Interview 04
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00:00:01 - 00:00:43
Speaker A
So, und ich muss hier kurz meinen Protokolldroiden mal starten. Moment, was will der? Da ist er. Als erstes fangen wir an. Ich glaube, ich erinnere mich, sie waren in dem letzten Meeting dabei. Das heißt, ich habe hier die erste Frage ist, sind sie über das Projekt und die Ziele informiert? Würde ich jetzt mal sagen, ja, zweitausendein. Ich würde jetzt aber trotzdem noch mal sie kurz bitten, sich kurz vorzustellen für das Protokoll, nochmal sagen, wer sie sind, was sie für eine Rolle haben in diesem Projekt und was sie auch für eine generelle Rolle haben im Unternehmen.
00:00:43 - 00:01:49
Speaker B
Genau. Ja, mein Name ist Nicola Petershans. Ich bin in meiner Rolle verantwortlich für den HR Bereich in EMEA. Dazu gehört eben auch hier unser Headquarters in Köln, Entschuldigung, in Frankfurt und verschiedene Produktionsstandorte, die wir in Europa haben. Aufgrund meiner Rolle, dass ich hier für den frankfurter Standort, ich sag mal, mehr oder weniger als Personalleiterin agiere, wenn wir diese Funktion auch nicht offiziell haben, bin ich in das Projekt eingebunden, weil es natürlich auch um verschiedene Themen der Mitarbeiter, der Mitbestimmung, der Betriebsratseinbindung und dergleichen geht. Also das ist, glaube ich, der hauptsächliche Hintergrund. Ich habe aber auch hier in Frankfurt ein kleines Team betroffen ist, mit umziehen würde. Also insofern sehe ich das einmal aus der definitiven HR Rolle in der Funktion, aber bin selber betroffen und habe eben auch ein Team, das betroffen ist. Und das sind so die verschiedenen Aspekte, die dann meine Einbindung hier rechtfertigen oder sinnvoll erscheinen lassen.
00:01:49 - 00:02:25
Speaker A
Okay, super. Jetzt ist meine nächste Frage, bezieht sich so ein bisschen auf die Ziele dieses [SOS/EOS], ich nenne das immer möglichen Umzugs, also man sagt den möglichen Umzug. Was für strategische Ziele verbindet jetzt HR mit dem Thema und dann vielleicht auch noch mal als zweite ihr Team selbst, aber erstmal so aus der HR Perspektive, was für strategische Ziele sind ihnen, brennen ihnen auf den Nägeln, wo sie sagen, da kann das Thema Umzug eine Veränderung schaffen oder einen Schritt in diese Richtung?
00:02:26 - 00:04:20
Speaker B
Ja, also ich glaube, ein Ziel wäre es in der Tat, die positiven Aspekte, die wir vor acht Jahren sind für ungefähr hierher gezogen und haben damit ja auch unser Office Konzept komplett verändert und die positiven Aspekte dieses Umzugs tatsächlich zu halten. Also ich gehe jetzt gar nicht so unmittelbar auf, wir müssen extrem viele Dinge verändern, sondern die bessere Kommunikation, die Zusammenarbeit, diese größere Offenheit hier tatsächlich, die durch den Umzug in dieses Open Office, in diesem offenen Bereich umgesetzt worden sind, das auch definitiv zu halten, wäre für mich ein wichtiger Aspekt. Und dann kommt natürlich hinzu, dass wir ja alle durch diese Homeoffice Phasen gegangen sind, die Rückkehr ins Büro, die dann für den einen oder anderen weniger attraktiv, die zurückhaltend gesehen wird, wo man jetzt hundertprozentige Flexibilität fordert, wo wir einfach eine andere Policy haben als Unternehmen. Dies aber auch unabhängig von ich gebe jetzt vor, du musst vier Tage im Büro sein als Vollzeitkraft einfach attraktiv zu gestalten, sodass eben die Attraktivität des Bürostandortes, des Zusammenkommens und das mit Kollegen gemeinsam und auch face to face zu arbeiten, dass das dabei auch weiter, ich sage mal, mehr forciert wird. Weiter forciert wird es nicht so dass es hier nicht passiert, auch nicht durch unsere aktuelle Umgebung, aber eben diese positiven Aspekte weiterzufördern. Ich glaube, das wäre ein wichtiger Aspekt. Hinzu kämen dann einige rein technische Aspekte, die wir immer wieder als negativ betrachten, die wir leider hier in dem Büro vorgefunden haben. Das heißt die Klimatisierung im Sommer, die Heizung im Winter, die für viele Mitarbeiter dann doch eher kritisch war, wo ja auch viele Maßnahmen versucht worden sind umzusetzen. Also hier einfach die rein technische Ausstattung und das Wohlfühlen damit auch zu verbessern. Das wäre sicherlich auch ein Punkt.
00:04:21 - 00:05:39
Speaker A
Okay, das ist eine ganze Menge auch. Das heißt, dieses Thema ist jetzt so, dass sie die Leute müssen jetzt sozusagen haben. Sie haben ja eine Regelung getroffen, einen Tag zu Hause, den man frei wählen kann. Ist das richtig? Verstehen kann. Man kann also sagen, an welchem Wochentag das ist und dann kann man. Und dann hat man vier Tage im Büro bei jetzt einer normalen vollen Stelle. Und sie sagen, dass das oder sie erwarten, dass das Büro in der Attraktivität diesen, ja, diesen Wechsel für die Mitarbeiter, der für jeden ja nicht ganz einfach ist, leichter macht. Okay, richtig. Das lohnt sich mehr, den alle sagen ja immer, das kennen wir ja, das ist ja überall klar. Jeder sagt oh, jetzt muss ich ins Büro fahren, da habe ich früher hat man über das Thema Community eigentlich gar nicht geredet, aber so ein bisschen genervt von dem Thema. Heute ist total wichtig, auch wenn ich 4 Stunden im Büro bin, dann habe ich ja 1 Stunde Anfahrt und so, dann wird das miteinander aufgerechnet und sie sagen einfach. Wenn ich aber jetzt sage, ich weiß, ich mache jetzt mal blöden Vergleich, wenn ich mit den Kindern ins Zoo fahre, rege ich mich auch nicht darüber auf, dass irgendwie 1 Stunde Anfahrt ist, weil ich weiß, es wird gut. Ich war jetzt schon lange nicht mehr im Zoo. Vielleicht schlechtes Beispiel, aber schöner Vergleich mit.
00:05:39 - 00:06:04
Speaker B
Zoo und unserem Büro, aber ja, ich glaube, vom Sinnhaften her würde ich das genauso sehen, wie sie es gesagt haben. Es ist einfach eine Attraktivität, die das Thema Commuting und das kann ich auch absolut verstehen, das betrifft mich auch persönlich und selber, aber die das letzten Endes eher auch überspielt, sage ich mal, ja, oder vom Ranking her bei der individuellen Überlegung eben auch attraktiv sieht.
00:06:05 - 00:06:31
Speaker A
Zumal ja dann teilweise auch bei anderen Unternehmen das Thema Homeoffice, die sich jetzt ganz bewusst entschließen, das weiterzumachen, so in so eine Art Privilegien Thema reinkommt. Also da wird dann doch gesagt, ja, das ist super. Ja, also und vorher hat man es den Leuten ja in Covid auch verkauft. Mensch, ihr, ihr dürft jetzt zu Hause arbeiten, das ist eigentlich total toll, ihr macht es auch super. Ja, und dann steckt man jetzt natürlich Unternehmer, als Unternehmer ein bisschen in der Zwickmühle, ist das ja klar.
00:06:32 - 00:06:33
Speaker B
Ja, das ist der Fall.
00:06:33 - 00:07:20
Speaker A
Ist ja viel Psychologie eigentlich. Also so, na klar, aber viel bereit. Da sind wir auch weiter im Thema jetzt HR gesprochen, Produktivität. Also jetzt habe ich gehört, es ist tatsächlich das zweite Mal gekommen mit dem Winter, Winter zu kalt, Sommer zu warm. Wir hatten heute morgen auch mal über Lautstärken gesprochen, also so typische Sachen. Aber was erwarten sie jetzt, wenn sie, oder was wäre ihnen wichtig? Was könnte ein neues Büro Richtung Produktivität fördern? Also haben sie da eine konkrete Vorstellung, wo sie sagen, wenn wir das machen, wenn das Ding das kann, dann können wir produktiver werden?
00:07:21 - 00:10:38
Speaker B
Ja, ich glaube, dass wir also in der Tat, dass die Nutzung vielleicht von, wir haben ja momentan unsere Arbeitsplätze, unsere Workstations oder wie auch immer, wo jeder dann arbeitet und jeder auch nach wie vor ja sich selbst zugeordnet hat, wenn er jetzt nicht generell reist und hier einen Flex Test nutzt, weil er ab und zu mal vorbeikommt. Ich glaube, das ist zum einen auch für das Thema Produktivität ziemlich wichtig. Also das komplette Flex Desk Konzept wäre, glaube ich, von der Produktivität ein bisschen auch nach Gesprächen mit Kollegen eher zurückhaltend gesehen. Aber ich denke, ich habe mein Zuhause, aber ich nutze dann die Möglichkeiten, die wir heute ja im Grunde genommen auch schon haben mit unseren Thinktanks und mit den kleineren Räumen, die aber aus meiner Sicht für viele Themen doch nicht so genutzt werden, wie wir es uns im Vorfeld vorgestellt haben, sodass in einigen Bereichen eben doch gerade das Thema, ich führe lange Gespräche doch an meinem Arbeitsplatz und damit eben auch das Thema, okay, ein Kollege sitzt neben mir und möchte sich fokussiert auf etwas vorbereiten, schwieriger wird. Also die Möglichkeiten, die dieses Office Konzept oder ein Office Konzept, sie haben ja wahrscheinlich viel noch andere und auch Entwicklungen dort im Kopf, bieten kann, wirklich aktiver zu nutzen, zu sagen, hey, geh bitte dann auch woanders hin oder nutze diesen Raum, weil der ist für dich wirklich für diese Konferenz attraktiver, wo eben auch die die Technik funktioniert, wo ich sage, ja, ich kann mich hier direkt connecten, ich habe einen Lautsprecher, ich kann hier das Gespräch führen. Es ist aber auch trotzdem eine Vertraulichkeit gegeben für das Gespräch und ich muss nicht an meinem Arbeitsplatz sitzen, um hier bestimmte Dinge durchzuführen. Also ich glaube, dieses ist ein Punkt, dass eben für den verschiedenen, für die verschiedenen Aufgaben, Telefonkonferenzen, Verhandlungen, die telefonisch oder per Teams geführt werden, Meetings, die entsprechenden Räumlichkeiten neben dem Desk zur Verfügung stehen. Ich glaube, das kann eine große Rolle spielen. Sicherlich auch das Thema Digitalisierung, was ich generell sehe, weil wir nach wie vor in einigen Bereichen schon noch sehr stark auf Papier setzen. Das sind jetzt weniger Bereiche, weil wir auch wesentlich weniger Storage insgesamt haben, aber nach wie vor zu viel aus meiner Sicht, was natürlich wiederum mit einer Investition verbunden wäre, weil das sind ja Prozesse, die eben auch neben dem Umzug einfach Invest erfordern. Aber auch hier die Überlegung anzugehen, wie kann ich das digitaler gestalten, das, was vieles einfacher machen wird, Produktivität, ja, vielleicht auch die ganze Meetingkultur, kann ich damit gegebenenfalls auch tatsächlich durchdenken? Ja, also wir haben schon jetzt häufiger Situationen, wo wir sagen, okay, auch das Homeoffice, ich habe jetzt ein Teammeeting, wir machen das immer per Teams, auch wenn wir jetzt fünf Leute eigentlich am Arbeitsplatz rundherum sitzen, einer ist halt zu Hause, bevor wir jetzt noch im Meetingraum gehen und irgendwo reingehen und es buchen, ob das dann immer sinnvoll ist oder ob ich nicht auch Möglichkeiten habe, einfach diese ganze Meetingkultur, auch vom Sinne vielleicht so viele Meetings, wie auch immer, wie gehen wir damit um, zu hinterfragen und das auch sicherlich mit räumlichen Konzepten verbinden zu können.
00:10:39 - 00:11:13
Speaker A
Das finde ich jetzt sehr interessant, was sie sagen. Das heißt, sie versprechen sich eher so indirekte Anstöße, auch durch diese Bürodiskussion, dass man einfach sagt, okay, also wenn wir jetzt ein neues Büro bekommen würden oder darüber nachdenken, ich interpretiere das mal und sagen sie, dann können wir über manche Sachen wieder neu reden. Also dann können wir wieder Sachen hinterfragen, weil es einen Grund gibt, weil es einen Anlass gibt, weil man natürlich jetzt nicht einfach den ganzen Krempel vom einen ins andere schleppen möchte, sondern sagt, da ist eine Möglichkeit zur Verfügung, weil das.
00:11:13 - 00:11:41
Speaker B
Auch passiert ist, muss ich sagen. Und das habe ich recht aktiv miterlebt, weil ich ja vor, ich bin drei Monate noch in der Erlenstrasse gewesen und dann sind wir hierher umgezogen und das eben durch diesen Umzug hier in diese neue Office Umgebung auch viele Dinge angestoßen worden sind von einem anderen Umgang miteinander im Vergleich zu dem klassischen, wir sitzen in unseren Einzelbüros in den verschiedenen Etagen relativ getrennt und diese Anstöße dann. Ja, genau, also sie haben es richtig.
00:11:41 - 00:12:30
Speaker A
Dargestellt, also der Impuls. Und jetzt habe ich aber eine andere Frage, die da in das passt, was sie ausgeführt haben. Sie haben von Tätigkeiten erwähnt, also man sitzt da und hat ein Telefonat, dann hat man ein Meeting und so weiter und die haben von flexiblen Konzepten gesprochen, die es da geben könnte. Wichtig ist ja, dass man da praktisch die verschiedenen Tätigkeiten erfasst, dass man sozusagen Profile erstellt, weil sonst sitzen ja dann alle zum gleichen Moment am Kaffeeautomaten und danach alle im Meetingraum und danach alle auf der Couch, weil sie sich entspannen wollen. Ist es so, ist es schon bei ihnen so, dass sie diese Tätigkeiten erfassen, also wo sie sagen, mal so ein, ich sage jetzt mal so Tagesprotokolle führen, wo man sagt, okay, wie viel hast du jetzt konkret im Meeting?
00:12:31 - 00:12:39
Speaker B
Nein, aber das haben wir nicht. Ich denke, es wäre kein Problem, es zu tun, aber wir haben es nicht konkret erfasst, nein.
