Neues machen. Wie sehen sie das? Würde ich nochmal an. Können sie sich vorstellen, dass so eine Bürosituation, von der wir sprechen, jetzt jetzige oder auch eine zukünftige, so eine Situation, dass die Leute stärker in Richtung Veränderung und Zukunft denken und sich neue Sachen überlegen, so einen kulturellen Effekt, dass es begünstigt wird? Können sie sich das vorstellen? Und wüssten sie, könnten sie sagen, woran, woran das liegen könnte? Benzo wer?
00:45:58 - 00:47:54
Speaker B
Ja, das könnte. Also wir reden eigentlich reden wir primär über die Arbeitsumgebung. Ich glaube nicht, dass wir jetzt über die Main law sprechen, über die catering Küche oder den Barista. Wir reden über den Arbeitsplatz und wie die Menschen darüber arbeiten. Es wurde jetzt z.B. haben wir ein Büro betrachtet, da wurde auch mit einem externen Beraterunternehmen komplett auf papierlos umgestellt. Auch das wird unter Umständen eine Zukunft sein. Das ist so. Es wird in diesem Thema aber auch Verlierer geben. Und ich bin ja sehr, sehr empathisch. Ich bin pro Mitarbeiter, ich versuche jeden mitzunehmen, solange wie es geht. Es wird Verlierer geben. Ich weiß z.B. dass aus der Unternehmensstruktur, wo wir jetzt waren, ist zwar papierlos gearbeitet, aber gewisse Arbeitsfelder sind in diesem Unternehmen mittlerweile eh outgesourced. Also die gibt es. Im Vergleich zu früher war dieses Ressort in der Firma mit drin und das hat man ausgesorgt. Ja, kann man machen. Das ist vielleicht auch die Zukunft. Hat jetzt bei VW z.b. nicht so funktioniert, all die Jahre zu sagen, wir machen just in time und geben das an den Firmen. Wird man erst in ein paar Jahren sehen. Aber da glaube ich einfach, dass der Prozess wird kommen. Dieser Prozess, dass wir jetzt hier online telefonieren und mit mit der Kamera zweitausendein, das ist ein Prozess, der zu 100 % gekommen wäre. Er wurde mit Corona halt maßlos beschleunigt.
00:47:54 - 00:47:54
Speaker A
Genau.
00:47:55 - 00:48:12
Speaker B
Das heißt, auf einmal haben wir mit Teams gearbeitet. Mittlerweile machen wir sehr, sehr viele Meetings. Man fliegt nicht mehr nach Italien, sondern macht ein kurzes Team Meeting. Man sieht sich, man telefoniert. Das ist eine Veränderung, die meiner Meinung nach definitiv passiert wäre.
00:48:12 - 00:48:13
Speaker A
Zweitausendein.
00:48:13 - 00:48:57
Speaker B
Aber erst durch die durch die Notwendigkeit Corona wurden so Firmen wie Microsoft gezwungen, das Thema schneller voranzutreiben, weil die Videotelefonie an sich war ja vorher schon vorhanden. Aber in der Qualität, wie es jetzt läuft, das haben wir erst jetzt. Und genauso ist es auch mit veränderten Arbeitsumgebung. Wir werden uns verändern. Es gibt auch immer Vorreiter und es wird auch immer Vorreiter geben, die dann feststellen, dass irgendwas schlecht gelaufen ist. Aber vielleicht von 100 % sind 20 % schlecht gelaufen und das nächste Unternehmen, das das umsetzt, das weiß das schon und macht es besser.
00:48:58 - 00:50:21
Speaker A
Ich habe jetzt, wir sind fast durch. Ich will da noch mal ein bisschen sie ein bisschen reizen mit dem Thema jetzt. Vorhin habe ich auch gesagt, meine Wahrnehmung von Inneos ist ja jetzt meine persönliche Wahrnehmung. Ich kenne die Marke vom Sport, also ich kenne das vom Segeln, diese unglaublichen Schiffe, die da durch die Gegend zischen beim Americas Cup. Ich komme ja durcheinander. Admiral oder Americas Cup, aber einer von den beiden. Ich kenne es vom Radfahren, ich kenne Sport ist einfach ein großes Ding, so Leistung und und auch natürlich da drin neue Materialien und und reißt sie das mit an irgendwas stelle? Sagen sie, wir müssen eigentlich von unserem Büro her so was, so einen Aufbruch mitnehmen, weil wir sind da eigentlich. Also dieses Unternehmen steht da für Höchstleistung und zwar, was jetzt die Schiffe zumindest angeht, fast schon absolut high end. Also das ist das Top, da gibt es nichts mehr drüber. Das scheint ja das Unternehmen oder den Eigner oder so, das scheint ja so ein bisschen in der DNA drin zu stecken. Sehen sie sich da ausgefordert oder sagen sie sich einfach Moment mal, so Arbeit ist Arbeit, Schnaps ist Schnaps. Also das ist ein anderer Effekt. Wie würden sie das einschätzen?
00:50:23 - 00:51:37
Speaker B
Ich glaube nicht, dass, das ist jetzt böse, was ich sage, dass diese sportlichen Höchstleistungen in der DNA des Unternehmens liegen, sondern das liegt in der DNA des Unternehmers, in dem einen von dem Jim Radcliffe, der bereit ist, da sehr, sehr viel Geld zu investieren, um da erfolgreich zu sein. Und es ist wirklich viel Geld, was der alles macht für mich in meinem Business, wenn ich mich mit Menschen unterhalte und die Frage, wo ich arbeite in Solution, kennt keine Sau. Warum ist das so? Wir sind ein BB Business. Wenn wir jetzt ein Unternehmen wären, das nicht BB, sondern direkt am Endverbraucher sitzt, dann gebe ich dem recht. Dann ist es wichtig, dass die Leute wissen, der macht das, der macht vielleicht auch Charity, der macht auch gute Sachen, der investiert Geld. Das haben wir nicht. Wir sind ein BB Business. Ein Unternehmer, der jetzt von uns eine tolle Kunststoff kaufen will, interessiert das nicht, dass wir auch im Rennsport sind. Okay, glaube ich zumindestens.
