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Interview 03

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00:00:00 - 00:00:18

Speaker A

Am Start. So, wir fangen an mit der ersten Frage und die ist vielleicht auch insgesamt die schwierigste von allen, weil die braucht jetzt so ein bisschen Fantasie. Wir würden gerne wissen oder ich würde gerne wissen, wie das glaube ich war Marketing bei ihnen?

00:00:18 - 00:00:26

Speaker B

Ja, Marketing, aber quasi ist ja BB, also irgendwas Marketing kann man schon so nennen, aber Produktmanagement Business.

00:00:26 - 00:00:35

Speaker A

Okay, okay, gut, also da kommen wir jetzt ganz genau drauf. Vielleicht sagen sie uns einfach mal ganz kurz noch mal, was sozusagen ihr Funktions oder tätigkeitsbereich ist.

00:00:35 - 00:00:56

Speaker B

Ja genau, also ich komme eigentlich ursprünglich, also bin ich im Produktmanagement Team, war aber in Elternzeit und bin jetzt zurück und mache quasi Business Intelligence. Also ich arbeite mit den anderen Produktmanagern zusammen und unterstütze sie momentan hauptsächlich in Projekten, die so anfallen, aber aus der Perspektive im Prinzip Produktmanagement, Marketing quasi BB wissen.

00:00:57 - 00:01:54

Speaker A

Okay, das ist gut. Und was wir, was ich jetzt gerne möchten wissen möchte ist, könnten sie uns so einen ganz normalen Tag im Büro beschreiben? Und mich interessieren dabei besonders Tätigkeiten und wie sie die benennen würden. Also eine Tätigkeit wäre z.B. an einem Meeting teilnehmen zweitausendein oder ein Gespräch mit Kollegen führen, einen Workshop machen oder so. Also nicht jetzt so im Detail so ja, ich gehe morgens um 09:03 Uhr hole ich mir einen Kaffee und dann muss ich die Maschine einschalten. So genau wollen wir es nicht wissen, aber so ein bisschen, dass sie vielleicht mal versuchen den typischen Tag zu strukturieren. Machen sich jetzt nicht so viel Kopf, ob der jetzt der perfekte typische Tag ist, aber schildern sie einfach mal so einen Tag, der ihnen einfällt mit ihren Worten und versuchen sie mal das in Kategorien zusammenzufassen. Ich hake dann auch mal ein bisschen nach, wenn ich was nicht verstanden habe.

00:01:54 - 00:04:01

Speaker B

Also ja, also grundsätzlich ist es meistens so, dass ich bin ein bisschen früher da, also schon kurz vor acht. Die meisten Kollegen kommen ja so rund um 9 Uhr und bis dahin habe ich eigentlich immer 1 Stunde, wo ich meine Sachen mache, also irgendwelche Projekte, Daten auswerten oder e Mails schreiben, also für mich arbeite. Ab neun ist es dann meistens so, dass ich mindestens ein oder zwei festgelegte, also vereinbarte Meetings habe mit einem oder mehreren Kollegen. Also entweder sind das einfach nur eins zu eins Telefonate oder Meetings zu unterschiedlichen Themen. Und in der Zwischenzeit zwischen den quasi Meetings ist es halt meistens, dass ich alleine arbeite, E mails mache oder die Projekte, die ich halt eben mache, vorantreibe. Und wenn dann eben Fragen auftreten oder so, dann sind halt auch relativ viele Spontantelefonate. Also ab und zu mal kurz Eine Frage an irgendwen im direkten, also in meiner jetzigen Funktion habe ich mit meinen direkten Kollegen, die sitzen gar nicht so super viel zu tun. Also wirklich viel am Telefon. Ja, genau. Gegen 12 Uhr ist dann mal die Mittagspause, da gehen wir dann meistens mit den Kollegen mittagessen. Draußen ist ja hier in Frankfurt ja keine Kantine, also irgendwo draußen, je nachdem wie dann der Terminkalender ist, gibt es eine noch einen Kaffee mit den Kollegen hier in der Kaffeeküche. Und der Nachmittag sieht eigentlich ziemlich genauso aus. Also es ist gar nicht so, jetzt festschreiben, dass es immer so ist, aber entweder habe ich dann noch ein, zwei Meetings zwischen einer halben h und anderthalb Stunden sind die so im Durchschnitt. Und ja, es ist halt irgendwie die Alleinarbeit in meiner jetzigen Position. Davor war es ein bisschen anders, hatte ich viel mehr wirklich zweitausendein. Da konnte das vorkommen, dass ich 90 % meiner Zeit eigentlich am Telefon verbracht habe mit unvorhergesehenen Sachen. Jetzt ist mein Job strukturiert und nicht so tagesgeschäftsabhängig, aber in der Zeit davor war es viel mehr unvorhersehbar. Jetzt ist mein Alltag sehr vorhersehbar, was vorher nicht so war und auch bei vielen Kollegen nicht so in meinem Team nicht so ist.