00:12:39 - 00:12:58
Speaker A
Ja, okay. Das heißt also so eine Zuordnung nach Tätigkeiten, halten sie, haben sie davon schon mal gehört, halten sie es in so einem Effekt für sinnvoll, wenn man Richtung Flexibilität geht, dass man irgendwie sagt Flexibilität, aber ich habe auch so ein paar, ich sage jetzt mal statistische Logiken da drin, wo ich besser einschätzen kann, was dann passiert.
00:12:58 - 00:13:32
Speaker B
Ist es ja, also ich halte das persönlich für sehr sinnvoll, weil es eben definitiv dann auch zu definieren ist, wo habe ich auch ganz klar sinnvolle face to Face Meetings, also wo sage ich eben wirklich für diese Aufgabe, für diese Dinge, die wir uns jetzt hier geben, benötige ich wirklich ein Face to face meeting und wo sage ich eben, eine Teams Präsentation ist komplett ausreichend, da müssen die Leute auch nicht dabei sind. Geht es um reine Infovermittlung oder geht es wirklich darum, dass wir eine Diskussion führen, dass wir vielleicht ein konfliktäres Thema aufgreifen wollen und zu Lösungen bringen. Ja, also das halte ich für sehr sinnvoll, um das zuzuordnen.
00:13:33 - 00:14:35
Speaker A
Ja, ja, ja, weil das ist ja, ist ja auch klar, die Flexibilität ist ja auch so, dass die Leute, weil letztendlich ist es für die Leute wichtig, dass sie immer ihren Ort finden auch das ist ja dann auch so eine statistische Verteilung, wenn ich habe das, ich denke, oh, kann ich möchte jetzt ein zweier Meeting machen und es ist kein Raum frei, dann muss ich improvisieren. Ja, das gehört ja auch dazu, aber natürlich, wenn ich das jetzt dauernd machen muss, nervt das. Aber jetzt eine andere Frage noch, glauben sie, dass das Büro oder die Bürosituation eine Wirkung oder große Wirkung hat auf das Thema Mitarbeiterzufriedenheit. Haben sie da vielleicht mal was gemessen? Haben sie da was festgestellt? Sie haben schon den, also sie sind so praktisch vor acht Jahren schon umgezogen in dieses Gebäude, wo sie jetzt schon wieder darüber nachdenken, wieder auszuziehen. Ist das richtig? Da haben sie was erlebt? Könnten sie das ein bisschen beschreiben, was da oder oder messen sie sowas? Mitarbeiterzufriedenheit, gibt es da so Items, die sie abfragen, was das Büro angeht?
00:14:35 - 00:16:19
Speaker B
Also wir haben in der Zeit zwei globale Engagement Surveys gemacht, also Mitarbeiterbefragung will sich auch professioneller Art zusammen mit einem externen Anbieter, die sich aber nicht auf die Bürosituation, sondern generell auf das Engagement beziehen, wo es aber natürlich auch Freitextfelder gibt und wo auch Feedbacks der Mitarbeiter gegeben werden. Insofern haben wir auch definitiv über diese Surveys tatsächlich von den frankfurter Mitarbeitern Rückmeldungen bekommen zu der Bürosituation. Kritisch gesehen wird bezogen auf die technischen Gegebenheiten, also Klimaanlage, Heizung, je nachdem, in welchem Sektor ich sitze, das ist für einige wirklich schlecht gewesen, Luftqualität und dergleichen. Also da gab es schon Kritik, Ausführungen, die aber positiv sich ausgewirkt haben auf das Thema Zusammenarbeit. Man trifft sich einfach viel häufiger, man ist halt raus aus seiner Grow Bubble, in der ich normalerweise sitze, mit meinen zwei Besprechungsräumen, die links und rechts sind. Also das Konzept selber ist aus meiner Sicht positiv aufgenommen worden, auch hier sehr modern empfunden worden. Kann ich auch wiedergeben, wenn ich mit Bewerbern einfach Bewerber haben, die sich die Situation angeschaut haben und man einfach so zeigt, okay, so arbeiten wir. Das wurde jeweils sehr state of the art, also einfach so als modern und gut angenommen, positiv angenommen, definitiv. Also insofern jetzt einen konkreten Wert, den ich ihnen nenne, nein, aber so aus diesen Umfragen und Ergebnissen, definitiv. Dann kommt aber so individuell, je nach Abteilung, ich sitze neben einem Kollegen, der sehr viel telefoniert und wo ich ständig diese Geräuschkulisse habe, oder ja, das sind so individuelle Aspekte, die dann gegebenenfalls eine Rolle spielen.
00:16:20 - 00:16:42
Speaker A
Und das kriegen sie aber sozusagen jetzt auch in ihrer Funktion mit. Das heißt, die Leute wenden sich an, sie sagen hier ja, okay und da, sie wissen auch, dass sie das auch adressieren können, so wie ich es dann verstanden habe. Das heißt, wenn dann solche Situationen sind, dass jemand sich nicht konzentrieren kann oder so, dann kommt er auf Deutsch irgendwann zu ihnen oder zu jemandem dann. Aber sie können es nicht richtig abschalten wahrscheinlich, oder? Aber sie wissen es nicht.
00:16:42 - 00:17:11
Speaker B
Ein bisschen drauf an, sehr individuell, ist es jemand, der sich durch jedes Telefonat gestört fühlt, oder ist es jemand, der wirklich neben jemandem sitzt, zweitausendein sitzt, der jetzt von morgens bis abends und auch vielleicht laut telefoniert, kann man jetzt mit dem Kollegen sprechen, ob er einen Thinktank oder einen Raum nutzen kann? Gibt es das zum umsetzen? Kann man akustisch irgendwelche Themen machen? Also wenn der Mitarbeiter sich meldet, aktiv meldet, dann versuchen wir das mit Sicherheit aufzugreifen. Das kann ich aber natürlich nicht immer voraussetzen, aber es passiert. Wir haben diese Diskussion. Ja.
00:17:11 - 00:17:47
Speaker A
Ja. Jetzt kommen wir zu einem anderen Punkt. Ÿousand Unternehmenskultur, also ist ein großes Wort und auch offen definiert. Mich würde interessieren, sehen sie direkte oder sehr direkte Auswirkungen eines Büros auf die Unternehmenskultur oder andersrum, ist ein Büro Ausdruck einer Unternehmenskultur oder kann das das sein? Ich würde sie bitten, einfach da mal eine Einschätzung zu geben aus Ihrer Person.
00:17:48 - 00:19:14
Speaker B
Also aus meiner Sicht definitiv ja. Es ist definitiv auch für uns hier sichtbar, dass jetzt unser CEO, gut, der jetzt nicht mehr dauerhaft hier ist, aber der zu Beginn ja auch hier wirklich lokalisiert war, CFO, dass also auch die Board Member tatsächlich in der gleichen Office Umgebung arbeiten. Ich habe hier keine andere Office Umgebung, was für mich definitiv auch die Kultur der Ansprechbarkeit, der Offenheit, der wir möchten hier auf einem Level kommunizieren, widerspiegelt. Also das spiegelt sich sehr stark wieder. Gleichzeitig auch die mögliche Flexibilität zu sagen, du kannst ja anfangen zu arbeiten, du hast die Möglichkeiten, Soccer Table hier zu nutzen oder du kannst einen Kaffee trinken, dir einen Tee holen. Also diese Möglichkeiten sozusagen auch während ich arbeite, mir diese diese Goodies letzten Endes hier zuführen zu lassen, spricht auch für entsprechende Kultur des Unternehmens. Definitiv. Ich finde, das ist ein sehr großer Unterschied, vergleichbar zu ich gehe in geschlossene Büros, ich gehe durch einen Raum, wo ich links und rechts die Büros habe, hier einen Besprechungsraum und das sagt etwas anderes aus. Definitiv eine Art von Flexibilität und das spiegelt unsere Kultur aus meiner Sicht auch wirklich. Das hat der Umzug sehr positiv widergespiegelt, als wir hergekommen sind. Zweitausendein.
00:19:16 - 00:20:24
Speaker A
Jetzt habe ich an sie eine Frage. Unternehmenskultur, wenn ich mir das jetzt, ich habe jetzt eine bestimmte Vorstellung von dem, wie sie da sitzen. Man macht das ja auch, um so Sachen wie Kommunikation zu fördern, also Mitarbeiter miteinander ins Gespräch zu bringen, manchmal abteilungsübergreifend mal so Zufüllungen, sagen okay, was machst du eigentlich gerade? Und dann passieren, hat man ja als als Unternehmer oder als Leitung hat man immer die Hoffnung, dass dann neue Ideen entstehen und so weiter. Teilen sie diese Hoffnung? Ist es das, was sie sagen? Ist es, was vielleicht im Moment fehlt? Oder hat das vielleicht auch in Corona gefehlt? Oder ist es jetzt was, was sich gerade bessert. Und wirkt sich so eine Bürogestaltung auch auf diesen Aspekt aus? Positiv auf der anderen Seite immer noch ganz kurz, gibt es ja immer das, dass die Mitarbeiter dann natürlich auch sehr abgelenkt sind davon. Also jeder kennt das auch. Man geht ins Büro und quatscht mit fünf Leuten, war total interessant, aber die h ist rum und dann gehen alle in die Büro und ich muss jetzt noch 200 E Mails schreiben. Also die Situation, können sie die vielleicht ein bisschen aus Ihrer Person mal beschreiben, wie sie das sehen?
00:20:25 - 00:22:34
Speaker B
Ja, also ich bin sehr sicher, dass dieses Thema Kommunikation, Verbesserung, ich treffe aus verschiedenen Bereichen einfach jemanden und sei es, wenn ich mir nur den Kaffee hole, ich tausche mich vielleicht auch zu privaten Themen aus, um einfach so ein bisschen das Socializing zu betreiben. Aber oft, und es sind ja auch Gespräche, die man hört, geht es auch darum, Mensch, ich habe momentan eine schwierige Situation, ich komme überhaupt nicht weiter. Es geht auch um fachliche Themen. Ja, also ich glaube, dieses reine miteinander quatschen, sage ich mal so ein bisschen flapsig kann auch vorkommen. Aber ich glaube nicht, dass das jetzt wirklich den Produktivitäts Gap mit sich bringt. Man hat es aus meiner Sicht während Covid schon sehr gemerkt, dass diese Themen einfach weggefallen sind, weil man hat dann zwar versucht, sich so virtuellen Kaffeerunde irgendwie vielleicht mal per Teams zu treffen, aber so richtig toll ist es dann auch nicht. Dann sitze ich lieber zu Hause und sage, ich setze mich kurz auf den Balkon oder mache irgendwas. Nicht vom Rechner sitzen, wo ich eh den ganzen Tag davor sitze. Das funktioniert nicht wirklich. Und das ist auch weggegangen, natürlich auch dadurch, dass wir alle bei Covid ja auch noch mal auf Abstand bleiben und ich sage, naja, sind ja schon drei Leute hier in der Küche, da gehe ich mal lieber nicht rein. Auch als wir wieder zurückkamen ins Office und wir tragen alle eine Maske und dergleichen. Also das hat natürlich nicht nur bei Starolution, ich denke generell gesellschaftlich große Auswirkungen gehabt auf das Zusammenkommen, ein bisschen flapsig miteinander Spaß machen oder wie auch immer. Also das sind, glaube ich, schon ÿousand Aspekte, die sich jetzt wieder verändern. Das glaube ich definitiv, ja. Auch durch gemeinsame Aktivitäten, die wir auch außerhalb der Arbeitszeit anstoßen und sagen, okay, wir gehen gemeinsam, machen was gemeinsam in Frankfurt und verschiedene Aspekte, die da eine Rolle spielen. Aber ja, ich denke mir, dass das etwas ist, was eine Stärke, was ich als Stärke gesehen habe vor Covid. Definitiv. Was allerdings dann durch die Homeoffice und durch die, ja auch durch, sag ich mal, Bedenken zurückzukehren, teilweise Angst. Jeder ist ja auch unterschiedlich umgegangen mit dieser Pandemiesituation, hatte ja auch unterschiedliche familiäre Themen, dann doch gelitten hat und sich ja jetzt denke ich mir so ein wenig stabilisiert. Es ist nicht zurück auf dem Niveau, was wir vor Covid hatten. Definitiv nicht.
00:22:35 - 00:23:27
Speaker A
Ja, ich finde das sehr interessant, was sie da sagen. Das ist ja so allgemein eigentlich, dass man da jetzt auch so ein bisschen experimentieren muss, um das auch wieder rauszufinden. Also z.b. auch man macht einen Witz am Kaffeeautomaten und einfach um auch eine bestimmte Offenheit gegenüber Kollegen zu haben. Das ist zwar kein Produktivitätsmerkmal, aber man kennt sich eben auch ganz gut, weil man hat manchmal auch einfach was gequatscht über die Kinder oder über das Fahrradfahren oder was weiß ich. Das sind ja so Sachen, die man jetzt immer mit den Teams organisierten, so ÿousand einen anrufen muss, das macht man ja nicht so. Und ab dem Gespräch über dem Fahrrad entwickelt sich dann eben irgendwann das Gespräch über ein bestimmtes Problem, wo man dann sagt, jetzt wird es wieder total spannend aus der Unternehmensperspektive.
00:23:28 - 00:24:01
Speaker B
Ja, und auch, es ist eine geringe, eine höhere Hemmschwelle, wirklich in den eigentlichen Konflikt zu gehen. Per e Mail können sie ja Themen auch sehr eskalieren. Ich ärgere mich über jemanden und dann schreibe ich und dann setze ich CC und dann schreibe ich nochmal. Und wenn ich die Person aber am Kaffeeautomaten live treffe und man sagt, hey, also das ist irgendwie total schief gelaufen, meinst du nicht, wir finden da eine Lösung? Dann merkt man, okay, wir sind eigentlich hier wieder auf einer Wellenlänge und so ein Thema muss gar nicht so eskalieren. Und das ist, glaube ich, etwas, ja, das hat durch Covid gelitten, durch die Abwesenheit gelitten einfach.