00:51:39 - 00:51:51
Speaker A
Das heißt, dass das hat auf sie keine. Das sehen sie nicht. Sie sehen jetzt nicht irgendwie, ich sag jetzt mal ein Carbon Gerät da irgendwie Hightech, mit dem man.
00:51:51 - 00:52:26
Speaker B
Also es ist natürlich so, dass wenn man sich mit Menschen unterhält, die einen den Beruf nicht kennen, dass man sagt, wir machen. Unser Chef, der baut ja auch den Krenner, die ja das Auto, der ist im Rennsport, der hat 50 % vom Mercedes Formel eins Team, gehört ihm. Natürlich kann man darüber reden und ist da so ein bisschen stolz drauf vielleicht. Aber am Ende ist es so, unser Business ist BB. Ich glaube nicht, dass wir mit dem Formel eins Team ein Kilo mehr Kunststoff verkaufen. Okay, weil unsere Kunden, die wollen einen Preis sehen.
00:52:27 - 00:52:50
Speaker A
Aber jetzt noch mal ein Ding da in der Richtung. Ja, wie soll ich das fragen? Die Produkte, die sie herstellen oder für die das Unternehmen steht. Ich bin da kein Fachmann, aber.
00:52:51 - 00:52:52
Speaker B
Gibt.
00:52:52 - 00:53:20
Speaker A
Es innerhalb des Büros irgendwo Sachen, wo sie sagen, ja, die Beschichtung oder das, was da, das ist eigentlich aus. Kommt es von uns oder wird das auch ganz bewusst eingesetzt? Gibt es irgendwas, wo sie sagen, da laufen sie auf Deutsch, ich spinne mal. Wir laufen auf einem Teppich, der kommt ursprünglich aus einem Material, was wir produzieren. Gibt es da sowas? Oh, jetzt sind sie gerade weg.
00:53:20 - 00:54:58
Speaker B
Das ist natürlich doof. PVCs verlegt und die PVCs haben wohl Bestandteile von uns. Wir haben da vier Quadratmeter von. Wir haben damals hatten wir Visitenkarten aus Kunststoff, die waren aus unserem Kunststoff. Ist schon cool, wenn man die Visitenkarte übergibt und sagt, hey, das ist übrigens aus unserem Kunststoff. Wir haben hier Kunststoffgläser, wir dürfen kein Glas verwenden. Wir haben aus Kunststoff, die werden auch aus unserem Material gemacht. Da wurde auch mal eine Charge gemacht, da wurde mal ein Material von uns getestet, ob das überhaupt damit geht. Und wir waren dann, die es bekommen haben. Und es gibt natürlich ganz viele Sachen, die wir wissen, wo man sagen kann, ey, die Außenhülle vom Thermomix z.B. lego. Lego will nicht, dass wir das so kommunizieren, aber ein Kühlergrill von Mercedes, das sind schon Dinge, wo man sagen kann, kein Mensch kennt Inneosion. Aber wenn ich sag, hier von dem GLC, der Kühlergrill, der ist auch so unser Material. Das erweckt dann Eindruck, sage ich mal. Aber ich. Mein Job ist es nicht, Eindruck zu erwecken. Das ist nicht. Wenn mich Leute fragen, was ich beruflich mache, dann antworte ich meistens Hausmeister, was ja nicht ganz so sich mit dem übereindeckt, was ich wirklich mache. Aber in der Regel habe ich dann Ruhe. Ja, also ich bin Hausmeister, fertig. Ich muss nicht mit irgendwas glänzen.
00:54:58 - 00:55:07
Speaker A
Ja, ja, nein, das ist ja klar. Gut, jetzt die letzte Frage. Wir sind durch. Ich fand es super. Ich hoffe, es war nicht langweilig für sie.
00:55:07 - 00:55:08
Speaker B
Nein, alles gut.
00:55:08 - 00:55:23
Speaker A
Haben sie eine Frage an mich? Ich habe sie jetzt echt gelö haben sie irgendwas, was sie von mir wissen möchten? Oder haben sie noch irgendwas, was sie loswerden wollen, wo sie sagen ja, ich habe noch was. Mir ist was eingefallen, was jetzt aber auch keine Frage hatte. Und danach sind wir fertig.
00:55:24 - 00:55:31
Speaker B
Es gibt hier eine tolle Frage. Bei welcher Tätigkeit fühlen sie sich in Ihrer aktuellen Bürosituation besonders schlecht unterstützt?
00:55:31 - 00:55:32
Speaker A
Ah, okay.
00:55:35 - 00:56:08
Speaker B
Für mich ist in meiner Arbeit die Datenqualität des Personalstammes sehr wichtig. Und die Datenqualität und wie hier in dem zweitausendein Unternehmen damit umgegangen wird, ist nicht gut. Ich weiß, dass es andere Abteilungen gibt, die auch ständig darüber klagen, dass die Datenqualität so schlecht ist. Unser Offboarding ist aus meiner Sicht sehr schlecht. Das müsste besser gehen.
00:56:09 - 00:56:17
Speaker A
Beschreiben sie das noch mal ganz kurz, was sie mit Datenqualität meinen sie, die Daten über die persönlichen Daten sind nicht richtig? Oder was sind das für Menschen?
00:56:17 - 00:56:28
Speaker B
Wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt, dann muss ich wissen, wann der Vertrag endet, weil ich bin verantwortlich, die Zugangskontrolle zu sperren.
00:56:28 - 00:56:30
Speaker A
Okay. Ja, ja, okay.
00:56:30 - 00:56:40
Speaker B
Und wenn die Qualität nicht absolut hundertprozentig ist, dann gibt es unter Umständen manchmal Leute, die schon seit zwei Jahren nicht mehr hier arbeiten, aber immer noch einen 24 sieben Zutritt haben.