00:04:01 - 00:04:25

Speaker A

Ja, und wenn sie sagen, sie kommen morgens um 8 Uhr oder was habe ich mir gemerkt, also früher, dann sitzen sie an einem PC, sitzen sie an ihrem Arbeitsplatz oder haben sie einen Laptop und setzen sich irgendwo hin, sondern sie haben dann ihren Arbeitsplatz, wo sie sind. Und wenn wir von den Meetings reden, sind das meistens auch jetzt einfach Telefonkonferenzen, wo sie sich einwählen oder gehen sie dann auch in Meetingräume?

00:04:25 - 00:04:44

Speaker B

Also ich nutze persönlich sehr viel die Meetingräume, weil es gibt, also es gibt das eine oder andere Projekt, was eben dann nicht so breit diskutiert werden darf. Das heißt, ich nutze viel die kleinen Meeting Räumen, die bei uns in der Gegend sind, also wo ich einfach alleine drin sitze, aber es ist nicht Face to face Meeting, zwar Telefonkonferenz, aber ich nutze meistens einen Meetingraum dafür.

00:04:44 - 00:04:50

Speaker A

Okay, weil sie auch, sie sitzen normalerweise in einem größeren Umfeld, das heißt mit mehreren Kollegen und dann wollen sie die auch nicht stören, theoretisch.

00:04:51 - 00:04:57

Speaker B

Genau, ich will die zum einen nicht stören und wie gesagt. Okay, verstehe ich, wenn man nicht so richtig sprechen kann.

00:04:57 - 00:05:10

Speaker A

Genau. Und dafür gibt es auch ausreichende, also wenn sie praktisch ein Meeting machen wollen, dann können sie sich praktisch immer, haben sie immer einen Raum frei oder da, das finden sie dann hier, wo ich.

00:05:10 - 00:05:27

Speaker B

Sitze, ist ein Raum, der fast immer frei ist, ist aber grundsätzlich im Büro nicht überall jetzt so. Also es ist eher Mangelware, wobei wir recht glücklich lokalisiert sind und das Büro ist auch nicht so super voll im Moment, dann geht's. Wir Kleinen großen das natürlich ein bisschen.

00:05:28 - 00:05:51

Speaker A

Aber wenn sie jetzt in ihre Tätigkeit gucken, das war jetzt so der normale Tag, ich glaube, die haben das ganz gut beschrieben. Das heißt, sie haben, ich gebe es nochmal wieder, verbessern sie mich eine ganze Meetings am Tag und telefonieren viel mit den Kollegen. Ach so, da habe ich noch eine Frage. Das Telefonieren, gehen sie dann auch in so eine Telefonzelle oder machen sie das dann am Arbeitsplatz?

00:05:52 - 00:06:09

Speaker B

Kommt drauf an, wer anruft. Wenn es wirklich nur ganz normale Fragen sind, dann am Arbeitsplatz wirklich auch. Also ganz klassischen, relativ einfachen Telefonate immer am Arbeitsplatz. Ich gehe wirklich nur in den Raum, wenn ich denke, ah, jetzt Ÿousand, irgendwas fragen, wo ich jetzt nicht will, dass das jeder hört, oder?

00:06:10 - 00:06:16

Speaker A

Und diese Telefonanrufe, die machen sie aktiv, das heißt, sie werden nicht so oft angerufen, sondern sie rufen an.