00:24:01 - 00:25:12
Speaker A
Ja, ja, ja. Man hat sich so andere Strukturen gebaut, wo einige Sachen verloren gegangen sind, denke ich auch. Aber sie sind jetzt, ich habe jetzt noch ein anderes Thema, jetzt technische Ausstattung. Jetzt haben wir ja, ich beschreibe mal so ein Bild, was ich auch in anderen Büros gesehen habe. Wenn jetzt also vermehrte Telefongespräche und Calls sind, dann hat man hier diese Dinger auf, die gibt es dann mit Rauschunterdrückung und die gibt es dann eben so stark, dass man auch sonst nichts mehr mitkriegt. Das heißt, man sitzt sehr isoliert im Büro. Wie gehen sie mit technischen Wünschen um, die Mitarbeiter an? Sie haben, also ich kann das aus eigener Erfahrung eröffnen, dann kamen die Leute und haben gesagt, ich brauche so ein Headset, ich kann Büro mich nicht konzentrieren, ich brauche so ein Ding. Dann hat man das gekauft, dann gab es aber auch Nebenwirkungen von so Dingern. Logischerweise, die Dinger kosten was und so weiter. Wie gehen sie mit so Themen um? Kann Technologie oder ist ihnen Technologie bekannt, die sie sagen, die müsste man in dem neuen Büro mitdenken, weil die uns das Leben erleichtert? Ich rede jetzt nicht über Monitore und PCs. Klar, die wird es weitergeben, aber ebenso weitere Assets.
00:25:13 - 00:25:57
Speaker B
Ja, ich glaube, da hat sich, also aus meiner Sicht sind wir zunächst einmal gut ausgestattet worden, auch direkt bei dem Umzug mit den Headsets. Also das denke ich mir, ist eine gute Qualität, die da auch gewählt worden ist und der entsprechende Noise Cancelling oder Geräuschunterdrückung. Es gibt wahrscheinlich aber jetzt nach acht Jahren auch wiederum bessere Entwicklungen. Da tut sich natürlich in der Zeit sehr, sehr viel und das auch mit offen aufzugreifen oder dass ich jetzt alle Entwicklungen kenne, ehrlich gesagt, würde ich für sehr wichtig halten, weil ich glaube, man kann da schon in der Zwischenzeit einiges verbessern und vielleicht auch vereinfachen. Teilweise ist eben das Connecten dann in verschiedenen Räumen ein bisschen aufwendig und dergleichen. Aber das sind jetzt eher so IT technische Themen, die sicherlich auch zu verbessern sind.
00:25:58 - 00:26:22
Speaker A
Ja, die Offenheit, die interessieren mich aber so ein bisschen. Also sind ihnen Sachen bekannt, wo sie sagen, da ist irgendwie Technik, also irgendwie muss da was Besseres gibt. Ich möchte jetzt gar nicht von ihnen sagen, ja, das ist der Sony HP so und so, das müssen wir gar nicht wissen, aber dass man einfach so ein bisschen Ÿousand Konnektivität, haben sie gesagt. Da ging es um das Thema, wie ich mich mit dem Gerät irgendwo einstöpseln kann. Vielleicht, dass sie das noch ein bisschen beschreiben, wo ihnen bei Technik was auffällt.
00:26:22 - 00:27:45
Speaker B
Genau. Also ohne dass ich jetzt dafür Sorge tragen kann, dass ich diese richtigen technischen Begrifflichkeiten nutze, aber sie werden ungefähr verstehen, was ich, was ich meine. Also ich gehe mit meinem Laptop von einem Besprechungsraum in den anderen, gehe wieder zurück zu meiner Dockingstation am Arbeitsplatz, muss dann wieder gehen. Da gibt es teilweise Probleme, dass ich mich nicht connecten kann, also dass das WLAN bzw. Dann das Internet, dass ich den Rechner hoch und runter fahren muss. Das ist sehr unterschiedlich für verschiedene Mitarbeiter. Ich habe es in meinem eigenen Team, aber ein, zwei Mitarbeiter, die da wirklich Probleme hatten, das ist sehr zeitintensiv. Das führt dann auch dazu, dass man seinen Rechner lieber am Arbeitsplatz lässt und ihn nicht mitnimmt, weil man danach weiß, ich muss mich wieder an und abmelden. Also ich glaube, das ist eine definitive Thematik. Ich glaube auch, dass das noise cancelling der Kopfhörer verbessert werden kann. Also ich habe privat jetzt auch zu Hause Kopfhörer wo ich tatsächlich sagen kann, das ist absolutes noise cancelling, da höre ich nichts mehr von meiner Außenwelt, wenn ich die trage. Da vermute ich mal, dass es auch entsprechend eine Entwicklung gibt diesbezüglich. Ja, ansonsten, was gibt es für andere Möglichkeiten? Zweitausendein ist es eigentlich so, dass das Hauptsächliche, was mir, was mir einfällt. Ich weiß nicht noch so, welche Richtung ich denken sollte. Was ist sonst noch so für seien.
00:27:45 - 00:28:12
Speaker A
Sie frei, wenn ihnen was auffällt. Also das ist jetzt ja schon interessant, was sie genannt haben. Das ist auch hilfreich. Vielleicht gibt es noch was anderes, sie so manchmal haben die Mitarbeiter nehmen sich ja oft Technologie dann selber mit rein ins Blut Büro und wenn ihnen was fehlt, es fällt ihnen da was auf, dass die plötzlich alle mit irgendwas um die Ecke kommen, wo sie sagen, das brauche ich eigentlich, aber das liefert mir jetzt das Büro nicht an das Equipment.
00:28:12 - 00:29:14
Speaker B
Ja, ich denke so an die Ventilatoren, gerade für die Sektoren, die eben mit sehr schlechter Klimatisierung ausgestattet sind, was ja auch eigentlich uns nicht erlaubt ist, private Geräte mitbringe, sondern dann aber vielleicht ja auch an meinen Rechner anschließen kann, was wiederum funktioniert. Also ich denke, das ist so ein bisschen das Thema Klima und Raumklima Situation, die glaube ich viele wirklich eine entscheidende Rolle spielt. Jetzt mehr als die it Technik, aber ansonsten wirklich Sachen mitbringen, das wüsste ich jetzt eher nicht. Aber die IT Technik, die wir haben, wird schon definitiv auch genutzt. Es ist teilweise etwas aufwendiger geworden, sich beispielsweise jetzt hier in einem Meetingraum mit dem Monitor zu connecten. Da kann man einfachere Lösungen schaffen. Hatten wir vorher auch einfachere Lösungen. Das ist glaube ich für einige ein bisschen ärgerlich. Es dauert halt, es kostet ein bisschen zu viel Zeit gegebenenfalls. Nein, aber ansonsten denke ich, ich habe.
00:29:15 - 00:30:14
Speaker A
Jetzt selber so ein bisschen noch mal gedacht. Ich habe noch eine andere Frage, ein bisschen neugierig vielleicht. Jetzt haben wir natürlich ein Büro, da sitzen die Leute drin und jetzt nehmen wir an, auch jeder geht dahin PC, dann arbeitet er und natürlich sitzen wir dann auch. Und jetzt wissen wir alle irgendwie jeder kann man überall lesen. Sitzen ist nicht so gut für einen Menschen, der muss sich bewegen. Und jetzt haben wir da die Situation. Wie gucken sie als hr ist es ja nochmal ein neueres Thema. Geht es ja um praktisch auch Mitarbeitergesundheit über viele Jahre. Wir wollen ja, dass die Leute dann da sitzen. Ist ihnen das Thema, ist es ein Thema für sie? Machen sie sich darüber Gedanken, wenn sie sagen okay, Meine Mitarbeiter sitzen 8 Stunden auf Deutsch auf dem auf dem Stuhl und was kann ich tun? Oder ist ihnen was bekannt oder wünschen sie was? Oder haben sie Ideen entwickelt, wo sie sagen, das müsste man mal anders machen? Also das müsste irgendwie. Verstehen sie, was ich, worauf ich hinaus will?
00:30:14 - 00:31:30
Speaker B
Ich bin sicher, was sie meinen. Also ich denke, dass wir da jetzt auch, wer bestimmte Gesundheitstage jetzt auch vor Covid, die wir angeboten haben, wir haben ja höhenverstellbare Schreibtische und ist ja auch eine Standardausstattung im Büro, die wird aus meiner Sicht sehr positiv angenommen. Wir sind auch elektrisch höhenverstellbar, also ich muss da jetzt nicht irgendwas umbasteln, was ich dann doch nicht mache. Das ist aus meiner Sicht ein guter Aspekt. Wir haben Fitnessstudio im Basement, das heißt, da haben die Mitarbeiter die Möglichkeit, auch eine Pause zu verbringen oder auch flexibel mittags zu sagen, okay, ich mache jetzt hier meine Pause und gehe einfach ins Fitnessstudio. Das wird positiv gesehen. Also diese Ÿousand, dieses Thema Bewegung, da wird von Ineos auch einiges angeboten. Da gibt es so Pages, Homepages, wo man sich einfach informieren kann, auch Impulse, was kann ich für eine gewisse Gymnastik machen zwischendurch am Arbeitsplatz, wie kann ich mich bewegen, auch über die Berufsgenossenschaft. Ich glaube, da gibt es schon Aspekte und Themen, auf die hingewiesen wird. Jetzt nicht täglich und entsprechend aktiv, aber da haben wir viel. Also wenn da jemand auch ein gewisses Interesse mitbringt, dann findet er auch in unseren Ressourcen, die wir zur Verfügung stellen, einiges, was er definitiv nutzen kann.
00:31:30 - 00:31:41
Speaker A
Ja. Gibt es da jetzt, was ein neues Büro angeht, gibt es da eine Idee, wo sie sagen, das würde ich gerne machen, das kann ich im alten jetzt nicht. Also gibt es da was, wo sie sagen, oh, das wäre doch cool, habe ich irgendwo gesehen oder ist da irgendwas?
00:31:41 - 00:32:30
Speaker B
Ja, ich glaube tatsächlich so ein bisschen diese, also die eigentliche Möglichkeit zu sagen, Zweitausendein, ich bin jetzt in meinem, gehe jetzt nicht in ein Fitnessstudio und ziehe mich jetzt um und gehe jetzt ein Gerät und gehe in dieses Fitnessstudio, sondern ich habe vielleicht zwischendurch einfach mal die Möglichkeit, irgendwo so ein paar Dehnungs oder was auch immer Übungen zu machen. Ich habe das tatsächlich mal in einem Büro gesehen, wo einfach ein gewisser Raum zur Verfügung steht, in dem es so einfache, leichte Themengeräte gab, wo ich meine normalen Klamotten anbehalte und wo ich dann einfach sage, okay, ich kann mich hier so ein bisschen dehnen, stretchen, mal was anderes machen. Und da kann man hingehen und mal so ein paar Ÿousand Ausgleichsübungen machen, was einfach auch mal den Kopf frei macht. Solche Sachen finde ich so ein bisschen parallel zum Kicker oder zum table Tennis oder wie auch immer. Das können ganz interessante Sachen sein.
00:32:32 - 00:33:49
Speaker A
Jetzt andere Frage. Wir leben im Zeitalter, in dem auch demografisch viel passiert. Das heißt, manche, viele Mitarbeiter scheiden in den nächsten Jahren aus. Wir haben so vor kurzem große Zahlen gehört, sehr dramatisch sind. Stichwort Arbeitgebermarke. Also wenn man jetzt sagt, okay, so ein Büro Situationen, sie haben es damals gesagt, da kommen dann Leute als Bewerber zu ihnen oder Bewerberinnen und dann haben die gesagt, oh, das gefällt mir aber, wie das hier ist. Jetzt sind wir acht Jahre später, das heißt, andere Zeit, vielleicht dann irgendwann 10 Jahre später. Würden sie auch sagen, dass das ein Ÿousand Asset ist, das Büro, um Leute zu überzeugen, mit ihnen zusammenzuarbeiten? Und was jetzt die gleiche Situation, da hat sich ja viel getan. Die neuen Leute haben andere Vorstellungen. Würden die, die damals sagen, es ist ein cooles Büro, würden die das heute auch noch sagen? Oder was müsste man tun, dass das attraktiv wird? Zweitausendein das Büro auf die Arbeitgebermarke ausstrahlen kann? Sei es jetzt durch Bilder, die man kommuniziert, sei, dass man einen Tag der offenen Tür macht, wie auch immer, aber dass man was zu zeigen hat, was die Marke stärkt.
00:33:49 - 00:35:04
Speaker B
Ja, also ich denke mir, dass wir nach wie vor eine attraktive Umgebung haben, so in dieser Offenheit, auch mit den gewählten Farben letzten Endes auch wie das Büro mit sehr vielen Fenstern ausgestattet ist. Ich glaube, dass das durch Ÿousand positiv, nach wie vor positiv ist. Was absolut fehlt, ist so ein kleines Bistro, sage ich mal. Also jetzt tatsächlich die Möglichkeit, nicht nur hier an eine Kaffeemaschine zu gehen und mir meinen Kaffee zu holen, was schon toll ist, aber wo ich vielleicht tatsächlich die Möglichkeit habe, ein paar Kleinigkeiten zu kaufen, Snacks zu kaufen und mir dann auch vielleicht da ein Getränk zubereiten zu lassen. Das hat, glaube ich, schon eine sehr hohe Attraktivität, einfach um sich dort auch zu verabreden, zu treffen, zu sagen okay, da treffen wir uns jetzt auf den Kaffee, auf den Tee und neben Fett noch einen kleinen Snack. Da kann man auch so Thema Gesundheit mit einbringen, wo man da vielleicht ein paar Dinge attraktiver machen kann. Das ist etwas, was fehlt und was aus meiner Sicht sehr positiv gesehen wird von außen die Möglichkeit und auch in anderen Unternehmen teilweise geschaffen wird, wenn ich so ein bisschen so aus meinem Bekanntenkreis Netzwerk sehe, wo dann häufig versucht wird, das aufzubauen.
00:35:04 - 00:36:07
Speaker A
Ja, ja, ja. Jetzt habe ich mal, jetzt haben wir ganz viel, eigentlich doch recht positiv über den Umzug gesprochen und da gibt es Erwartungen, Vorstellungen und so weiter und auch Impuls ist der Ausdruck gefallen. Jetzt hat so ein Umzug natürlich auch Risiken. Jetzt könnte man sagen, okay, die Leute stehen dann da und das ist irgendwie Montag und alle stehen mit dem Laptop da und sagen okay, wo soll ich denn hin? Und dann klappt auch ein paar Sachen nicht, kennen wir alle. Und dann sehen sie, sehen sie da Risiken auch aus Ihrer Sicht? Sie kennen die Menschen, sie wissen, wie wichtig das ist, Leute auch als Kernteam zu behalten, dass das ganz schöner Kampf ist, weil die einem natürlich auch die Loyalität nimmt tendenziell ab, weil die Leute sagen, ich kann eigentlich überall irgendwo meinen Job machen, was bietet ihr mir? Also da ist man ja in der Verantwortung inzwischen ganz schön am Kämpfen. Wo sehen sie die größten Risiken bei so einem? Gehen wir selbst davon aus, dass der Umzug gut ist, also dass jetzt wir alles getan haben, dass erstmal okay ist, trotzdem bleiben ja Risiken. Wo sehen sie die?