00:56:40 - 00:56:44
Speaker A
Oder umgekehrt, der hat noch einen Tag und kommt nicht mehr rein.
00:56:45 - 00:56:49
Speaker B
Ja, damit kann ich eher arbeiten, weil der kommt dann zu mir und ich kann ihm helfen.
00:56:49 - 00:56:51
Speaker A
Okay, alles klar, habe ich verstanden.
00:56:51 - 00:56:54
Speaker B
Ja, das wollte ich auch noch mal loswerden.
00:56:54 - 00:57:01
Speaker A
Okay, gut, dann bleibt die letzte Frage an mich. Ja, dann bleibt die letzte Frage. Haben sie eine Frage an mich? Und dann nö, passt.
00:57:01 - 00:57:09
Speaker B
War sehr spaßig, war sehr unterhaltsam. Schöne Fragen gestellt. Ja, ich hoffe, ich konnte ein bisschen helfen.
00:57:09 - 00:57:10
Speaker A
Auf alle Fälle.
00:57:10 - 00:57:16
Speaker B
Weil ich bin da schon jemand, der seine Meinung kundtut.
00:57:17 - 00:57:35
Speaker A
Ja, also ganz wunderbar. Und ich. Also ich habe hier. Ich hätte jetzt gesagt, ich habe im ganzen 10 Seiten mitgeschrieben. Stimmt nicht, weil wir es ja aufzeichnen. Das ist ein bisschen leichter für mich. Nee, ich wollte mich herzlich bedanken bei ihnen, Herr Mustermann, und wünsche ihnen einen wunderschönen weiteren Tag und die letzten Stunden bis zum Wochenende ebenfalls.
00:57:35 - 00:57:37
Speaker B
Danke. Ciao.
00:57:37 - 00:57:37
Speaker A
Tschüss.
BELIEFS
[00:00:26 --> 00:01:21]
Topic: Facility Management Verantwortlichkeiten
What: Ein Facility Manager beschreibt seinen umfangreichen Aufgabenbereich und seine Rolle als Kümmerer
Why: Zentrale Verwaltung und Organisation verschiedener Gebäude- und Sicherheitsaspekte erfordert einen verantwortlichen Ansprechpartner
But: Die Rolle umfasst viele verschiedene Bereiche, aber explizit keine Business- und IT-Aufgaben
Implications: Ein zentraler Ansprechpartner für Facility Management vereinfacht die Organisation, erfordert aber klare Abgrenzungen der Zuständigkeiten
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Facility Management viele verschiedene Verantwortungsbereiche umfasst, besteht die Hauptherausforderung in der effizienten Koordination. Wie können wir dem Facility Manager helfen, alle Aufgabenbereiche effektiv zu überblicken und zu managen?
[00:02:13 --> 00:04:35]
Topic: Facility Management und Dienstleistungsorganisation
What: Ein Facility Manager beschreibt seinen typischen Arbeitstag mit frühem Arbeitsbeginn, proaktiver Problemlösung und vielfältigen Serviceaufgaben
Why: Der Manager sieht sich als Dienstleister und möchte durch frühe Präsenz ungestört arbeiten und effektiv auf Probleme reagieren können
But: Die tatsächlichen Probleme und deren Kommunikation, besonders bei der Heizungsanlage, nehmen unverhältnismäßig viel Zeit in Anspruch
Implications: Die Rolle erfordert ständige Verfügbarkeit und Flexibilität, was die eigentliche strategische Arbeit erschwert
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass der Facility Manager als zentraler Dienstleister fungiert, besteht die Hauptherausforderung in der zeitintensiven Problemkommunikation. Wie können wir die Kommunikationsprozesse zwischen allen Beteiligten (Eigentümer, Betreiber, Mieter, Mitarbeiter) optimieren, um eine effizientere Problemlösung zu ermöglichen?
[00:05:33 --> 00:07:48]
Topic: Gebäudemanagement und Eigentümer-Mieter-Beziehung
What: Technische Probleme im Gebäude werden vom Eigentümer nicht zeitnah behoben, trotz jahrelanger Beschwerden
Why: Für den Eigentümer ist es finanziell günstiger, Probleme zu ignorieren als sie zu beheben, da Mietminderungen geringer sind als Reparaturkosten
But: Der Geschäftsmietvertrag bietet weniger Schutz als ein Privatmietvertrag, und rechtliche Schritte sind aufwendig und kompliziert
Implications: Mieter leiden unter langanhaltenden technischen Problemen und haben keine effektiven Durchsetzungsmöglichkeiten
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Eigentümer technische Probleme aus Kostengründen ignorieren, besteht die Hauptherausforderung in fehlenden Anreizen zur schnellen Problemlösung. Wie können wir ein effektives Bonus-Malus-System entwickeln, das Eigentümer motiviert, Reparaturen zeitnah durchzuführen?
[00:08:42 --> 00:10:24]
Topic: Facility Management und Mitarbeiterzufriedenheit
What: Facility Manager sieht sich als Dienstleister mit der Hauptaufgabe, das Wohlbefinden der Mitarbeiter sicherzustellen
Why: Die Überzeugung, dass zufriedene Mitarbeiter produktiver arbeiten und ein gutes Arbeitsklima essentiell ist
But: Mitarbeiterunzufriedenheit hat oft externe Ursachen und manifestiert sich in Beschwerden über Bürobedingungen
Implications: Erfolg im Facility Management wird nicht nur durch technische Kompetenz, sondern vor allem durch emotionale Intelligenz und Resilienz ( dickes Fell ) bestimmt
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiterzufriedenheit eng mit der Arbeitsumgebung verbunden ist, aber die eigentlichen Probleme oft tiefer liegen, wie können wir Facility Manager befähigen, sowohl technische als auch emotionale Aspekte ihrer Arbeit erfolgreich zu bewältigen?