00:06:16 - 00:06:24

Speaker B

Genau, rufe ich fast eigentlich immer an. Das war vorher auch ganz anders. Da ist quasi dann zu mir gekommen gewesen.

00:06:24 - 00:06:31

Speaker A

Ja, weil ich finde es dann schwierig, dann hat man jemanden dran und denkt, oh, das ist jetzt vielleicht nicht so für alle. Und dann, wie zieht man dann, ziehen sie dann um oder sprechen sie dann leise?

00:06:32 - 00:06:41

Speaker B

Oder wir haben diese Bluetooth Headsets und da mein Raum ziemlich in der Nähe ist, kriegt er das hin dann tatsächlich, wenn es nicht mit Kamera ist, kann man.

00:06:41 - 00:07:13

Speaker A

Okay, dann gehen sie einfach in den Nachbarraum und sind per Bluetooth verbunden und können dann ganz normal sprechen. Manchmal sind meine Fragen ein bisschen doof, sorry, aber ich möchte mir das ja vorstellen, wie sie arbeiten. Okay, das ist super. Jetzt mal eine andere Frage. Jetzt, das war so der typische Tag. Fällt ihnen irgendwas ein, wo sie sagen, oh, das ist aber auch ab und zu. Das ist nicht der typische Tag, aber das ist unheimlich wichtig, wo ich auch im Büro irgendwas machen muss, meinetwegen einen Workshop oder irgendwas, wo sie sagen, das ist davon jetzt abweichend von den Routinen, aber auch sehr, sehr wichtig.

00:07:14 - 00:07:37

Speaker B

Also kann durchaus vorkommen in der Vergangenheit, also in den letzten Monaten nicht, aber dass eben Workshops stattfinden, dann sind es halt die großen Meetingräume, die super wichtig sind für sowas. Wobei man das natürlich sicherlich auch anders gestalten kann. Also bisher wurde es halt oft so gemacht, dass es dann wirklich face to face ist und dann der große Meetingraum genutzt wird dafür.

00:07:38 - 00:07:44

Speaker A

Und dann machen sie, richten sie das Meeting aus oder das ist dann ihr Meeting, oder in Berkshire.

00:07:44 - 00:08:06

Speaker B

Also es gab schon beides bei mir in der Vergangenheit. Also dass es dann mein Workshop war oder dass man einfach nur daran teilgenommen hat oder? Das kommt so ein bisschen drauf an, zu welchem Thema wäre es organisiert. Aber es kann durchaus vorkommen, dass dann Produktmanager oder in meiner Funktion ich dann einen Workshop organisiert zu einem gewissen Thema dann. Ja. Ja, meistens dann eher mit Leuten von die eben nicht im Büro sind.

00:08:06 - 00:08:12

Speaker A

Aha, okay. Und wie organisieren die das? Das ist dann irgendwo ein Screen in der Mitte und die schalten sich dazu.

00:08:12 - 00:08:28

Speaker B

Oder nicht im Büro stationiert sind. Okay, die dann quasi entweder dafür kommen oder weil eh ein anderes Meeting stattfindet, man das am Tag danach dranhängt oder die dann quasi als Gast unsere Außendienstler z.B. im Büro sind.

00:08:28 - 00:08:33

Speaker A

Ja. Machen sie persönlich noch Homeoffice? Also oder gehen sie ins Büro?

00:08:34 - 00:08:42

Speaker B

Einmal die Woche machen wir Homeoffice, genau. Und bei mir ist es tatsächlich auch noch so, ich 2/2 Tage auch noch habe. Das ist auch eine Besonderheit.

00:08:44 - 00:08:52

Speaker A

Und im Homeoffice haben sie sich selbst, also haben sie so einen typisch haben wir ja alle so einen Corona Arbeitsplatz, wo man sagt okay klar, da habe ich alles beisammen und.

00:08:53 - 00:09:05

Speaker B

Ja genau das sind die Überbleibsel oder mittlerweile auch ein bisschen mehr wirklich zum Büro vernünftig umgestaltetes Studio.

00:09:05 - 00:09:15

Speaker A

Ja. Wenn sie jetzt mal sagen, die Arbeit können sie praktisch zu 100 % im Homeoffice auch machen, wenn sich das, wenn sie, was sie mir da schildern.

00:09:18 - 00:09:18

Speaker B

Wie.