00:36:08 - 00:37:50
Speaker B
Also die Risiken sehe ich in der individuellen Veränderung, die es ja schon definitiv mit sich bringt. Das Heißt, wie bin ich bisher zur Arbeit gekommen? Bin ich mit dem Auto gefahren? Habe ich hier eine Möglichkeit gehabt zu parken? Ja, hatte ich. Habe ich jetzt vielleicht keine Möglichkeit mehr zu parken? Das ist für viele sicher Sicherheit ein großes Thema, weil eben frankfurter Innenstadt, wenn wir davon ausgehen, dann die Erreichbarkeit mit der Bahn nähe zum Bahnhof, nähe Taunusanlage, also ich bin S Bahn mäßig bahnhofsmässig so angebunden. Wenn das nicht mehr der Fall sein sollte, ist es für viele mit Sicherheit eine ganz konkrete Konstellation. Also das Commuting Verkehrsmittelnutzung, das spielt mit Sicherheit eine große Rolle als entsprechendes Risiko. Ich denke auch, dass ein Risiko eine Flexibilität Entscheidung wäre, weil da ist so von Feedbacks, die ich ja ungefragt, aber die einfach auch an mich herangetragen worden sind, wird häufig von negativen Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis gesprochen. Zu sagen, da musst du jeden Tag deinen Tisch buchen und sitzt du hier und da, dann weißt du nicht, wer da ist und hat das nicht richtig hinterlassen und total nervig. Also da kommt eher so negative Tenor. Habt ihr etwa sowas vor? Ich meine, wir werden natürlich auch jetzt gefragt, jeder weiß ja, irgendwas passiert zweitausendein da gerade. Das würde ich als Risiko sehen. Also primär wirklich die räumliche Konstellation und auch wie arbeite ich dann zukünftig? Und dann und das immer aus der individuellen Sicht natürlich betrachtet, möchte ich eigentlich gerne mit der Bahn fahren, geht aber nicht hier jetzt ein bisschen blöd, weil wir sind in der Nähe des Hauptbahnhofes und kann es demnächst. Dann würde ich es positiv sehen oder würde ich eigentlich möchte ich eigentlich gerne mit dem Auto fahren, aber kein Parkplatz, Parkplatz mehr und muss auch meine Kinder abholen danach, wie auch immer.
00:37:50 - 00:38:40
Speaker A
Also das ist, das ist ja dann so, dass natürlich da gibt es auf der auf der individuellen Ebene natürlich eine Anforderung. Logischerweise. Jemand hat einen Wunsch oder hat sich das so eingerichtet und plötzlich klappt das nicht mehr. Muss ich umorientieren. Wie wie würden sie vorgehen, um das? Manche Sachen müssen ja einfach nur erklärt werden. Also muss man sagen okay, manchmal langt es ja, wenn man sagt Sorry, wir konnten das nicht so umsetzen. Wir haben es versucht, es passt aber nicht. Wir haben jetzt das anstatt von dem, was du jetzt gut fandest. Das ist eine gewisse Transparenz, die man begründen kann. Sehen sie sich da in der Rolle oder haben sie da Möglichkeiten, den Leuten das zu erklären, was jetzt eher nicht so cool ist? Oder haben sie da müssen sie das auch schaffen erst? Also solche Kanäle, also ja, ich sag.
00:38:40 - 00:39:26
Speaker B
Mal solche solche Kanäle. Ich denke, das haben wir durch unsere Kommunikation schon. Wir müssen es nur aktiv auch tatsächlich tun und es gut vorbereiten und eben wirklich diese Art von Befürchtungen, die der Einzelne dann gegebenenfalls haben könnte, im Vorfeld einfach antizipieren und zu sagen okay, ich bin mir ziemlich sicher, dass es da eine Gruppe gibt, die z.B. das Thema Auto wichtig und Parkplätze wichtig findet oder die Hauptbahnhofnähe. Und wenn sie jetzt nicht mehr gegeben wäre oder anders gegeben wäre, dann sollten wir von vornherein auch dieses Thema schon aufgreifen, um nicht erst zu warten, dass xy das jetzt bei uns platzieren, was sie vielleicht nicht tun, sondern dann eher sagen weißt du was, ich suche mir was anderes, gefällt mir eben nicht. Oder auch je nach Office Entscheidung. Wo sitzen die Leute? Wie sitzen sie zusammen? Also das sind sicherlich Aspekte, die noch weiterhin auch eine Rolle spielen.
00:39:26 - 00:40:45
Speaker A
Ja, jetzt ist natürlich so, dass wenn man so ein wir sprechen vom Impuls, jetzt könnte man auch sagen, ist eine Zäsur, also es wird was anderes gibt es nicht mehr und was Neues gibt es. Und dann muss es ja stimmen. Also dann kommt man in die Situation, dass man sagt, jetzt ist das neue und das Neue ist ja dann auch erstmal gesetzt. Wie würden sie umgehen oder wie würden sie, würden sie sich sowas wünschen, dass man Sachen ausprobieren kann vorher, also dass man, sie haben gesagt Flexibilität, also das Flex Office als Beispiel haben sie jetzt gehört. Ja, gibt es auch negative? Kenne ich auch viele. Verlust von von von Zugehörigkeit, wenn man plötzlich nicht mit den Kollegen zusammensitzen kann, mit denen man sonst getratscht hat. Und so gibt es ganz viele Ebenen. Die Verfechter vom Flex Office sagen immer ja, ja, das kann man aber natürlich alles regeln. So, aber wie sieht das hat dann sehr viel mit mit ausprobieren zu tun, also sehr viel mit ja, das ist nicht optimal. Wir müssen es nochmal und lernen und Lernprozesse. Wie stehen sie dazu? Zum Ausprobieren ist es. Und haben sie das Gefühl, dass die Leute das mitmachen würden, dass man sagt okay, Scheiße, wir haben jetzt eine Woche was ausprobiert, hat nicht geklappt, wir müssen uns Neues überlegen.
00:40:47 - 00:41:50
Speaker B
Also ich persönlich bin ein großer Fan von so Pilotprojekten, also wirklich einfach mal zu sagen, wir üben oder wir machen etwas und dann stellen wir einfach fest, was gut läuft und was nicht gut läuft und welche Befürchtungen wir hatten und welche haben sich realisiert. Ich denke nur, dass bei solchen Konzepten, Konzepten, das müsste natürlich eher lange dauern. Also eine Woche wird wenig bringen, weil da bin ich erstmal komplett in so einem Change Prozess und finde erstmal alles vielleicht blöd, weil ich gerne verändere als menschliches Wesen, jedenfalls die meisten von uns. Ich würde mal sagen alle. Und dann brauche ich wieder längere Zeit, um mich dann daran zu gewöhnen. Und das ist natürlich so eine Frustrationsphase. Ob ich die mitmachen will, ist dann so das zweite Thema. Und dann habe ich auch so viele Individualitäten wahrscheinlich wieder, dass der eine sagt, ich brauche doch hier meine Akten und ich kann jetzt nur hier sitzen und da kommt sehr viel individual zusammen. Dann geht es nur für bestimmte Bereiche. Dann sagen die aber wir müssen uns jetzt hier immer wieder neu orientieren und ihr habt immer noch eure festen Arbeitsplätze. Ich glaube, ja, ausprobieren. Ich finde es eigentlich gut, aber das halte ich für recht schwer, das so homogen irgendwo zusammenzubringen.
00:41:51 - 00:42:24
Speaker A
Ist ihnen was aus Ihrer Tätigkeit bekannt, wo sie, sage ich jetzt mal, in den letzten Jahren was ausprobiert haben? Also wo sie wussten, wir wissen eigentlich nicht wirklich, ob das funktioniert und wir machen es jetzt einfach mal, um zu gucken, was passiert. Oder auch im Unternehmen. Waren sie irgendwie Zeuge von so einer Geschichte, wo jemand einfach gesagt hat sorry Leute, wir müssen irgendwas tun. Wir wissen nicht genau was, aber jetzt machen wir das mal und hat es auch so angekündigt. Also wir versuchen jetzt was, ohne dann zu sagen, hier, pass auf, das sind die nächsten zwei Jahre, machen wir das so? Gibt es da was?
00:42:24 - 00:42:53
Speaker B
Ja, lassen sie mich eigentlich überlegen, wie wir. Ich komme jetzt so als erstes, erster Gedanke, der mir einfach in den Kopf kommt, sind die sind die Vorgehensweisen, die wir während Covid gewählt haben, weil da ja einfach unsere Bundesregierung von jetzt auf gleich auf Ideen kam, dass der Arbeitgeber doch jetzt bitte prüfen soll, ob jemand hier geimpft ist oder nicht. Und man das dann innerhalb von 48 Stunden umsetzt und natürlich sagen, wie mache ich das denn jetzt bitte? Und dann haben wir letzten Endes eine Möglichkeit, eine Lösung gefunden. Und das machen wir jetzt ab Montag.
00:42:54 - 00:43:27
Speaker A
Aber das war jetzt ja von außen sozusagen so ganz gibt es innen was, wo sie sagen, da haben wir mal, da sind wir dieses Pilot, wo wir sagen, das ist ja eine Kulturfrage, weil letztendlich bedeutet das, dass auch Führungspersonen in dem Moment sagen müssen, ich weiß auch nicht richtig, wir probieren das aus. Das ist ja eine andere Form von Führung. Dann auch sich aufmachen, nach Akzeptanz gucken, beobachten, anstatt zu entscheiden und Regeln aufzustellen. Zweitausendein, ist ihnen da was bekannt, wo sie da was.
00:43:27 - 00:44:38
Speaker B
Also wenn ich jetzt ein anderes Thema, was wir wirklich von innen her dann umgesetzt haben. Es ging darum, die Menschen einfach wieder mehr zusammenzubringen im Office und zu sagen, okay, wie machen wir das jetzt, dass es attraktiver ist, wie ich eingangs sagte, hier auch herzukommen und das Homeoffice da eben an zweiter Stelle zu lassen. Und da haben wir dann einfach mit Aktivitäten angefangen. Wir haben dann so ein internationales Frühstück gemacht, wo jeder einfach aus seinem Land, wir haben ja eine sehr internationale Belegschaft hier bestimmte Frühstücksthemen mitbrachte und wir dann hier das ganze gesammelt haben und dann hier so ein großes Frühstück hatten. Das war relativ unorganisiert. Wir haben einfach gesagt, wir machen das, wir schreiben die E Mail und die Leute bringen Dinge mit. Ja, oder wir machen hier eine bestimmte Aktivität, ab 17 Uhr treffen wir uns und dann gehen wir hier, machen was in Frankfurt. Das waren wirklich Dinge, die nicht nicht durchgeplant waren. Die waren nicht wirklich durchdacht in jeder Form, sondern man hat einfach mal gesagt, wir machen es und gucken, wie viele Leute haben in. Ist das gut, ist es schlecht? Bei dem Frühstück wurde z.B. unglaublich viel zu viel Essen mitgebracht und was auch immer. Aber ist alles nicht schlimm. Aber man hatte natürlich dann einfach eine Initiative. Also ich glaube, solche Sachen, das wäre jetzt das, dass ich mich wirklich zurückerinnere, wo wir gesagt haben, das haben wir tatsächlich so gemacht.
00:44:38 - 00:46:44
Speaker A
Ja, super. Also super, das schön, dass wir uns da, weil das ist mir wichtig. Das ist ja immer so, wir leben ja immer in so Situationen, wo wir so sagen, ja, ausprobieren, das liest man auch überall. Super, super. Und wenn man dann konkret, das finde ich jetzt gute Beispiele, die sie gebracht haben, wenn man konkret nachfragt, deswegen tue ich das auch, dann heißt es ja, also richtig daran erinnern kann ich mich gar nicht ausprobiert haben. Es gibt eben auch, das habe ich aber den Eindruck jetzt nicht. Und insofern ist das, weil das sind ja wichtige Schritte, auch was so Partizipation angeht, weil man einfach sich mal aufmachen kann, sagen kann, so wie mit dem Mitarbeiter Frühstück, was sie gesagt haben, internationales Frühstück. Das ist für alle erstmal so hä? Und dann entsteht da eben was. Und wenn es gut ist, behält man es. Und wenn man merkt, ach na ja, gut, das war jetzt mal ganz nett und es reicht es, dann ist auch gut. Finde ich sehr gut. Ich gucke jetzt gerade nochmal. Ich glaube, die Frage, die hatte ich eingangs schon gestellt mit den Arbeitsprofilen. Das war mal so diese Geschichte, die ist jetzt hier auf meiner Liste noch generell nochmal eine vielleicht persönliche Einschätzung. Die Zeitung, das Internet ist voll von diesen New work Themen. Ich glaube, das ist bei ihnen mit Sicherheit auch angekommen. Ist eine riesige Bubble, wo man irgendwie alles und nichts drin hat. Da ist also Führungsthemen drin, da sind auch Bürothemen drin, das sind Prozessthemen drin, da sind generelle Psychologie Themen drin. Alles wird da reingepackt. Was ist, ist es für sie eine Vokabel, mit der sie arbeiten? Ist das was, was sie inspiriert? Nutzen sie da irgendwelche Themen? Wie gesagt, interessantes Geräusch. Hoffentlich hören sie das gerade nicht, was ich höre, aber sehr, sehr gut. Also kennen sie das, wenn sie das Fenster auf haben und machen einen Call und dann kommt der Typ mit dem Altglascontainer. Das habe ich gerade hier so, aber nee, nochmal das Thema. Haben sie da was? Jetzt habe ich den Faden verloren.
00:46:44 - 00:46:47
Speaker B
Sorry, den new work, sorry.
00:46:48 - 00:46:56
Speaker A
Genau. Wie gehen sie mit diesem Wort um? Was, was bedeutet das für Sie und Welche Auswirkungen hat das für sie?