[00:11:00 --> 00:11:57]
Topic: Kommunikation und Feedback-Management
What: Mitarbeiter haben mehrere Kommunikationswege für Problemmeldungen, nutzen diese aber immer weniger
Why: Mitarbeiter haben aufgrund mangelnder sichtbarer Verbesserungen die Motivation verloren, Probleme zu melden
But: Der Facility Manager ist auf aktives Feedback angewiesen, um Probleme erkennen und lösen zu können
Implications: Ein Teufelskreis entsteht: Weniger Feedback führt zu weniger Problemlösungen, was wiederum zu noch weniger Feedback führt
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter das Melden von Problemen aufgegeben haben, ist die größte Herausforderung der Vertrauensverlust. Wie können wir Mitarbeitern zeigen, dass ihr Feedback wertvoll ist und zu konkreten Verbesserungen führt?
[00:11:58 --> 00:12:29]
Topic: Technische Probleme und Mitarbeiterzufriedenheit
What: Verschiedene technische Defekte treten auf, während Mitarbeiter nur das Endergebnis wahrnehmen
Why: Technische Systeme haben unterschiedliche Fehlerquellen (Wärmetauscher, GLT, Ventile), aber für Mitarbeiter erscheint es als dasselbe Problem
But: Trotz laufender Reparaturen und Erklärungen bleibt die Unzufriedenheit der Mitarbeiter bestehen
Implications: Es gibt eine Wahrnehmungslücke zwischen technischer Realität und Mitarbeiterempfinden
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter technische Probleme als wiederkehrend wahrnehmen, besteht die Hauptherausforderung in der mangelnden Transparenz. Wie können wir Mitarbeitern die verschiedenen technischen Lösungsprozesse besser vermitteln, um ihr Verständnis und ihre Zufriedenheit zu erhöhen?
[00:12:41 --> 00:13:14]
Topic: Instandhaltung und Wartungsprozesse
What: Lange Wartezeiten bei Reparaturen aufgrund verzögerter Budgetfreigaben
Why: Eigentümer verzögert die Freigabe von Geldern für notwendige Reparaturen
But: Mitarbeiter können ihre Arbeit nicht effizient ausführen ohne funktionierendes Equipment
Implications: Ineffiziente Arbeitsprozesse und Frustration bei Mitarbeitern; Wunsch nach klarem Bonus-Malus-System
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass verzögerte Budgetfreigaben die Arbeitsprozesse behindern, besteht die Hauptherausforderung in der zeitnahen Durchführung von Reparaturen. Wie können wir ein transparentes Tracking- und Bonus-Malus-System implementieren, um Wartungsprozesse zu beschleunigen und die Arbeitszufriedenheit zu erhöhen?
[00:13:26 --> 00:14:20]
Topic: Leistungsbewertung und Anreizsysteme in der Gebäudereinigung
What: Implementierung eines Bonus-Malus-Systems in der Gebäudereinigung
Why: 100% Leistung ist praktisch nicht erreichbar, daher werden realistische Leistungsziele mit Anreizen gesetzt
But: Es besteht eine Diskrepanz zwischen vertraglich vereinbarter (100%) und realistisch erreichbarer Leistung (90%)
Implications: Mitarbeiter können durch positive Anreize motiviert werden, auch wenn die Maximalleistung nicht erreichbar ist
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass 100% Reinigungsleistung praktisch nicht erreichbar ist, besteht die Hauptherausforderung darin, realistische Standards zu setzen. Wie können wir ein Bewertungssystem entwickeln, das Reinigungskräfte motiviert, ohne unrealistische Erwartungen zu setzen?
[00:14:53 --> 00:16:25]
Topic: Bürogestaltung und Arbeitsplatzorganisation
What: Umstellung auf Open-Office-Konzept ohne private Büros, mit einer speziellen Ausnahme für einen teilweise abgeschirmten Arbeitsbereich
Why: Management wollte mit gutem Beispiel vorangehen und hierarchische Barrieren abbauen; bestimmte Arbeitsfunktionen benötigen dennoch gewisse Privatsphäre für Kundengespräche
But: Spannung zwischen dem Wunsch nach völlig offener Bürogestaltung und der praktischen Notwendigkeit von teilweise abgeschirmten Bereichen für bestimmte Funktionen
Implications: Offene Bürogestaltung kann erfolgreich implementiert werden, wenn das Management mit gutem Beispiel vorangeht, aber funktionsspezifische Anpassungen müssen berücksichtigt werden
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass offene Bürokonzepte Hierarchien abbauen können, aber bestimmte Funktionen Privatsphäre benötigen, wie können wir flexible Arbeitsumgebungen gestalten, die sowohl Offenheit als auch funktionale Privatheit ermöglichen?
[00:16:42 --> 00:17:02]
Topic: Büroumzug und Raumplanung
What: Der letzte Umzug wurde als sehr erfolgreich bewertet
Why: Die Zusammenarbeit mit Wagner Partner und die getroffenen Entscheidungen waren effektiv
But: Trotz der Zufriedenheit könnte es Raum für kleine Verbesserungen geben
Implications: Erfolgreiche Umzugsprozesse können als Benchmark für zukünftige Projekte dienen
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass der letzte Umzug sehr erfolgreich war, besteht die Herausforderung darin, diesen hohen Standard zu halten. Wie können wir die bewährten Praktiken dokumentieren und systematisieren, um zukünftige Umzugsprojekte ebenso erfolgreich zu gestalten?
[00:17:47 --> 00:19:07]
Topic: Akustik und Lärmmanagement im Büro
What: Trotz akustischer Herausforderungen ist das Büro relativ ruhig, mit Ausnahme einiger lauter Mitarbeiter
Why: Die Mitarbeiter sind größtenteils sehr diszipliniert im Umgang mit Lautstärke
But: Einige Mitarbeiter haben von Natur aus laute Stimmen, was nicht änderbar ist und die Umgebung stört
Implications: Akustische Maßnahmen sind weniger effektiv als Mitarbeiterverhalten, aber natürliche Stimmeigenschaften bleiben eine Herausforderung
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiterdisziplin wichtiger ist als bauliche Maßnahmen, die primäre Herausforderung aber natürliche Stimmeigenschaften sind, wie können wir eine ausgewogene Arbeitsumgebung schaffen, die sowohl die Bedürfnisse lauter Sprecher als auch ihrer Kollegen berücksichtigt?