00:09:18 - 00:09:28

Speaker A

Sehen sie das, den Weg ins Büro? Ist das für sie eine Pflicht oder ist das eben auch was, wo sie sagen naja, ich will ja auch mal ein paar Leute sehen, die nicht jetzt meine Family sind oder so?

00:09:30 - 00:10:06

Speaker B

Beides. Also ich muss sagen, dass ich persönlich viermal die Woche, dass das natürlich schon, also ich pendel für eine halbe h in etwa. Also ist natürlich schon auch Zeitverlust von einer Stunde und macht den Alltag auch um einiges schwieriger, gerade mit Kind. Andererseits finde ich es auch durchaus mal gut rauszukommen, andere Leute zu sehen, andere Gespräche zu haben über die Mittagszeit. Meine persönliche Meinung ist so, es muss nicht so viel sein, wie es jetzt ist. Also ich finde Büroarbeit, also ist mir wirklich auch wichtig, dass ich kommen kann. Persönlich würde es zwischen zwei bis drei Tagen auch reichen, ist meine.

00:10:08 - 00:10:16

Speaker A

Das kann ich gut nachvollziehen. Das ist ja noch mal eine eigene, wenn die Arbeitszeit ja auch noch dann teilweise verkürzt ist, ist ja der Weg noch mal länger. Also es wirkt ja dann einfach anders.

00:10:17 - 00:10:19

Speaker B

Genau. Ich komme mal einen halben Tag halt auch ins Büro.

00:10:19 - 00:10:54

Speaker A

Genau. Und dann hat man plötzlich für einen halben Tag fast 1 Stunde hin und her. Das verstehe ich gut. Ja, das ist jetzt kommen wir zur nächsten Frage. Wenn sie an ihr Büro denken und an ihre Arbeit bei welchen Tätigkeiten, die sie aufgezählt haben, fühlen sie sich denn besonders gut unterstützt? Also jetzt denken wir einfach das Büro mal als physischen Ort. Sie haben einen Arbeitsplatz und was ist da jetzt besonders gut gelöst, wo sie sagen, das ist ja super und das ist auch vielleicht besser als zu Hause oder besser als ich es sonst kennen?

00:10:54 - 00:11:36

Speaker B

Zu Hause habe ich halt einen Bildschirm und meinen Laptop. Also das ist ganz klar, die zwei Bildschirme, ich meine, das könnte man jetzt auch anders gestalten zu Hause, aber klar, da ist die IT Ausstattung komfortabler, die ich im Büro habe. Ja, das ist definitiv besser. Ansonsten, es sei jetzt, außer an den besonderen Tagen, wenn jetzt wirklich mal eben ein face to face Meeting stattfinden muss, zweitausendein oder das von Vorteil mehr, dann. Klar, gibt es ja auch nur im Büro. Ansonsten, um jetzt zu negativ zu klingen, ist jetzt nicht so ein. Also ist jetzt nicht das Büro mich besonders unterstützt, abgesehen von der technischen Ausstattung, was wirklich mehr Nehmer macht.

00:11:36 - 00:11:44

Speaker A

Das interessiert mich jetzt. Und warum meinen sie, haben sie dann mehr Bildschirme? Also haben sie dann zwei Bildschirme im Büro oder drei?

00:11:44 - 00:11:57

Speaker B

Ich habe zwei, aber die sind natürlich zwei normal große, die auch vernünftig miteinander verbunden sind, dass man einfach ganz normal links und rechts vergleichen kann, wenn ich zu Hause halt auf Augenhöhe ist. Genau.

00:11:57 - 00:12:07

Speaker A

Okay, und das heißt, diese zwei Monitore, die helfen ihnen, ihre Arbeit zu machen, weil sie oft Sachen vergleichen müssen und die nutzen die auch komplett, die beiden Monitoren?

00:12:08 - 00:12:16

Speaker B

Nicht nur zum Vergleichen, auch einfach, man macht ja manchmal zwei Sachen nicht gleichzeitig. Das klingt jetzt blöd, aber doch ist eine offen und zweitausendein ja rein und. Genau.