00:46:56 - 00:48:27
Speaker B
Also ich glaube, wir haben jetzt gerade, weil wir hier eine relativ intensive Homeoffice Zweitausendein working from home Diskussion hatten, einfach während nach Covid das ein wenig vermieden. Wenngleich ich der Meinung bin, dass wir einige Aspekte der New Work Definition auch schon vorher, bevor es wirklich so intensiv diskutiert worden ist, nach unserem Umzug umgesetzt haben. Also da hatte ich schon den Eindruck, dass wir sehr fortgeschritten waren bei vielen Dingen und uns auch eigentlich dieser Weg wir gehen jetzt alle ins Homeoffice, gar nicht schwergefallen sind. Ich habe es mit meinem Mann verglichen, der ist bei einer Bank beschäftigt. Das war wesentlich aufwendiger für die, da erstmal das ganze Setup so aufzusetzen, dass die wirklich von zu Hause arbeiten konnten. Also da waren wir, glaube ich, schon ziemlich weit, auch mit unseren, mit der Art, wie wir gearbeitet haben. Wir haben es nicht New work genannt. Also insofern glaube ich nicht, dass wir so weit weg sind diesbezüglich. Was jetzt natürlich noch mal damit hinein spielt, mit dem Workation und was auch immer. Also da kommen so viele Themen hinein. Das ist nicht unser Ÿousand, also das ist nicht Ineos, das ist auch nicht das, was als positiv gesehen wird, wenngleich wir unsere Flexibilität in vielerlei Hinsicht auch nutzen, auch für Mitarbeiter nutzen, die einfach ein privates Thema haben und sagen ich muss jetzt aber einfach mal mehr Flexibilität haben, weil ich habe ein privates Thema. Das hat man vorher gemacht, weil es auch schon vorher ging und das macht man auch heute. Aber wir distanzieren uns so ein bisschen von diesem New work Marketing Setup bei der ganzen Zweitausendein.
00:48:27 - 00:49:50
Speaker A
Das ist sehr interessant, was sie sagen, aber jetzt so eine Frage, kommen so Impulse, die es dann da gibt? Also jetzt kann man ja sagen okay, als als Arbeitgeber oder als als Verhandlung, ich nehme ja so Sachen irgendwie auf, dann erzählt einer was Workation ist. Jetzt nehmen wir mal das Beispiel, das gibt es jetzt irgendwie und da muss man erstmal was heißt das eigentlich? Und dann versucht man ja zu antifizieren. Was bedeutet das eigentlich? Die jungen Leute sagen plötzlich ja ich kann doch auch aus dem Urlaub arbeiten, zweitausendein arbeiten und dann stellt man fest Urlaub ist in Mexiko, so hatte ich das mal und dann war da Nacht und hier Tag. Das hat das eigentlich überhaupt nicht funktioniert, zwar also rein physisch nicht möglich, also Meeting war bei dem nachts um Uhr und und so macht man da. Das heißt z.B. kommt es eher von den Mitarbeitern diese Impulse für New Work oder gucken sie aktiv und sagen sich okay, hoffentlich geht das an mir vorüber oder so. Also wie würden sie das beschreiben? Haben die Mitarbeiter Forderungen? Also die jungen kommt es mir vor, die haben das alles schon immer gesehen und die kriegen das auch über die sozialen Medien irgendwie so verkauft, als wäre das überall schon so und wenn man in verantwortungsvoller Position ist, sieht man das natürlich nicht gleich so. Wie gehen sie damit um?
00:49:50 - 00:51:01
Speaker B
Also ich glaube, so stark sind die Forderungen, die wir jetzt mit denen wir uns konfrontiert sehen, nicht. Also ich nehme mal das working from home Thema raus, aber ansonsten mit den verschiedenen aus dem Ausland und hier und da eigentlich weniger. Und wir müssen auch immer berücksichtigen und die Argumentation ist vielen Mitarbeitern auch bekannt. Wir sind ja hier das Headquarter, wir haben ansonsten Produktionsanlagen und in diesen Produktionsanlagen kann ich nicht von zu Hause arbeiten arbeiten und irgendwo sehen wir uns hier natürlich auch so ein bisschen in der Situation zu sagen, wir möchten hier auch eine gewisse Situation abbilden, die vielleicht auch dann unsere Mitarbeiter, die unsere Produkte produzieren, vorfinden. Also und das geht nicht aus dem Ausland und das kann ich nicht in den Ferien machen und sonst wie. Daher ist das Thema vielleicht in den Köpfen der Leute, aber ich sehe mich da wenigen Rückfragen wirklich aus. Also hier und da mal, ich möchte mal drei Monate vielleicht tatsächlich jetzt eine Pause machen, unbezahlten Urlaub haben, eine Art Manny Sabbatical, Mini Sabbatical, solche Geschichten. Das kommt schon, das gucken wir uns an und überlegen auch, wie können wir damit umgehen? Aber jetzt hier, wir nehmen es nicht als New Work Ansatz unserer super Flexibilität.
00:51:01 - 00:51:41
Speaker A
Okay, gut. Jetzt haben wir, wir sind fast durch. Aus meinem Gefühl ist das ganz gut. Ich stelle mal so eine Frage. Perspektivwechsel nenne ich die. Und da geht es einfach darum, stellen wir uns jetzt einfach vor, sie in Ihrer Funktion kommt ein Gast zu ihnen ins Büro, ins neue Büro natürlich in das zukünftige Büro und sie führen den jetzt durch. Und jetzt überlegen sie sich mal, was wird denn der Gast abends oder irgendjemanden erzählen, wenn er bei ihnen war? Was ist, was ist bei dem hängengeblieben, wenn er durch das Büro läuft? Also was, was war so der Punkt, wo der sagt, so anders oder durch.
00:51:41 - 00:51:43
Speaker B
Das fiktive neue Büro, das ich jetzt so im Kopf.
00:51:43 - 00:52:04
Speaker A
Ja, ja, genau. Das völlig alles fiktiv. Schwierige Frage, aber einfach mal versucht, kommt jemand, nette Kollegin aus HR von irgendeinem Kunden und mensch, ich will mal gucken, wie es bei euch ist. Und dann führen sie die Person durch das Unternehmen, zeigen dir das und dann geht die aus der Tür raus und sagt was habe ich denn da gerade erlebt? Was war da besonders? Was könnte das sein?
00:52:06 - 00:53:43
Speaker B
Also ich glaube, die Person würde sich beziehen auf eine Internationalität zunächst einmal, dass es wirklich sehr heterogene Gruppe ist, die da zusammenarbeitet, die aber auch sehr offen, also offensichtlich miteinander kommuniziert, indem sie sich auch schlichtweg sehen, indem es eben wirklich eine Offenheit ist. Also ich muss da nicht irgendwelche Bürotüren öffnen, um da jemanden reinzuschau, mal hier und da haben wir dies und jenes. Die Person würde unterschiedliche Räumlichkeiten sehen, die auch verschiedentlich genutzt werden. Das heißt, jemand, der sich vielleicht individuell irgendwo zurückzieht und dann ein eigenes Gespräch führt, kleine Besprechungsräume, Meetings, die Möglichkeit, sich da ja auch entsprechend ein wenig zu verpflegen. Also es wird auf Kommunikation, auf Offenheit gehen, auf ein Untereinander in Kommunikation sein. Also einfach wahrzunehmen, dass die Menschen, die ich jetzt bei diesem Rundgang treffe, auch miteinander im Gespräch sind. Ja, dass da nicht jeder irgendwo sitzt und die Grabesstille herrscht, sondern dass ein Austausch ist, mal mehr, mal weniger, je nach Situation. Ein Ja, auch offen und einfach schön hell, lichtdurchflutet. Themen, wo ich sage, das ist einfach so ein positiver Aspekt, ja, der einfach auch so eine gewisse Lebensqualität mitbringt und mitspiegelt, die ich an meinem Arbeitsplatz wiederfinde, indem ich einfach einen Wohlfühl Arbeitsplatz habe im Sinne von, das ist ein schöner Ort, an dem ich mich gerne aufhalte. Das wird jemand mitbringen.
00:53:43 - 00:53:45
Speaker A
Sehr schön, danke ihnen.
00:53:45 - 00:54:12
Speaker B
Wenn ich noch einen Aspekt einbringen darf, wo sie mir noch eingefallen, wo sie sagen, was wäre so ein kritischer Aspekt der aktuellen Situation oder dergleichen? Die Tatsache, dass wir hier ausschließlich Fahrstühle nutzen können. Also das ist, dass sie hier kein Treppenhaus haben, indem sie nicht morgens im Treppenhaus hoch und runter essens ihre kleine Fitnesseinheit machen, wie aber auch Menschen teilweise ungern Fahrstühle nutzen. Und das ist etwas, was Mitarbeiter zum Teil auch deutlich angebracht haben.
00:54:12 - 00:54:16
Speaker A
Das heißt, sie müssen um jedes Stockwerk einen Fahrstuhl benutzen.
00:54:16 - 00:54:39
Speaker B
Ja, vier und fünf, wo wir jetzt sind, da können wir mit einer Treppe hier intern in unserem kleinen, also in unserer Area hier sozusagen hoch und runter gehen. Aber jedes Mal, wenn ich jetzt rausgehen möchte oder in die Tiefgarage möchte, ich muss den Fahrstuhl nutzen, wenn ich die Stockwerke. Ansonsten haben wir nur hier Star, vierter und fünfter Stock. Eine kleine Treppe wird definitiv nicht positiv gesehen.
00:54:39 - 00:56:19
Speaker A
Okay, gut. Also dankeschön. Das war jetzt sehr, sehr bildhaft auch. Also ganz danke für Ihre Offenheit. Ich habe noch die letzte kleine Frage und die ist natürlich knifflig zu beantworten. Sprechen wir über die Zukunftsaussicht. Wir sind natürlich jetzt so allgemein als Menschen dem ausgesetzt, dass permanent in den letzten Jahren ziemlich viel unvorhergesehene und ziemlich gravierende Veränderungen kommen. Und ich spreche jetzt mal, wir hatten das Covid Thema, wo wir uns nicht wirklich aussuchen konnten, wie wir damit umgehen können. Das heißt, das musste man irgendwie arrangieren. Sie haben es beschrieben, plötzlich kam eine Anforderung, dass man das schnell machen musste. Dann war Covid rum, dann hatten wir plötzlich das Thema Rohstoff Russland. Irgendwie wurde das auch wieder kompliziert. Dann sehen wir gerade auch so Weltordnungslogiken sind anders und zwischendrin poppt jetzt auch Technologie auf. KI sagt auch plötzlich, naja, eigentlich kann ich ja die Arbeit machen, müsst ihr gar nicht mehr. Wie sehen sie das mit der wirklichen Veränderungsbereitschaft? Und was sehen sie jetzt schon als einen Trend oder ein Ereignis, wo sie jetzt sagen, das wird für uns in den nächsten Jahren in so einer Bürodiskussion wichtig werden. Was wäre das, was aus Ihrem Gefühl heraus, es muss jetzt nicht immer Sorgen sein, also wenn sie sich Sorgen machen wegen was, auch interessant, aber wenn sie auch sagen, das wäre toll, wenn das passieren würde, aber was wäre das für ein Thema, was, was da rein, was uns alle challenged, wenn wir sagen, die nächsten fünf Jahre vorher sagen, da ist was.
00:56:19 - 00:57:33
Speaker B
Also ich glaube, ich weiß nicht, ob ich jetzt so den Kern ihrer ihrer Frage richtig beantworte, aber für mich ist es relativ klar, dass wir die Mitarbeiter in diesen permanenten Veränderungsprozessen einfach stärken müssen. Das ist für mich das hauptsächliche Trainingsthema. Ich sehe das jetzt wirklich als Notwendigkeit, weil es wird permanent weitere Veränderungen geben. Die werden auch wieder schneller sein, als wir Menschen es gerne hätten. Wir sind ja nun mal da irgendwo auch in unserer eigenen, sage ich mal, Art und Weise gefangen, Genetik gefangen. Aber das wird weiter passieren. Und dieses Thema auch, was wir Resilienz zweitausendein, da wirklich zu stärken, Mitarbeitern diese Fähigkeit zu geben, zu sagen, ja, es ist anders, es passiert wieder etwas, es passt mir eigentlich nicht, aber wie gehe ich damit um, ohne mich gleich komplett runterziehen zu lassen? Ich glaube, das ist eine der Kernkompetenzen, die ich persönlich für Mitarbeiter für extrem relevant sehe. Und das sehe ich auch als Arbeitgeber eine große Möglichkeit, dass wir einsteigen können, dass wir auch Mitarbeiter in dieser Kompetenz zu stärken mitnehmen können, weil wir werden es auch ja machen müssen. Und es wird passieren und es wird Veränderungen geben und es wird immer auch positive und negative Aspekte geben.
00:57:34 - 00:58:09
Speaker A
Das ist jetzt danke für das Ding. Das würde ich jetzt noch mal kurz vertiefen wollen. Also Stichwort Resilienz. Jetzt gucken wir noch mal in die Bürokontext. Ist jetzt keine Frage, die ich aufgeschrieben habe. Ich finde es aber total interessant, was sie da gesagt haben. Kann ein Büro oder kann so ein Umzugsprozess, das, was sie gesagt haben, dieses Stärken der Mitarbeiter, dieses Gefühl geben, dass sie auch nicht alleine sind in dem ganzen Ding, dass man das gemeinsam sehen sie da was drin? Inspiriert sie das da und sehen sie dann Bezug zu so einem Bürothema?
00:58:09 - 00:59:11
Speaker B
Ja, ich glaube schon. Also ohne dass ich das jetzt wirklich durchdacht habe, glaube ich, dass es eine große Rolle spielt, weil das Umfeld, in dem ich mich als Mensch befinde, wo ich jetzt hier sitze, das hat ja eine große Auswirkung darauf. Fühle ich mich jetzt einigermaßen sicher und wohl sitze ich hier? Also allein diese Tatsache, wo ich mich aufhalte und wie ich dann aber auch, wenn es eben zu so einem Umzug, also mit Veränderungen umzugehen, was ich antizipieren kann, was im Vorfeld aufgegriffen wird, wie ich auch angesprochen werde. Ich glaube, dass zum einen das Büro selber die Resilienz positiv beeinflussen kann. Dieses wie gehe ich überhaupt auch mit Stress im Job um? Da bin ich ziemlich sicher, mag auch immer sehr individuell sein, weil jeder hat natürlich auch seine eigenen Mechanismen, entwickelt, aber zum anderen auch, wie gehe ich mit dieser Situation im Vorfeld um? Wie bereite ich Dinge vor und mit wie viel Chancen und Bedrohungspotenzial arbeite ich dabei oder wie gehe ich damit um? Weil das hat ja für jeden dann letzten Endes immer eine Veränderung. Und das glaube ich schon. Ja, also ohne dass ich jetzt aber eine Lösung habe dafür.