[00:19:20 --> 00:19:44]
Topic: Kulturelle Kommunikationsunterschiede
What: Bestimmte Volksgruppen (z.B. Italiener) telefonieren lauter und sitzen oft zusammen
Why: Kulturell bedingte Kommunikationsmuster und soziale Gewohnheiten
But: Lauteres Telefonieren kann von anderen als störend empfunden werden, ist aber nicht böswillig gemeint
Implications: Unterschiedliche kulturelle Kommunikationsstile müssen in gemeinsamen Räumen berücksichtigt werden
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass verschiedene Kulturen unterschiedliche Kommunikationsstile haben, besteht die Hauptherausforderung darin, ein harmonisches Miteinander zu ermöglichen. Wie können wir Arbeitsumgebungen so gestalten, dass unterschiedliche kulturelle Kommunikationsstile respektiert werden und gleichzeitig ein produktives Arbeitsumfeld für alle gewährleistet ist?
[00:19:45 --> 00:19:51]
Topic: Kulturelle Akzeptanz
What: Bestimmte Verhaltensweisen werden als kulturell bedingt akzeptiert
Why: Menschen verstehen und respektieren kulturelle Unterschiede als legitime Grundlage für verschiedene Verhaltensweisen
But: Die Grenze zwischen kultureller Akzeptanz und notwendiger Anpassung ist nicht immer klar
Implications: Kulturelle Unterschiede müssen bei der Gestaltung von Lösungen berücksichtigt werden
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass kulturelle Unterschiede das Verhalten prägen, besteht die Hauptherausforderung darin, kulturelle Grenzen zu respektieren. Wie können wir Menschen dabei unterstützen, kulturelle Vielfalt zu verstehen und gleichzeitig gemeinsame Grundlagen zu schaffen?
[00:20:36 --> 00:22:32]
Topic: Akustische Privatsphäre und Raumnutzung im Büro
What: Mitarbeiter nutzen große Meetingräume für kleine Telefonate oder Zweier-Gespräche
Why: Bedarf an privaten Räumen für vertrauliche Gespräche und Telefonate im Open Space
But: Große Meetingräume werden ineffizient genutzt, während kleinere, flexiblere Lösungen fehlen
Implications: Ineffiziente Raumnutzung und möglicherweise Störungen im Open Space durch fehlende geeignete Rückzugsmöglichkeiten
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter private Gesprächsräume benötigen, ist die größte Herausforderung die ineffiziente Nutzung großer Meetingräume. Wie können wir flexible Rückzugsmöglichkeiten für Mitarbeiter schaffen, um eine effizientere Raumnutzung bei gleichzeitiger Gewährleistung der Privatsphäre zu ermöglichen?
[00:23:20 --> 00:24:21]
Topic: Bürogestaltung und Mitarbeitermotivation
What: Unternehmen suchen nach Wegen, Mitarbeiter ins Büro zurückzuholen und die Arbeitsumgebung attraktiver zu gestalten
Why: Die Annahme ist, dass zufriedene Mitarbeiter gerne ins Büro kommen und Annehmlichkeiten wie Obstkörbe, Tischkicker oder ein Barista die Zufriedenheit steigern
But: Diese Maßnahmen garantieren nicht unbedingt eine höhere Produktivität, und Konzepte wie Shared Desk werden kritisch gesehen
Implications: Arbeitgeber müssen eine Balance zwischen attraktiver Bürogestaltung und tatsächlichem Mehrwert für die Mitarbeiter finden
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass [Mitarbeiter durch angenehme Arbeitsumgebung motiviert werden], die primäre Herausforderung ist [die richtige Balance zwischen Komfort und Produktivität zu finden]. Wie können wir [Arbeitsplätze so gestalten], dass [Mitarbeiter] [sowohl gerne ins Büro kommen als auch produktiv arbeiten können]?
[00:24:22 --> 00:26:37]
Topic: Arbeitsplatzgestaltung und Desk-Sharing
What: Unterschiedliche Präferenzen bei der Arbeitsplatzgestaltung und Nutzung von Shared-Desk-Systemen
Why: Menschen haben verschiedene Arbeitsstile und Bedürfnisse für produktives Arbeiten (Clean Desk vs. personalisierter Arbeitsplatz)
But: Die Akzeptanz von Shared-Desk-Systemen hängt stark von der Anzahl der Präsenztage ab - je mehr Präsenz, desto schwieriger die Umsetzung
Implications: Arbeitsplatzkonzepte müssen verschiedene Arbeitsweisen und Präsenzzeiten berücksichtigen, um alle Mitarbeiter effektiv einzubinden
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter unterschiedliche Arbeitsweisen haben, besteht die Hauptherausforderung in der hohen Präsenzzeit. Wie können wir flexible Arbeitsplatzkonzepte entwickeln, die sowohl für Mitarbeiter mit hoher als auch niedriger Präsenzzeit funktionieren?
[00:28:36 --> 00:30:09]
Topic: Flexible Arbeitsplatzgestaltung und Desk-Sharing
What: Mitarbeiter mit hohem Homeoffice-Anteil bevorzugen flexible Arbeitsplatzsysteme und Desk-Sharing
Why: Basierend auf Erfahrungen und Feedback aus anderen Unternehmen zeigt sich eine positive Resonanz bei flexiblen Arbeitsplatzmodellen für Teilzeit-Büronutzer
But: Unsicherheit bezüglich der Präferenzen von Vollzeit-Büronutzern, da diese sich bisher nicht aktiv beschweren
Implications: Die Akzeptanz von Desk-Sharing-Systemen scheint stark mit dem Anteil der Homeoffice-Nutzung zu korrelieren
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter mit hohem Homeoffice-Anteil flexible Arbeitsplatzsysteme bevorzugen, besteht die Hauptherausforderung in der Unsicherheit über die Bedürfnisse der Vollzeit-Büronutzer. Wie können wir ein Arbeitsplatzsystem entwickeln, das sowohl den Bedürfnissen von Teilzeit- als auch Vollzeit-Büronutzern gerecht wird?