00:12:16 - 00:12:44

Speaker A

Okay, also so praktisch auf der einen Seite läuft so Kommunikation, E Mail, auf der anderen dann Excel oder PowerPoint, was man so als. Ja, okay, verstehe ich gut. Jetzt andere Frage, wenn sie jetzt an Ihre Tätigkeiten denken, wo fühlen sie sich besonders schlecht unterstützt? Also wo ist was, wo sie sagen, also das erlebe ich immer wieder, das ist ein bisschen umständlich oder das ist schwierig oder das behindert mich an irgendeiner Tätigkeit. Fällt ihnen da was ein?

00:12:47 - 00:13:30

Speaker B

Ja, das ist halt höchstens, also in meinem Fall stimmt es bedingt, weil ich ja gesagt habe, dieser Meetingraum ist da eben, aber der ist natürlich eigentlich nicht für den Zweck gedacht. Das ist immer so ein bisschen dieses, okay, jetzt blockiere ich den Meetingraum, auch wenn sie kleine Meetingräume sind. Es gibt halt wenig so Bereiche, wo man vernünftig auch mal sich zurückkommt zu telefonieren oder. Also so wirklich, es gibt ja so Büros, die so Telefonzellen haben, wo man seinen Laptop z.B. auch verbinden kann. Und dann ist auch noch ein Bildschirm, der direkt vernünftig verbunden ist, dass man für ein Meeting gezielt da reingehen könnte und dann auch die Möglichkeit hat, an den vernünftigen Bildschirmen gleichzeitig auch in Ruhe zu telefonieren. Also so, das ist ein bisschen beschränkt, weil das ist natürlich immer dann der Punkt, dass ich in den kleinen Meetingraum gehe und dann nur an meinem Laptop sitze.

00:13:30 - 00:13:37

Speaker A

Es geht ja, man rennt dann so durchs Büro und irgendwie noch so im Call und dann stellt man, sucht man so ein stilles Örtchen, auf deutsch.

00:13:39 - 00:13:40

Speaker B

Ÿousand.

00:13:40 - 00:13:46

Speaker A

Die Erfahrung mit so einer Telefonzelle, haben sie die schon mal irgendwo gemacht? Haben sie das nicht erlebt oder haben sie es irgendwo nur gesehen?

00:13:46 - 00:14:39

Speaker B

Also wir haben in unserem, innerhalb von Ineos gibt es ja verschiedene Standorte. Da ist es tatsächlich so, dass es im Büro in Köln, was es schon eher gibt, das auch dafür gedacht ist zum Telefonieren, da gibt es wissens auch einen Bildschirm, aber so genau erinnere ich mich nicht. Aber da ab und zu war ich mal, weil ich aus dem Raum komme, dann in Köln auch im Büro und ansonsten in unserem Büro in London, da sind das nicht so Telefonzeller, aber es sind so Boxen, die schon so ein bisschen mehr abgeschirmt sind, zwar so halb offen, aber da gibt es so Boxen. Wir haben ja auch welche, aber die in dem anderen Büro sind deutlich geschlossener, sagen wir es mal so. Und auch in einer ruhigeren Location. Hier stehen sie ja so mitten im Büro. Da sind die einzigen zwei Erfahrungen, wo ich gesagt habe, das habe ich mal gemacht. In beiden Fällen habe ich es auch genutzt, damals in London als auch dann in Köln.

00:14:40 - 00:15:10

Speaker A

Wenn sie, ich frage jetzt noch mal, wenn sie, wir haben jetzt gehört, sie machen viele Meetings, sie machen Telefon und dann haben sie gesagt, morgens machen sie so, ich sage jetzt mal so Vorbereitung für den Tag. Gibt es so Phasen, wo sie sagen, da möchte ich mal in Ruhe nachdenken und sich einfach mal so gar nicht jetzt in dem, weil diese ganzen Bildschirme, da kommen dann die E Mails rein und die jetzt mit Teams einen Haufen Chatnachrichten und so. Und dann haben ja viele Leute, sagen mir dann, ja, ich kann mich jetzt gar nicht so richtig konzentrieren. Gibt es ein Bedürfnis dafür, sich irgendwo einfach mal in Ruhe irgendwo hinzusetzen?