00:59:11 - 01:00:14
Speaker A
Aber das ist super. Ich bin ihnen herzlich ganz dankbar. Ich fand es ganz toll, was da, also das habe ich jetzt so auch noch nicht gehört und finde ich sehr, sehr spannend, das Thema, wenn man sich einfach mal so aus der Perspektive reinpackt und sagt okay, ein Büro ist natürlich ein Veränderungsprozess und so weiter. Und dann gibt es aber dieses Thema, dass die Leute eigentlich also wirklich auf der psychischen Ebene sagen ey Alter, da ändert sich gerade so viel, jetzt kommt das noch dazu. Und dass man dann vielleicht mal mit dem Gedanken spielt zu sagen, diese Veränderung, die dann kommt, hat eine andere Gefühlsebene und kann sowas wie Resilienz auch mal oder hat das zumindest mit bedacht, so dass ich spüre, dass es passiert. Ja, also ich bin ganz begeistert. Sie merken es gerade. Also ich hoffe, ihnen war es jetzt auch nicht fürchterlich langweilig und haben eine kurze H gehabt. Wir sind am Ende des Interviews. Ich sage immer noch, jetzt habe ich die ganze Zeit Fragen gestellt. Manche schlau, manche nicht so schlau. Haben sie eine Frage noch mal an uns oder an mich? Dann würde ich jetzt sagen, ansonsten sind wir fertig.
01:00:15 - 01:00:35
Speaker B
Also ich glaube, ich hätte meinen mein Fahrstuhlpunkt noch einbringen wollen. Der schwert mir noch im Kopf rum, den hatte ich eingangs früher schon gemacht. Nee, alles gut. Also auch sehr interessantes Gespräch. Vielen Dank dafür. Und wenn sich da irgendwie noch was ergibt, sie haben ja gesagt, man kann immer noch mal was ergänzen, revidieren, Kontakt. Es ist ja jetzt keine Entscheidung getroffen, wie du weißt.
01:00:35 - 01:00:41
Speaker C
Und jetzt auch so ein Interview zu führen und du darfst gespannt sein, was wir daraus ableiten.
01:00:41 - 01:00:42
Speaker B
Genau.
01:00:42 - 01:01:00
Speaker C
Ich habe aber noch eine Ergänzung zu diesem Punkt und das haben wir jetzt auch eikel gefragt in der Managementfunktion und auch generell euer Management. Wie siehst du denn und Resilienz ist vielleicht ein Punkt davon. Jetzt aus deiner Perspektive sichert die Neo Style Lution seine Wettbewerbsfähigkeit für die nächsten fünf bis 10 Jahre?
01:01:01 - 01:01:03
Speaker B
Wie sichert es darum schon seine Wettbewerbsfähigkeit?
01:01:03 - 01:01:17
Speaker C
Wie wollen wir natürlich zweitausendein in diesem Projekt das mitdenken? Also da geht es natürlich irgendwo um das Wohlbefinden der Mitarbeiter. Müssen alle Unternehmen tun, aber insbesondere dieses Unternehmen. Was muss es tun, um wettbewerbfähig zu sein?
01:01:18 - 01:01:20
Speaker B
Ja, ist ein guter Punkt.
01:01:23 - 01:01:30
Speaker C
Und du siehst das noch als Ergänzung, der es hat, Market Leader, also wie sich jetzt euch, ihr eure Position auf dem Treppchen oben?
01:01:30 - 01:02:17
Speaker B
Ja, ja, vor allen Dingen, weil du diese Frage jetzt stellst, innerhalb der wirklich rezessiven Situation der chemischen Industrie und sicherlich auch insbesondere der Styrenics, also der Chirurg Kunststoffsituation. Wir sichern uns hier sicherlich durch die Tatsache, dass wir den Ineos Hintergrund haben, dass wir eben auch nicht alleine agieren. Das ist sicherlich jetzt einfach der Punkt, aber wir sichern es uns eben auch durch unser Know how und durch die konkreten. Und das steckt wiederum in den Mitarbeitern. Also da sehe ich halt schon einen entscheidenden Punkt, dass wir hier Themenprozesse entwickeln, Entwicklungen in verschiedenen Bereichen eben doch als Market Leader auch entsprechend vorangebracht haben und auch weiterhin tun werden in der Situation. Aber da steckt eben jetzt sehr viel Know how in den entsprechenden Kollegen.
01:02:17 - 01:02:36
Speaker C
Das heißt, das, was da ist, sollte sich auf der Basis auch weiterentwickeln. Es gibt ja Unternehmen, die sagen, wir nutzen das als richtige Chance, um mal so natürlich zu selektieren. Wir hauen mal ein paar Leute raus und zwar nicht nur ein paar, ein paar viele, weil die uns nicht gut tun und gucken, was der Markt so zu bieten hat. Das ist aus deiner Sicht gerade aus Adjani die Strategie?
01:02:36 - 01:02:49
Speaker B
Das würde ich definitiv nicht so sehen. Nein, das würde ich wirklich nicht so sehen. Nein, dazu haben wir jetzt andere Projekte, wo wir wirklich ein bisschen aufgeräumt haben, sage ich mal so in dem Sinn. Bösen Vokabular, aber das würde ich nicht dadurch sehen.
01:02:49 - 01:03:11
Speaker C
Nein, das auch so eigentlich. Er sagt auch, wir müssen einfach da wieder so ein Feuer entwickeln, das Mama hatten und zwar maßgeblich auch mit den Leuten, die immer noch dabei sind, dass die merken, da passiert jetzt über so ein Projekt als Katalysator was und dann lasst uns da wieder zurückgewinnen und genau wieder an der Stelle weitermachen.
01:03:11 - 01:03:53
Speaker B
Aber auch insbesondere zu den Leuten, die in den letzten drei, vier Jahren zu uns gekommen sind, weil da, die haben dieses Feuer halt nicht mehr so erlebt, weil sie teilweise während der Pandemie eingestiegen sind. Ja, und das war erstmal für die natürlich, da habe ich meine Kollegen, sehe ich überhaupt nichts, dauert waren ja, wenn ich immer kennengelernt habe, live gesehen habe und die abzuholen und die mitzunehmen, weil wir kennen es vielleicht noch ein bisschen länger, da die, die halt vor neun Jahren, 10 Jahren eingestiegen sind, die haben es live erlebt und sagen, okay, und da möchten wir wieder hin. Die, die vor drei, vier Jahren eingestiegen sind, haben so eigentlich gar nicht erlebt. Wir haben nichts schlimmes erlebt in dem Sinne. Das Unternehmen ist ja immer recht stabil geblieben, aber sie haben eben auch nicht dieses Feuer erlebt. Exakt.
01:03:53 - 01:04:30
Speaker C
Aber wie sind die jetzt connected die alten und die neuen also die alten jetzt eigentlich du sagst du auch ne hast diese erste Evolution mitgenommen und kannst davon berichten die anderen sagen erzähl mir ja viel mehr vielleicht gar nicht ne ich bin daher gekommen da war es halt ja so trödel wie die Welt jetzt gerade so ist ne ja und wie also auch wenn wir jetzt adressieren im Rahmen der Transformation und der Kommunikation ne da haben wir ja vielleicht zwei zwei Cluster zweigeholdergruppen denkst du wir müssen da gezielt drauf eingehen also fühlt denn da bewusst ein paar raus aus dieser welle ich gucke drei vier jahre zurück.
01:04:30 - 01:05:03
Speaker B
Ja ich glaube das ist das wäre wichtig die auch definitiv mitzunehmen und nicht den gegebenenfalls fehler zu machen zu sagen ich fokussiere mich jetzt wirklich nur auf die die wirklich so dieses kernteam schon vor 10 jahren gestellt haben weil genau diese drei vier jahre und sagen ja ist alles ganz okay aber halt ich jetzt nicht wirklich vom hocker irgendwo ist nicht so außergewöhnlich und besonderes das stellen wir halt schon feststellen wir auch bei Fluktuation fest ja dass die Leute dann nach drei vier Jahren okay den Erfahrung gesammelt alles ganz nett hier aber jetzt nicht so der während die die länger dabei sind einen anderen Spirit und wie gesagt das war echt was weil da.
01:05:03 - 01:05:22
Speaker C
Kann man leicht anknüpfen leicht in der art und weise wie man jetzt die wieder länger dabei sind aktiviert bei den anderen wenn man da jetzt um die ecke kommen wir haben da irgendwas vor einfach noch nicht so vertraut in der form vertraut ich vertraue dem unternehmen dass die dann durch so einen Impuls sagen das ist zu viel das ist jetzt.
01:05:23 - 01:05:32
Speaker B
Irgendwie noch mal ja genau also ich glaube es ist ganz wichtig da mit verschiedenen Zielgruppen im Kopf zu haben bei der Kommunikation bei den Vorgehen definitiv.
01:05:37 - 01:05:37
Speaker C
Sehen.
01:05:37 - 01:05:45
Speaker A
Und hören alles klar vielen Dank danke tschüss Ÿousand.
BELIEFS
[00:00:43 --> 00:01:49]
Topic: HR-Verantwortung und Projektbeteiligung
What: HR-Leiterin ist in Umzugsprojekt eingebunden und selbst mit Team betroffen
Why: Verantwortlich für Mitarbeiterbelange, Mitbestimmung und Betriebsratseinbindung
But: Doppelrolle als HR-Verantwortliche und selbst Betroffene
Implications: Komplexe Interessenlage durch verschiedene Rollen und Verantwortlichkeiten
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass die HR-Leitung sowohl Führungsrolle als auch Betroffene ist, besteht die Hauptherausforderung in der ausgewogenen Interessenvertretung. Wie können wir die HR-Leitung dabei unterstützen, beide Perspektiven effektiv zu vereinen und gleichzeitig die Bedürfnisse aller Beteiligten zu berücksichtigen?
[00:02:26 --> 00:04:20]
Topic: Büroumgebung und Arbeitsplatzgestaltung
What: Vor acht Jahren erfolgte ein Umzug in ein Open Office-Konzept, das zu besserer Kommunikation und Zusammenarbeit führte. Nach der Home-Office Phase gibt es nun Herausforderungen bei der Rückkehr ins Büro.
Why: Das Unternehmen möchte die positiven Aspekte des Open Office (bessere Kommunikation, Zusammenarbeit, Offenheit) beibehalten und gleichzeitig den Bürostandort attraktiv gestalten.
But: Mitarbeiter fordern nach der Home-Office Erfahrung mehr Flexibilität, während das Unternehmen eine andere Policy verfolgt. Zusätzlich gibt es technische Probleme wie Klimatisierung und Heizung.
Implications: Die Attraktivität des Büros muss gesteigert werden, um die Balance zwischen Flexibilität und Präsenzarbeit zu optimieren und gleichzeitig technische Mängel zu beheben.
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass [das Open Office-Konzept positive Auswirkungen auf die Zusammenarbeit hat], besteht die Hauptherausforderung in [der verminderten Attraktivität des Büros nach der Home-Office Phase]. Wie können wir [den Bürostandort so gestalten], dass [Mitarbeiter] [freiwillig mehr Präsenzzeit wahrnehmen, ohne sich eingeschränkt zu fühlen]?
[00:05:39 --> 00:06:04]
Topic: Pendeln und Attraktivität des Arbeitsorts
What: Menschen finden das Pendeln trotz der Herausforderungen attraktiv
Why: Die Attraktivität des Arbeitsorts überwiegt die Nachteile des Pendelns
But: Das Pendeln selbst wird als problematisch wahrgenommen, wird aber zugunsten anderer Vorteile in Kauf genommen
Implications: Arbeitnehmer treffen Kompromisse zwischen Arbeitsweg und Arbeitsplatzattraktivität
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter längere Pendelwege für attraktive Arbeitsorte in Kauf nehmen, die Hauptherausforderung aber in der Belastung durch das Pendeln liegt. Wie können wir Pendlern helfen, ihre tägliche Fahrt zur Arbeit angenehmer und effizienter zu gestalten?
[00:07:21 --> 00:10:38]
Topic: Arbeitsplatzgestaltung und Meetingkultur
What: Mitarbeiter nutzen feste Arbeitsplätze und führen häufig Gespräche am eigenen Schreibtisch, statt verfügbare Meetingräume zu nutzen
Why: Gewohnheit und wahrgenommene Produktivität an festen Arbeitsplätzen; Bequemlichkeit bei der Durchführung von Meetings
But: Diese Praxis stört andere Mitarbeiter bei der konzentrierten Arbeit und die vorhandenen Meetingräume werden nicht optimal genutzt
Implications: Ineffiziente Raumnutzung und potenzielle Produktivitätseinbußen durch Störungen; Bedarf an besserer Integration von hybriden Arbeitsformen
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter an festen Arbeitsplätzen festhalten, besteht die Hauptherausforderung in der suboptimalen Nutzung vorhandener Meetingräume. Wie können wir Mitarbeiter dabei unterstützen, die verschiedenen Arbeitsbereiche situationsgerecht und effektiv zu nutzen, um sowohl konzentriertes Arbeiten als auch kollaborative Meetings zu ermöglichen?
[00:11:13 --> 00:11:41]
Topic: Büroumgebung und Organisationskultur
What: Umzug von Einzelbüros in eine neue Office-Umgebung
Why: Veränderung der Arbeitsweise und Interaktion zwischen Mitarbeitern
But: Übergang von isolierten Einzelbüros zu einer offeneren Bürostruktur
Implications: Die physische Büroumgebung hat direkten Einfluss auf die Zusammenarbeit und Kommunikation der Mitarbeiter
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass die Büroumgebung das Miteinander stark beeinflusst, besteht die Hauptherausforderung in der Überwindung etablierter Arbeitsgewohnheiten. Wie können wir die neue Büroumgebung nutzen, um Mitarbeiter zu einer offeneren und kollaborativeren Arbeitsweise zu motivieren?
[00:12:31 --> 00:12:39]
Topic: Datenerfassung
What: Etwas wurde nicht konkret erfasst oder dokumentiert
Why: Es scheint keine dringende Priorität gewesen zu sein
But: Die Erfassung wäre möglich und machbar, wurde aber nicht durchgeführt
Implications: Potenzielle Datenlücken oder verpasste Möglichkeiten zur Informationsgewinnung
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Daten nicht systematisch erfasst werden, aber die Erfassung möglich wäre, ist die Hauptherausforderung die fehlende Implementierung. Wie können wir den Prozess der Datenerfassung so gestalten, dass er einfach und effektiv in den Arbeitsablauf integriert werden kann?