[00:31:27 --> 00:34:16]
Topic: Bürokultur und Mitarbeiterbindung
What: Unternehmen fokussieren sich oft auf physische Büroausstattung, während der Sprecher die Bedeutung von Kultur und sozialen Bindungen betont
Why: Starke soziale Bindungen und Unternehmenskultur führen zu höherer Mitarbeiterbindung als materielle Anreize
But: Homeoffice-Arbeit erschwert den Aufbau von persönlichen Beziehungen und Verbindungen zum Unternehmen
Implications: Unternehmen müssen mehr in kulturelle und soziale Aktivitäten investieren, um Mitarbeiter ans Büro zu binden
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass [soziale Bindungen wichtiger sind als physische Büroausstattung], ist die größte Herausforderung [die Mitarbeiter trotz Homeoffice-Möglichkeiten ins Büro zu locken]. Wie können wir [gemeinsame Aktivitäten und Erlebnisse schaffen], damit [Mitarbeiter eine stärkere emotionale Bindung zum Unternehmen und den Kollegen entwickeln]?
[00:36:01 --> 00:37:48]
Topic: Gemeinschaftsräume und Mitarbeiteraktivitäten im Büro
What: Mitarbeiter möchten Räume für gemeinsame Aktivitäten wie Teamfrühstück nutzen, und es gibt verschiedene Möglichkeiten für Gemeinschaftsaktivitäten wie Fitness
Why: Förderung von Teambuilding und Mitarbeiterwohlbefinden durch gemeinsame Aktivitäten und Begegnungsmöglichkeiten
But: Einschränkungen durch praktische Bedenken (z.B. Teppichboden bei Essensveranstaltungen) und die Notwendigkeit von speziellen Räumlichkeiten
Implications: Je einfacher und zugänglicher die Lösungen für gemeinsame Aktivitäten sind, desto eher werden sie von Mitarbeitern genutzt und geschätzt
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter sich nach gemeinsamen Aktivitäten sehnen, aber räumliche Einschränkungen bestehen, wie können wir flexible und niedrigschwellige Möglichkeiten für Teamaktivitäten schaffen, die sowohl praktisch als auch attraktiv sind?
[00:37:52 --> 00:38:58]
Topic: Arbeitsplatzgestaltung und Mitarbeiterwohlbefinden
What: Unternehmen bieten Powernapping-Bereiche und Massagemöglichkeiten an, und planen Kurse strategisch an Tagen mit hoher Homeoffice-Quote
Why: Um Mitarbeiter zu motivieren ins Büro zu kommen und ihr Wohlbefinden zu steigern
But: Diese Angebote müssen gezielt und professionell gestaltet sein, nicht nur improvisiert wie ein umfunktionierter Meetingraum
Implications: Mitarbeiter schätzen dedizierte Wellness-Bereiche und professionelle Angebote am Arbeitsplatz, auch wenn sie diese selbst bezahlen müssen
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter vermehrt im Homeoffice arbeiten, besteht die Herausforderung darin, sie wieder ins Büro zu locken. Wie können wir den Arbeitsplatz durch gezielte Wellness-Angebote so attraktiv gestalten, dass Mitarbeiter freiwillig ins Büro kommen möchten?
[00:40:24 --> 00:40:26]
Topic: Risikowahrnehmung
What: Komplette Abwesenheit von Risikowahrnehmung
Why: Möglicherweise übermäßiges Selbstvertrauen oder mangelndes Risikobewusstsein
But: Fehlende Risikowahrnehmung könnte zu unvorbereiteten Situationen führen
Implications: Potenzielle Gefährdung durch mangelnde Vorsichtsmaßnahmen und Vorbereitungen
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass keine Risiken wahrgenommen werden, besteht die Hauptherausforderung in der fehlenden Risikoeinschätzung. Wie können wir Nutzer dabei unterstützen, Risiken realistisch einzuschätzen und angemessen darauf zu reagieren?
[00:40:30 --> 00:41:25]
Topic: Risikomanagement und Projektherausforderungen
What: Der Sprecher berichtet von einem Umzugsprojekt mit 440 Überstunden, das trotz Schwierigkeiten als positive Erfahrung wahrgenommen wurde
Why: Die Herausforderungen und das Lösen von Problemen werden als motivierend und lehrreich empfunden
But: Trotz der hohen Arbeitsbelastung und der Gewissheit von Problemen wird dies nicht als negativ, sondern als positive Herausforderung gesehen
Implications: Probleme und Risiken sollten nicht als Bedrohung, sondern als Chance zur Weiterentwicklung und Problemlösung gesehen werden
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Probleme unvermeidlich sind [Kernüberzeugung], besteht die Hauptherausforderung darin, diese positiv zu nutzen [Hindernis]. Wie können wir [Projektteams] dabei unterstützen, Herausforderungen als Chancen zur Weiterentwicklung zu sehen und zu nutzen [Ergebnis]?
[00:43:08 --> 00:44:44]
Topic: Kritisches Denken und Führungsrolle
What: Die Person nimmt eine kritisch hinterfragende Haltung ein und fungiert als Vermittler zwischen Mitarbeitern und Management
Why: Um potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen und sicherzustellen, dass alle Perspektiven gehört werden
But: Muss manchmal entgegen der eigenen Überzeugung handeln und Entscheidungen positiv vermitteln
Implications: Führungskräfte müssen einen Balanceakt zwischen kritischem Denken und positiver Führung vollziehen
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Führungskräfte als kritische Vermittler agieren, besteht die Hauptherausforderung darin, authentisch zu bleiben. Wie können wir Führungskräften ermöglichen, konstruktiv kritisch zu sein und gleichzeitig positiv zu führen, um eine vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre zu schaffen?