00:15:11 - 00:15:58

Speaker B

Also in meiner jetzigen Position nicht so extrem, weil ich nicht so viel Tagesgeschäft habe, dass ich so bombardiert werde, ich sage jetzt mal mit E Mails und so weiter und so fort. In meiner alten Position ganz extrem. Also da ist halt dieses Mal die Zeit zu finden und auch die Ruhe, um sich wirklich für ein, 2 Stunden auf was zu konzentrieren, das war super schwierig. Und da war ich z.B. dann tatsächlich damals lieber im Homeoffice, wo wirklich auch mich keiner ansprechen konnte und ich auch wirklich mal sagen konnte, ich mache mal die E Mail vielleicht auch einfach sogar zu oder gehe auch nicht stören bei Teams und arbeite 1 Stunde dran. Da war das ganz extrem. Jetzt habe ich das nicht so das Gefühl, weil ich eben weniger Tagesgeschäft habe. Also ich kann mich auch hier, ich sitze auch ein bisschen mehr abseits als früher. Früher in der Gruppe jetzt nicht so ein bisschen abseits, da geht das ganz gut. Früher war das nicht so und da habe ich tatsächlich dann deutlich lieber im Homeoffice diese Sachen gemacht. Zweitausendein.

00:15:58 - 00:16:24

Speaker A

Okay, cool. Jetzt, wenn man, wir reden ja auch über einen möglichen Umzug, also dass da vielleicht eine Veränderung ansteht. Was würden sie dann sagen, was würde sich durch so einen Umzug für sie ändern? Also was sind so Sachen, wo sie sagen, da würde ich mich drauf freuen? Also wenn man so sagt, was könnte man, was erwarten sie da für sich persönlich, was sich ändern könnte?

00:16:25 - 00:17:34

Speaker B

Also ich finde z.B. also grundsätzlich, ich erkenne auch nur Open Plant Offices bei allen Stationen, die ich bei ihnen auch so hatte. Aber wenn ich die Büros vergleiche, ist unser Büro extrem offen. Also das klingt jetzt ein bisschen, gibt es relativ wenig Ecken, wo auch mal nur fünf sitzen, auch wenn es offen ist. Also es ist halt sehr weitläufig, es kann super laut bei uns sein im Vergleich zu anderen Open Offices. Es ist relativ, ja, ich will nicht sagen ungemütlich, klingt vielleicht irgendwie so unfassbar für die Arbeit, aber es ist so. Man kann also drüber schauen, ist einfach ein großer Raum, obwohl wir ja rund gehen, noch extremer ist auch bei Ineos. Aber grundsätzlich glaube ich mehr so ein bisschen diese offene Dynamik, vielleicht doch etwas abgegrenzter, vielleicht pro Team, nicht so diese riesenlange Flure, wo ohne Trennwände oder bei uns sind ja alle die Schreibtische, außer die von den Executives, gar nicht abgeschirmt. Es gibt ja auch keine Trennwände irgendwo. Also das wäre so ein bisschen was, wo ich persönlich finde, manchmal auch für die Schallminimierung, weil durchaus gerade in meinem Team das sehr laut sein kann.

00:17:36 - 00:17:49

Speaker A

Ja, und manche Leute reden dann auch ein bisschen lauter am Telefon, weil der andere ja weiter weg ist und dann ist dann ein großer. Also das würden sie sich erwarten, dass man praktisch das Layout etwas anders.

00:17:51 - 00:18:00

Speaker B

Einfach auch mal eine stupide, etwas höhere Wand, die dann den Schall ein bisschen bricht und vielleicht auch die Optik etwas verändert.

00:18:01 - 00:18:19

Speaker A

Dieses Thema Schall, haben sie die Möglichkeit, das auch anzusprechen? Also man kann das ja, ist es ja wirklich ein Thema. Ich kenne das auch, das ist immer ein großes Ding. Gab es da schon Versuche, das zu verändern? Oder ist es so, dass man sagt, ja, dann versucht euch damit zu arrangieren. Also wie ist das?