[00:12:58 --> 00:13:32]
Topic: Meeting-Format-Differenzierung
What: Unterscheidung zwischen Face-to-Face und virtuellen Meetings
Why: Verschiedene Meetingformate eignen sich für unterschiedliche Zwecke - Informationsvermittlung vs. Diskussion/Konfliktlösung
But: Die Herausforderung liegt in der richtigen Zuordnung von Meetingformat zu Meetingzweck
Implications: Effizientere Meetinggestaltung und bessere Ressourcennutzung durch bewusste Formatwahl
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass verschiedene Meetingformate unterschiedliche Zwecke erfüllen, besteht die Hauptherausforderung in der richtigen Zuordnung. Wie können wir Mitarbeitern helfen, das optimale Meetingformat für ihre spezifischen Ziele auszuwählen?
[00:14:35 --> 00:16:19]
Topic: Büroumgebung und Mitarbeiterzufriedenheit
What: Durchführung von globalen Engagement Surveys mit Feedback zur Bürositation
Why: Mitarbeiter schätzen das moderne Bürokonzept wegen besserer Zusammenarbeit und häufigerer Begegnungen
But: Technische Probleme (Klimaanlage, Heizung, Luftqualität) und individuelle Störfaktoren wie Lärmbelästigung durch telefonierende Kollegen
Implications: Das offene Bürokonzept fördert zwar Zusammenarbeit und wirkt modern/attraktiv für Bewerber, bringt aber auch infrastrukturelle und akustische Herausforderungen mit sich
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass offene Bürokonzepte die Zusammenarbeit fördern, aber die primäre Herausforderung in technischen Mängeln und Lärmbelästigung liegt, wie können wir die Büroumgebung für Mitarbeiter so gestalten, dass sie sowohl kollaborationsfördernd als auch komfortabel und störungsfrei ist?
[00:16:42 --> 00:17:11]
Topic: Arbeitsplatzstörungen und Konfliktmanagement
What: Unterschiedliche Toleranzniveaus gegenüber Telefonaten am Arbeitsplatz
Why: Mitarbeiter haben verschiedene Empfindlichkeiten gegenüber Störungen und unterschiedliche Arbeitsstile
But: Nicht alle Mitarbeiter kommunizieren ihre Störungen aktiv, und Lösungen wie Thinktanks oder separate Räume sind nicht immer verfügbar
Implications: Es braucht flexible und individuelle Lösungsansätze für unterschiedliche Bedürfnisse der Mitarbeiter
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter unterschiedlich auf Störungen reagieren, ist die größte Herausforderung die passive Haltung bei Problemen. Wie können wir Mitarbeitern ermöglichen, ihre Bedürfnisse nach einer ruhigen Arbeitsumgebung besser zu kommunizieren und umzusetzen?
[00:17:48 --> 00:19:14]
Topic: Bürokultur und Arbeitsumgebung
What: Führungskräfte und Mitarbeiter arbeiten in der gleichen offenen Büroumgebung mit Gemeinschaftsbereichen und Freizeitangeboten
Why: Förderung einer Kultur der Offenheit, Zugänglichkeit und hierarchiefreien Kommunikation
But: Balance zwischen offener Arbeitsatmosphäre und professioneller Arbeitsumgebung
Implications: Die physische Bürogestaltung hat direkten Einfluss auf Unternehmenskultur und Mitarbeiterinteraktion
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass offene Büroumgebungen die Unternehmenskultur prägen, besteht die Herausforderung darin, Produktivität und Wohlbefinden zu vereinen. Wie können wir den Arbeitsplatz so gestalten, dass Mitarbeiter sowohl effizient arbeiten als auch die sozialen Aspekte der offenen Bürokultur genießen können?
[00:20:25 --> 00:22:34]
Topic: Bürokommunikation und soziale Interaktion während/nach COVID
What: Informelle Gespräche und soziale Interaktionen am Arbeitsplatz sind während COVID stark zurückgegangen und haben sich noch nicht vollständig erholt
Why: Virtuelle Alternativen konnten persönliche Interaktionen nicht adäquat ersetzen, und Hygienemaßnahmen sowie Distanzregeln haben soziale Kontakte erschwert
But: Während diese informellen Interaktionen als wichtig für den Arbeitsalltag angesehen werden, führt ihr Fehlen nicht zwangsläufig zu Produktivitätseinbußen
Implications: Der Verlust spontaner sozialer Interaktionen hat langfristige Auswirkungen auf die Unternehmenskultur und das Gemeinschaftsgefühl
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass informelle Kommunikation am Arbeitsplatz wichtig ist [core belief], aber durch hybrides Arbeiten erschwert wird [obstacle], wie können wir Mitarbeitern [user] ermöglichen, bedeutungsvolle soziale Verbindungen aufzubauen und zu pflegen [outcome]?
[00:23:28 --> 00:24:01]
Topic: Konfliktlösung im digitalen vs. persönlichen Kontext
What: Menschen eskalieren Konflikte eher über E-Mail als im persönlichen Gespräch
Why: Die digitale Distanz senkt die Hemmschwelle für konfrontatives Verhalten und ermöglicht eine schnelle Eskalation durch Funktionen wie CC
But: Persönliche Begegnungen (z.B. am Kaffeeautomaten) führen oft zu schnelleren und konstruktiveren Lösungen, wurden aber durch Covid eingeschränkt
Implications: Der Verlust von persönlichen Interaktionen erschwert die effektive Konfliktlösung im Arbeitsumfeld
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass digitale Kommunikation zu leichterer Konflikteskalation führt, besteht die Hauptherausforderung in der fehlenden persönlichen Interaktion. Wie können wir Mitarbeitern helfen, auch in digitalen Kanälen die gleiche konstruktive Gesprächsatmosphäre wie bei persönlichen Begegnungen zu schaffen?
[00:25:13 --> 00:25:57]
Topic: IT-Ausstattung und technologische Entwicklung
What: Die initiale Ausstattung mit Headsets war qualitativ hochwertig und gut durchdacht
Why: Qualitativ hochwertige Headsets mit Noise-Cancelling sind wichtig für effektive Kommunikation
But: Nach 8 Jahren gibt es bessere technologische Entwicklungen, und das Verbinden in verschiedenen Räumen ist manchmal umständlich
Implications: Es besteht ein Bedarf an Modernisierung und Vereinfachung der bestehenden technischen Ausstattung
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass [die technische Ausstattung veraltet ist], besteht die Hauptherausforderung in [der komplexen Verbindung in verschiedenen Räumen]. Wie können wir [die Technologie modernisieren und vereinfachen], damit [Mitarbeiter effizienter und unkomplizierter arbeiten können]?
[00:26:22 --> 00:27:45]
Topic: Technische Konnektivität und Arbeitsplatzkomfort
What: Mitarbeiter haben Probleme mit WLAN-Verbindungen beim Wechsel zwischen Räumen und mit der Qualität der Noise-Cancelling-Kopfhörer
Why: Mitarbeiter müssen mobil zwischen verschiedenen Arbeitsplätzen und Besprechungsräumen arbeiten und benötigen eine störungsfreie Arbeitsumgebung
But: Verbindungsprobleme führen zu Zeitverlust und hindern Mitarbeiter daran, ihren Laptop mitzunehmen; die vorhandenen Noise-Cancelling-Kopfhörer bieten keine ausreichende Geräuschunterdrückung
Implications: Eingeschränkte Mobilität und Produktivität der Mitarbeiter, verminderte Nutzung der flexiblen Arbeitsplatzoptionen
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass mobile Arbeit durch technische Verbindungsprobleme behindert wird, besteht die Hauptherausforderung in der unzuverlässigen Konnektivität. Wie können wir Mitarbeitern ermöglichen, nahtlos zwischen verschiedenen Arbeitsorten zu wechseln, ohne technische Unterbrechungen zu erleben?
[00:28:12 --> 00:29:14]
Topic: Arbeitsplatzkomfort und technische Ausstattung
What: Mitarbeiter bringen private Ventilatoren mit und kämpfen mit komplizierteren Verbindungsprozessen zu Monitoren in Meetingräumen
Why: Schlechte Klimatisierung in manchen Sektoren und Bedürfnis nach besserer Temperaturregulierung
But: Private Geräte sind eigentlich nicht erlaubt, und die Monitorverbindung ist komplizierter als früher
Implications: Mitarbeiter sind mit suboptimalen Arbeitsbedingungen konfrontiert und verlieren Zeit durch umständliche technische Prozesse
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass die Klimatisierung und technische Konnektivität problematisch sind, besteht die Hauptherausforderung in der Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Wie können wir den Mitarbeitern ein komfortableres und effizienteres Arbeitsumfeld ermöglichen, ohne dabei Unternehmensrichtlinien zu verletzen?
[00:30:14 --> 00:31:30]
Topic: Betriebliches Gesundheitsmanagement und Bewegungsangebote
What: Das Unternehmen bietet verschiedene Gesundheitseinrichtungen und -ressourcen an, wie höhenverstellbare Schreibtische, ein Fitnessstudio und Informationsportale für Bewegungsübungen
Why: Um Mitarbeitern Möglichkeiten zur gesunden Arbeitsgestaltung und Bewegung während des Arbeitstages zu bieten
But: Die Nutzung der Angebote hängt stark vom Eigeninteresse der Mitarbeiter ab, und die aktive Kommunikation dieser Möglichkeiten erfolgt nicht täglich
Implications: Mitarbeiter mit Eigeninitiative können von umfangreichen Gesundheitsangeboten profitieren, während weniger proaktive Mitarbeiter diese möglicherweise nicht wahrnehmen
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass umfangreiche Gesundheitsangebote vorhanden sind, aber die Hauptherausforderung in der aktiven Nutzung liegt, wie können wir Mitarbeiter besser motivieren und aktivieren, die vorhandenen Gesundheitsressourcen regelmäßig zu nutzen?
[00:31:41 --> 00:32:30]
Topic: Bewegung am Arbeitsplatz
What: Verfügbarkeit eines Raums für leichte Fitnessübungen im Büro, ohne sich umziehen zu müssen
Why: Bedürfnis nach flexiblen, niedrigschwelligen Bewegungsmöglichkeiten während des Arbeitstages
But: Traditionelle Fitness erfordert oft spezielle Kleidung und einen Ortswechsel zum Fitnessstudio
Implications: Mitarbeiter wünschen sich einfache, spontane Möglichkeiten für körperlichen Ausgleich während der Arbeitszeit
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter Bewegung in ihren Arbeitsalltag integrieren möchten, besteht die Hauptherausforderung darin, dies ohne großen Aufwand zu ermöglichen. Wie können wir Mitarbeitern ermöglichen, spontane Bewegungspausen in ihrer Arbeitskleidung durchzuführen, um sowohl körperlichen als auch mentalen Ausgleich zu schaffen?
[00:33:49 --> 00:35:04]
Topic: Büroumgebung und Verpflegungsmöglichkeiten
What: Das Büro hat eine attraktive, offene Umgebung mit vielen Fenstern und guter Farbgestaltung, aber es fehlt ein Bistro-Bereich
Why: Ein Bistro würde mehr Möglichkeiten für Begegnungen, Meetings und gesunde Verpflegung bieten als nur eine Kaffeemaschine
But: Aktuell gibt es nur eine Kaffeemaschine, aber keine Möglichkeit für Snacks oder zubereitete Getränke
Implications: Ein Bistro-Bereich würde die Attraktivität des Arbeitsplatzes erhöhen und mehr soziale Interaktion ermöglichen
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass [Mitarbeiter mehr Möglichkeiten für informelle Treffen und Verpflegung wünschen], besteht die Hauptherausforderung in [der begrenzten Verpflegungsinfrastruktur]. Wie können wir [einen multifunktionalen Bistro-Bereich schaffen], damit [Mitarbeiter sich besser vernetzen und gesund verpflegen können]?
[00:36:08 --> 00:37:50]
Topic: Arbeitsplatzveränderung und Mobilität
What: Mitarbeiter sehen Risiken in der Veränderung ihrer gewohnten Arbeitssituation, besonders beim Pendeln und der Arbeitsplatzflexibilität
Why: Gewohnte Routinen und Sicherheiten (wie garantierte Parkplätze) werden in Frage gestellt, negative Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis mit flexiblen Arbeitsplätzen
But: Die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln steht im Konflikt mit individuellen Bedürfnissen wie Kinderbetreuung und persönlichen Präferenzen
Implications: Veränderungen in der Arbeitsplatzgestaltung müssen die verschiedenen Lebensrealitäten und Mobilitätsbedürfnisse der Mitarbeiter berücksichtigen
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass [Mitarbeiter Sicherheit in gewohnten Arbeitsroutinen suchen], ist die größte Herausforderung [die Vereinbarkeit von flexiblen Arbeitsplatzkonzepten mit individuellen Mobilitätsbedürfnissen]. Wie können wir [Mitarbeitern ermöglichen] [ihre persönlichen Mobilitätsanforderungen mit neuen Arbeitsplatzkonzepten in Einklang zu bringen]?
[00:38:40 --> 00:39:26]
Topic: Proaktive Kommunikation und Mitarbeiterbedenken
What: Mitarbeiter haben spezifische Bedenken bezüglich Standortänderungen und Büroorganisation
Why: Mitarbeiter sorgen sich um praktische Aspekte wie Parkplätze, Hauptbahnhofnähe und Sitzordnung im Büro
But: Diese Bedenken werden oft nicht direkt geäußert, sondern führen zu stillem Rückzug oder Ablehnung
Implications: Ohne proaktive Ansprache dieser Themen riskiert man den Verlust von Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter wichtige Bedenken oft nicht direkt äußern, besteht die Hauptherausforderung darin, diese frühzeitig zu erkennen. Wie können wir potenzielle Bedenken der Mitarbeiter proaktiv identifizieren und ansprechen, um eine höhere Akzeptanz bei Veränderungen zu erreichen?
[00:40:47 --> 00:41:50]
Topic: Pilotprojekte und Veränderungsmanagement
What: Menschen brauchen Zeit, um sich an Veränderungen zu gewöhnen und durchlaufen dabei verschiedene Phasen
Why: Menschen haben eine natürliche Abneigung gegen Veränderungen und individuelle Bedürfnisse im Arbeitsumfeld
But: Kurze Pilotprojekte sind nicht ausreichend, um echte Erkenntnisse zu gewinnen und Veränderungen zu etablieren
Implications: Veränderungsprozesse müssen langfristig angelegt sein und individuelle Bedürfnisse berücksichtigen
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Menschen Zeit für Veränderungen brauchen, ist die größte Herausforderung der Widerstand gegen Neuerungen. Wie können wir Mitarbeiter dabei unterstützen, Veränderungsprozesse positiv zu durchlaufen und dabei ihre individuellen Bedürfnisse berücksichtigen?