[00:44:47 --> 00:44:49]
Topic: Persönliche Prioritäten
What: Sprecher betont die hohe Wichtigkeit eines nicht näher definierten Aspekts
Why: Starke persönliche Überzeugung und Wertvorstellung
But: Ohne Kontext ist nicht klar, worauf sich die Wichtigkeit bezieht
Implications: Der Sprecher hat klare Prioritäten und Wertvorstellungen, die sein Handeln bestimmen
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass persönliche Werte sehr wichtig sind, besteht die Hauptherausforderung darin, diese zu identifizieren. Wie können wir dem Nutzer helfen, seine wichtigsten Werte klar zu erkennen und danach zu handeln?
[00:45:58 --> 00:47:54]
Topic: Digitale Transformation am Arbeitsplatz
What: Unternehmen stellen auf papierlose Arbeit um und lagern bestimmte Arbeitsbereiche aus
Why: Digitalisierung und Effizienzsteigerung sind unausweichliche Entwicklungen in der modernen Arbeitswelt
But: Diese Veränderungen führen zu Verlierern unter den Mitarbeitern, und nicht alle Outsourcing-Strategien sind erfolgreich
Implications: Mitarbeiter müssen sich an neue digitale Arbeitsweisen anpassen, während einige Arbeitsplätze möglicherweise verloren gehen
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass die digitale Transformation unvermeidlich ist, besteht die Hauptherausforderung darin, dass nicht alle Mitarbeiter davon profitieren. Wie können wir den Transformationsprozess so gestalten, dass Mitarbeiter bestmöglich auf die digitale Zukunft vorbereitet und dabei unterstützt werden?
[00:47:55 --> 00:48:12]
Topic: Digitale Transformation der Arbeitswelt
What: Übergang zu virtuellen Team-Meetings anstelle von Geschäftsreisen
Why: Effizienzsteigerung und Zeitersparnis durch digitale Kommunikation
But: Verlust des persönlichen Kontakts und der direkten Interaktion
Implications: Fundamentale Veränderung der Arbeitsweise und Kommunikationskultur in Unternehmen
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass virtuelle Meetings Geschäftsreisen ersetzen, besteht die Hauptherausforderung im Erhalt der zwischenmenschlichen Beziehungen. Wie können wir Teammitgliedern helfen, auch in virtuellen Meetings eine persönliche und effektive Zusammenarbeit zu erreichen?
[00:48:13 --> 00:48:57]
Topic: Technologische Entwicklung und Anpassung während Corona
What: Unternehmen wie Microsoft wurden durch Corona gezwungen, Videotelefonie-Technologie schneller zu entwickeln
Why: Die Pandemie schuf eine unmittelbare Notwendigkeit für bessere Remote-Kommunikationslösungen
But: Nicht alle Implementierungen sind erfolgreich, etwa 20% der Veränderungen können problematisch sein
Implications: Nachfolgende Unternehmen können aus den Fehlern der Vorreiter lernen und bessere Lösungen implementieren
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Krisen technologische Innovationen beschleunigen, aber nicht alle Implementierungen erfolgreich sind, wie können wir Unternehmen dabei unterstützen, aus den Erfahrungen der Vorreiter zu lernen und optimierte Lösungen zu entwickeln?
[00:50:23 --> 00:51:37]
Topic: Unternehmensidentität und Sportinvestitionen
What: Ein B2B-Unternehmen investiert stark in Sportaktivitäten, obwohl dies nicht zur Kernidentität des Unternehmens gehört
Why: Die sportlichen Investitionen basieren auf persönlichen Interessen des Unternehmers Jim Radcliffe
But: Als B2B-Unternehmen hat die Sportpräsenz keinen direkten Mehrwert für die Kernzielgruppe
Implications: Ressourcen werden in Bereiche investiert, die möglicherweise keinen direkten geschäftlichen Nutzen für das B2B-Geschäft haben
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass sportliche Investitionen auf persönlichen Unternehmensinteressen basieren, besteht die Hauptherausforderung in der fehlenden Relevanz für B2B-Kunden. Wie können wir die Sportinvestitionen so ausrichten, dass sie einen messbaren Mehrwert für unser B2B-Geschäft schaffen?
[00:51:51 --> 00:52:26]
Topic: Geschäftswahrnehmung und Marketing
What: Mitarbeiter sprechen über die Formel-1-Verbindung des Unternehmens
Why: Es gibt einen gewissen Stolz auf die prestigeträchtige Verbindung zur Formel 1
But: Die Formel-1-Verbindung hat keinen direkten Einfluss auf das Kerngeschäft (B2B)
Implications: Prestigeprojekte haben wenig Einfluss auf B2B-Kundenentscheidungen, die hauptsächlich preisbasiert sind
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Prestigeprojekte wie die Formel 1 keinen direkten Geschäftseinfluss haben, die Hauptherausforderung aber die Kundengewinnung ist - wie können wir den Markenwert so nutzen, dass er einen messbaren Geschäftswert für B2B-Kunden schafft?
[00:53:20 --> 00:54:58]
Topic: Berufliche Identität und Produktanwendungen
What: Der Sprecher vermeidet es, seinen tatsächlichen Beruf zu nennen und bezeichnet sich stattdessen als Hausmeister, obwohl seine Firma hochwertige Kunststoffe für bekannte Produkte herstellt
Why: Er möchte nicht mit seinem Beruf prahlen oder Aufmerksamkeit erregen, obwohl die Firma bedeutende Produkte herstellt
But: Trotz der beeindruckenden Referenzen (Mercedes, Thermomix, Lego) und der Möglichkeit, damit zu beeindrucken, wählt er bewusst Zurückhaltung
Implications: Es gibt eine Diskrepanz zwischen der tatsächlichen Bedeutung der Arbeit und der gewählten Außendarstellung, was möglicherweise Geschäftschancen verhindert
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass hochwertige Industrieprodukte oft unerkannt bleiben, besteht die Hauptherausforderung in der angemessenen Kommunikation. Wie können wir Mitarbeitern ermöglichen, den Wert ihrer Arbeit authentisch zu vermitteln, ohne dabei unbescheiden zu wirken?