[00:42:24 --> 00:42:53]
Topic: COVID-Maßnahmen und Unternehmensanpassung
What: Plötzliche Einführung von Impfstatus-Überprüfungen am Arbeitsplatz durch Regierungsvorgaben
Why: Notwendigkeit der Umsetzung von Regierungsanordnungen während der Pandemie
But: Sehr kurze Umsetzungsfrist von 48 Stunden für komplexe neue Anforderungen
Implications: Unternehmen müssen schnell und flexibel auf neue regulatorische Anforderungen reagieren können
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Unternehmen kurzfristig neue Regelungen umsetzen müssen, besteht die Hauptherausforderung in der schnellen Implementierung. Wie können wir Arbeitgebern helfen, neue behördliche Anforderungen effizient und rechtssicher umzusetzen?
[00:43:27 --> 00:44:38]
Topic: Bürokultur und Mitarbeiterengagement
What: Organisation von spontanen Gemeinschaftsaktivitäten wie internationales Frühstück und After-Work-Events
Why: Menschen wieder mehr ins Büro zu locken und den Gemeinschaftssinn zu stärken
But: Unorganisierte Durchführung führte zu Überfluss (zu viel Essen) und mangelnder Struktur
Implications: Spontane, weniger durchgeplante Aktivitäten können trotz Ineffizienzen erfolgreich sein, um Mitarbeiter zusammenzubringen
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter mehr Anreize für Büropräsenz benötigen, besteht die Hauptherausforderung in der Balance zwischen Spontanität und Organisation. Wie können wir Gemeinschaftsaktivitäten so gestalten, dass sie sowohl spontan als auch effizient die Mitarbeiter zum regelmäßigen Bürobesuch motivieren?
[00:46:56 --> 00:48:27]
Topic: New Work und Homeoffice-Implementierung
What: Das Unternehmen hatte bereits vor COVID-19 fortschrittliche Arbeitsweisen implementiert, ohne sie als New Work zu bezeichnen
Why: Die bestehende Infrastruktur und Flexibilität ermöglichte einen reibungslosen Übergang ins Homeoffice, im Gegensatz zu anderen Unternehmen
But: Das Unternehmen distanziert sich vom New Work Marketing , obwohl es flexible Arbeitsmodelle praktiziert
Implications: Flexible Arbeitsmodelle werden pragmatisch und bedarfsorientiert eingesetzt, ohne dem Trend-Marketing zu folgen
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass [flexible Arbeitsmodelle bereits erfolgreich praktiziert werden], besteht die Hauptherausforderung darin, [diese nicht als Trend zu vermarkten]. Wie können wir [die bestehende Flexibilität] für [Mitarbeiter] [nachhaltig und authentisch weiterentwickeln]?
[00:49:50 --> 00:51:01]
Topic: Arbeitsflexibilität und Unternehmenskultur
What: Das Unternehmen sieht sich mit Anfragen nach flexiblen Arbeitsmodellen konfrontiert, insbesondere im Kontext von Home Office und Sabbaticals
Why: Als Hauptsitz mit Produktionsstandorten möchte das Unternehmen eine einheitliche Arbeitskultur zwischen Büro- und Produktionsmitarbeitern bewahren
But: Produktionsmitarbeiter können nicht von zu Hause arbeiten, was zu einer Diskrepanz zwischen verschiedenen Mitarbeitergruppen führt
Implications: Das Unternehmen muss einen Balanceakt zwischen Flexibilitätswünschen und operativen Notwendigkeiten vollziehen
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Fairness zwischen Büro- und Produktionsmitarbeitern wichtig ist, besteht die Hauptherausforderung in der unterschiedlichen Arbeitsmöglichkeiten. Wie können wir eine ausgewogene Arbeitskultur schaffen, die allen Mitarbeitern gerecht wird, ohne die operativen Anforderungen zu gefährden?
[00:51:41 --> 00:51:43]
Topic: Bürovorstellung
What: Mentale Visualisierung eines neuen Büros
Why: Bedürfnis nach konkreter Vorstellung des zukünftigen Arbeitsplatzes
But: Das Büro existiert nur in der Vorstellung und nicht in der Realität
Implications: Menschen benötigen eine klare Vision ihrer zukünftigen Arbeitsumgebung
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter eine klare Vorstellung ihres zukünftigen Arbeitsplatzes benötigen, besteht die Hauptherausforderung darin, dass das Büro noch nicht real existiert. Wie können wir Mitarbeitern helfen, sich ihr zukünftiges Büro besser vorzustellen, um mehr Sicherheit und Orientierung zu schaffen?
[00:52:06 --> 00:53:43]
Topic: Arbeitsplatzgestaltung und Unternehmenskultur
What: Offene, internationale Büroumgebung mit verschiedenen Raumoptionen und lebendiger Kommunikationskultur
Why: Förderung von Zusammenarbeit, Wohlbefinden und spontanem Austausch zwischen Mitarbeitern
But: Balance zwischen offener Kommunikation und Rückzugsmöglichkeiten für konzentriertes Arbeiten
Implications: Arbeitsumgebung hat direkten Einfluss auf Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass eine offene Büroumgebung die Kommunikation fördert, besteht die Hauptherausforderung darin, gleichzeitig Privatsphäre zu gewährleisten. Wie können wir den Arbeitsraum so gestalten, dass Mitarbeiter sowohl kollaborativ als auch individuell effektiv arbeiten können?
[00:53:45 --> 00:54:12]
Topic: Gebäudeinfrastruktur und Bewegungsmöglichkeiten
What: Ausschließliche Nutzung von Fahrstühlen im Gebäude, keine Treppenhäuser verfügbar
Why: Einige Mitarbeiter würden gerne Treppen für tägliche Bewegung/Fitness nutzen, andere meiden Fahrstühle grundsätzlich
But: Die ausschließliche Verfügbarkeit von Fahrstühlen schränkt Wahlmöglichkeiten und persönliche Präferenzen ein
Implications: Eingeschränkte Bewegungsfreiheit und fehlende Alternativen können sich negativ auf Mitarbeiterzufriedenheit und Wohlbefinden auswirken
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter mehr Bewegungsmöglichkeiten wünschen, ist die größte Herausforderung die eingeschränkte Infrastruktur. Wie können wir den Mitarbeitern alternative Bewegungsmöglichkeiten anbieten, um ihr tägliches Wohlbefinden zu fördern?
[00:54:16 --> 00:54:39]
Topic: Gebäudezugänglichkeit und Bewegungsfreiheit
What: Eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten zwischen den Stockwerken - nur kleine interne Treppe zwischen 4. und 5. Stock, sonst Aufzugnutzung erforderlich
Why: Gebäudestruktur erlaubt nur begrenzte Treppennutzung zwischen bestimmten Etagen
But: Notwendigkeit den Aufzug zu benutzen für alle anderen Stockwerke und Tiefgarage wird als Einschränkung empfunden
Implications: Mitarbeiter sind von der Funktionsfähigkeit des Aufzugs abhängig und haben keine alternative Bewegungsoption
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass die Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt ist, besteht die Hauptherausforderung in der Abhängigkeit vom Aufzug. Wie können wir den Mitarbeitern mehr Flexibilität und Bewegungsoptionen zwischen allen Stockwerken ermöglichen?
[00:56:19 --> 00:57:33]
Topic: Veränderungsmanagement und Mitarbeiterresilienz
What: Mitarbeiter müssen in permanenten Veränderungsprozessen gestärkt werden
Why: Veränderungen werden immer schneller und häufiger, während Menschen von Natur aus Schwierigkeiten haben, sich anzupassen
But: Menschen sind in ihrer eigenen Art und Genetik gefangen und können nicht so schnell mit Veränderungen umgehen wie sie auftreten
Implications: Arbeitgeber müssen aktiv in die Resilienzförderung ihrer Mitarbeiter investieren, um zukunftsfähig zu bleiben
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass permanente Veränderungen unvermeidlich sind, ist die größte Herausforderung die natürliche Veränderungsresistenz der Menschen. Wie können wir Mitarbeiter dabei unterstützen, ihre Resilienz gegenüber Veränderungen zu entwickeln und zu stärken, um positiv mit kontinuierlichen Veränderungen umzugehen?
[00:58:09 --> 00:59:11]
Topic: Arbeitsumfeld und Resilienz
What: Das physische und psychische Arbeitsumfeld beeinflusst die Resilienz der Mitarbeiter
Why: Die Umgebung und der Umgang mit Veränderungen haben direkten Einfluss auf das Wohlbefinden und Sicherheitsgefühl
But: Jeder Mensch hat individuelle Mechanismen im Umgang mit Stress und Veränderungen
Implications: Die Arbeitsumgebung und Veränderungsmanagement müssen sowohl kollektive als auch individuelle Bedürfnisse berücksichtigen
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass das Arbeitsumfeld die Resilienz beeinflusst, besteht die Hauptherausforderung in der Individualität der Stressbewältigung. Wie können wir Mitarbeitern ein Umfeld schaffen, das sowohl kollektive Sicherheit als auch individuelle Bewältigungsstrategien unterstützt?
[01:00:15 --> 01:00:35]
Topic: Nachträgliche Gedanken und Kommunikation
What: Der Sprecher möchte einen vergessenen Punkt über einen Fahrstuhl nachträglich einbringen
Why: Das Thema beschäftigt den Sprecher noch und erscheint wichtig für die Vollständigkeit der Diskussion
But: Der Moment scheint bereits verpasst zu sein, und der Sprecher zögert, den Punkt noch einzubringen
Implications: Es besteht ein Bedürfnis nach Flexibilität im Kommunikationsprozess und der Möglichkeit, Gedanken auch nachträglich einzubringen
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass wichtige Gedanken oft erst später kommen, ist die Hauptherausforderung der richtige Zeitpunkt für Nachträge. Wie können wir Teilnehmern ermöglichen, ihre nachträglichen Gedanken effektiv und ohne Hemmungen in den Prozess einzubringen?
[01:01:01 --> 01:01:03]
Topic: Wettbewerbsfähigkeit
What: Frage nach Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit
Why: Sorge um langfristige Marktposition und Überlebensfähigkeit
But: Unsicherheit über effektive Sicherungsmaßnahmen
Implications: Unternehmen müssen aktiv ihre Wettbewerbsposition verteidigen und ausbauen
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Wettbewerbsfähigkeit aktiv gesichert werden muss, besteht die Hauptherausforderung in der Identifizierung effektiver Maßnahmen. Wie können wir Unternehmen dabei unterstützen, ihre Wettbewerbsposition nachhaltig zu stärken?
[01:01:30 --> 01:02:17]
Topic: Unternehmensresilienz in der chemischen Industrie
What: Das Unternehmen sichert sich durch Ineos-Hintergrund und Mitarbeiter-Know-how
Why: Die rezessive Situation in der chemischen Industrie erfordert starke Absicherung
But: Die Abhängigkeit von Mitarbeiter-Know-how könnte ein Risiko darstellen
Implications: Das Unternehmen muss Mitarbeiter-Know-how bewahren und weiterentwickeln, um Marktführerschaft zu behalten
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass das Mitarbeiter-Know-how entscheidend für den Unternehmenserfolg ist, besteht die Hauptherausforderung in der Sicherung dieses Wissens. Wie können wir das kritische Fachwissen der Mitarbeiter systematisch erfassen und für zukünftige Entwicklungen nutzbar machen?
[01:02:36 --> 01:02:49]
Topic: Projektmanagement und Organisationsstruktur
What: Starke Ablehnung einer vorherigen Aussage mit Verweis auf neue, aufgeräumtere Projekte
Why: Es wurden bereits Verbesserungen durch andere Projekte erzielt
But: Die Verwendung von böses Vokabular deutet auf sensible oder schwierige Veränderungsprozesse hin
Implications: Organisatorische Veränderungen wurden bereits durchgeführt und haben zu Verbesserungen geführt
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Organisationsstrukturen bereits verbessert wurden, besteht die Hauptherausforderung in der nachhaltigen Implementierung. Wie können wir Mitarbeiter dabei unterstützen, die neuen Strukturen effektiv zu nutzen und weiterzuentwickeln?
[01:03:11 --> 01:03:53]
Topic: Unternehmenskultur und Mitarbeitererfahrung
What: Neue Mitarbeiter, die während der Pandemie eingestiegen sind, haben eine andere Erfahrung als langjährige Mitarbeiter
Why: Pandemiebedingte Einschränkungen haben den persönlichen Kontakt und das Erleben der Unternehmenskultur erschwert
But: Während langjährige Mitarbeiter das Feuer der Unternehmenskultur kennen und sich danach sehnen, fehlt neuen Mitarbeitern diese Erfahrung komplett
Implications: Es gibt eine Kluft zwischen den Erfahrungen und der emotionalen Bindung verschiedener Mitarbeitergenerationen zum Unternehmen
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass neue Mitarbeiter die ursprüngliche Unternehmenskultur nicht erlebt haben, besteht die Hauptherausforderung in der fehlenden emotionalen Bindung. Wie können wir den während der Pandemie eingestiegenen Mitarbeitern helfen, das Feuer und die Unternehmenskultur authentisch zu erleben und zu verinnerlichen?
[01:04:30 --> 01:05:03]
Topic: Mitarbeiterbindung und Engagement
What: Mitarbeiter verlassen das Unternehmen nach 3-4 Jahren, während langjährige Mitarbeiter einen stärkeren Spirit zeigen
Why: Neue Mitarbeiter empfinden die Arbeit als okay aber nicht außergewöhnlich
But: Es gibt eine Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung langjähriger und neuerer Mitarbeiter
Implications: Verlust von Talenten und Wissen durch Fluktuation, unterschiedliche Engagement-Level zwischen Mitarbeitergruppen
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass neuere Mitarbeiter weniger engagiert sind, besteht die Hauptherausforderung in der mangelnden Begeisterung. Wie können wir neue Mitarbeiter so einbinden und inspirieren, dass sie den gleichen Spirit entwickeln wie langjährige Teammitglieder?
[01:05:23 --> 01:05:32]
Topic: Zielgruppenorientierte Kommunikation
What: Die Notwendigkeit, verschiedene Zielgruppen bei der Kommunikation zu berücksichtigen
Why: Um effektive und angemessene Kommunikation zu gewährleisten
But: Unterschiedliche Zielgruppen erfordern unterschiedliche Kommunikationsansätze
Implications: Kommunikationsstrategien müssen flexibel und zielgruppenspezifisch gestaltet werden
How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass verschiedene Zielgruppen unterschiedliche Kommunikationsbedürfnisse haben, besteht die Hauptherausforderung in der effektiven Ansprache aller Gruppen. Wie können wir die Kommunikation so gestalten, dass sie für alle Zielgruppen verständlich und relevant ist?