[00:55:24 --> 00:55:31]
Topic: Büroarbeitsplatz-Unterstützung
What: Mitarbeiter werden nach mangelhafter Unterstützung im Büro befragt
Why: Identifikation von Schwachstellen in der Büroumgebung
But: Impliziert, dass es Tätigkeiten gibt, bei denen Mitarbeiter sich nicht ausreichend unterstützt fühlen
Implications: Es existieren Verbesserungspotenziale in der Arbeitsplatzgestaltung, die die Mitarbeiterproduktivität und -zufriedenheit beeinträchtigen
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter bei bestimmten Tätigkeiten unzureichend unterstützt werden, besteht die Hauptherausforderung in der Identifizierung dieser Schwachstellen. Wie können wir Mitarbeitern ermöglichen, ihre Arbeitsaufgaben optimal durchzuführen, indem wir die Büroumgebung besser an ihre Bedürfnisse anpassen?
[00:55:35 --> 00:56:08]
Topic: Datenqualität im Personalmanagement
What: Die Datenqualität des Personalstamms wird als mangelhaft wahrgenommen, insbesondere beim Offboarding
Why: Gute Datenqualität ist essentiell für effektive Personalarbeit
But: Trotz bekannter Probleme und Beschwerden verschiedener Abteilungen wurde die Situation nicht verbessert
Implications: Ineffiziente Prozesse und Frustration bei Mitarbeitern verschiedener Abteilungen durch schlechte Datenqualität
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass die Datenqualität im Personalstamm mangelhaft ist, besteht die Hauptherausforderung in der unzureichenden Datenpflege. Wie können wir den Mitarbeitern ein System zur Verfügung stellen, das eine konsistente und hochwertige Datenpflege, besonders beim Offboarding, gewährleistet?
[00:56:17 --> 00:56:28]
Topic: Zugangskontrolle und Mitarbeiteraustritt
What: Mitarbeiter verlässt das Unternehmen und Zugangsberechtigungen müssen entzogen werden
Why: Sicherheitsverantwortung und Pflicht zur Zugangskontrolle
But: Abhängigkeit von der rechtzeitigen Information über Vertragsende
Implications: Sicherheitsrisiko wenn Zugänge nicht rechtzeitig gesperrt werden
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Zugangskontrolle von zeitnaher Information abhängt, besteht die Hauptherausforderung in der rechtzeitigen Kommunikation. Wie können wir den Prozess der Zugangssperrung für Sicherheitsbeauftragte automatisieren, um eine lückenlose Zugangskontrolle zu gewährleisten?
[00:56:30 --> 00:56:40]
Topic: Zugangskontrolle und Sicherheitsmanagement
What: Ehemalige Mitarbeiter haben weiterhin Zugang zu Systemen
Why: Mangelhafte Qualität in der Zugriffsverwaltung
But: Sicherheitsrisiko durch nicht-deaktivierte Zugriffsrechte
Implications: Potenzielle Sicherheitslücken und Compliance-Verstöße durch nicht zeitgerecht entzogene Zugangsberechtigungen
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass mangelhafte Zugriffskontrollen zu Sicherheitsrisiken führen, besteht die Hauptherausforderung in der zeitnahen Deaktivierung von Zugangsrechten. Wie können wir das Zugangsmanagement-System so gestalten, dass Berechtigungen automatisch mit dem Ausscheiden von Mitarbeitern erlöschen?
[00:56:45 --> 00:56:49]
Topic: Hilfsbereitschaft und Interaktion
What: Person bevorzugt es, wenn andere zu ihr kommen, um Hilfe zu suchen
Why: Es ermöglicht der Person, direkt und aktiv Hilfe zu leisten
But: Setzt voraus, dass Hilfesuchende den ersten Schritt machen müssen
Implications: Zeigt eine reaktive statt proaktive Hilfsbereitschaft, die von der Initiative anderer abhängt
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Menschen lieber auf ihrem eigenen Territorium Hilfe leisten, die Hauptherausforderung ist die Überwindung von Hemmschwellen. Wie können wir den Prozess der Hilfesuche für Hilfesuchende so gestalten, dass sie sich wohler fühlen, aktiv um Unterstützung zu bitten?
[00:57:01 --> 00:57:09]
Topic: Interviewabschluss und Feedback
What: Positive Bewertung der Interviewerfahrung
Why: Teilnehmer empfand das Interview als unterhaltsam und sinnvoll
But: Unsicherheit über den eigenen Beitragswert ( ich hoffe, ich konnte ein bisschen helfen )
Implications: Teilnehmer möchten das Gefühl haben, einen wertvollen Beitrag zu leisten
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Teilnehmer unsicher über ihren Beitragswert sind, besteht die Herausforderung darin, diese Unsicherheit zu minimieren. Wie können wir Interviewteilnehmern mehr Sicherheit und Bestätigung über den Wert ihrer Beiträge geben?
[00:57:10 --> 00:57:16]
Topic: Selbstwahrnehmung und Kommunikationsstil
What: Person identifiziert sich als jemand, der offen seine Meinung äußert
Why: Starkes Selbstbewusstsein und Überzeugung von der Wichtigkeit der eigenen Meinung
But: Direkte Meinungsäußerung könnte in manchen Situationen als konfrontativ wahrgenommen werden
Implications: Die Person legt Wert auf ehrliche, direkte Kommunikation und authentischen Selbstausdruck
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass direkte Meinungsäußerung wichtig ist, aber die Hauptherausforderung in der angemessenen Kommunikation liegt, wie können wir Menschen dabei unterstützen, ihre Meinung konstruktiv zu äußern, ohne dabei andere vor den Kopf zu stoßen?