00:18:21 - 00:19:09

Speaker B

Weil es gibt natürlich immer die gleichen Leute, die besonders laut reden. Also nicht so, also wie das nicht, die Leute werden jetzt nicht wirklich kritisiert. Es gibt Leute, die das deutlicher artikulieren oder demonstrativ in den Raum gehen, sagen, boah, hier kann ich nicht arbeiten. So, das kann durchaus mal vorkommen, aber nicht so wirklich Thema, weil es auch Teil des Jobs ist. Also dadurch, dass das ganze Thema Produktmanagement ist und sie so viel am Telefon verbringen, der eine spricht lauter als der andere. Es ist jetzt auch einfach nicht unumgänglich, aber doch eigentlich schon unumgänglich. Vielleicht könnte man die Lautstärke etwas drosseln, aber man kann eben nicht nicht telefonieren, weil wir hatten in meinem alten Job, dann kriegt man auch Anrufe und dann kann man ja nicht jedes mal in den Raum rennen. Planbare Telefonate kann man sicherlich im Raum führen, aber wenn man permanent angerufen wird, zweitausendein der Schreibtisch halt auch da.

00:19:10 - 00:20:04

Speaker A

Ja, das ist sehr interessant, was sie da sagen, weil das ist, das zeigt sich ja jetzt auch so ein bisschen, weil man ja sozusagen eigentlich mit den Calls noch mehr, also man kommuniziert ja immer mehr auch verbal. Das ist ja einfach auch klar. Und dann jetzt, jetzt rein auf die Produktivität. Also wenn sie Ihre eigene Arbeitsproduktivität einschätzen können, erwarten sie da irgendwas, was man optimieren könnte, wenn man sagt, okay, also ich will jetzt nicht sagen, weil ich finde, wenn sie jetzt sagen, okay, ich kriege da einen Anruf und dann gehe ich in den anderen Raum und dann so, das ist natürlich eigentlich ein Umweg. Auf der anderen Seite bewegt man sich auch mal. Ich würde mal so gerne hören, wo sie selber sagen, okay, da ist es irgendwie, da könnte ich meine Arbeit effizienter oder oder auch meine Arbeit besser machen, wenn ihnen da was einfällt.

00:20:04 - 00:20:34

Speaker B

Wenn nicht, für mich ist wirklich diese Möglichkeit halt zumindest wenn es planbar ist, eben woanders zu telefonieren, aber mit einem vernünftigen IT Setup, wo das gehen würde. Ich meine, es kann auch nicht sein, dass Leute dann nur noch in diesem Raum sich aufhalten, weil natürlich dann geht das Konzept auch verloren. Aber das halt definitiv Produktivität. Ansonsten, wie fühle ich mich jetzt irgendwie nicht so extrem in meiner Produktivität, irgendwie durch irgendein Setup im Büro eingeschränkt.

00:20:35 - 00:21:53

Speaker A

Aber meine Frage war ja auch, können sie sich was vorstellen, wo sie sagen wow, wenn das da wäre, dann dann wäre ich ja eine unglaublich produktiver. Also gäbe es was, wo sie selber schon mal drüber nachgedacht haben und gesagt das ist irgendwie bei mir umständlich, wenn ich das verbessern könnte? Also wir müssen. Ich möchte sie hier nicht grillen. Also wenn sie sagen oh nee, da fällt mir jetzt nichts ein, dann machen wir weiter. Es ist nur manchmal so, manche Leute, also wenn die was einfällt, interessiert uns immer sehr, weil manchmal man sitzt ja. Es ist auch natürlich jetzt so, man versucht jetzt zu rekapitulieren und das ist einfach eine gute Gelegenheit jetzt auch noch mal zu schauen, okay, vielleicht gibt es doch irgendwas, wo ich mich drüber. Also wo ich merke, da z.B. auch Konzentrationsfragen, wenn Lärm z.B. da ist, das wissen wir ja als Menschen können ja lärm nicht richtig abschalten, wir haben ja irgendwie Ohren und. Und das sorgt natürlich auch für Konzentrationsprobleme. Irgendwann, wenn ich die ganze Zeit viel Lärm habe, wäre ich schneller müde, ich bin viel mehr gestresst z.B. das weiß man. Wenn das jetzt was ist, wo sie sagen ja, da habe ich manchmal so Kopfhörer, die hätte ich gern vom Baum, also vom Baumarkt. Ja, das habe ich auch schon gesehen. Dann haben die Leute dann richtige Industriekopfhörer, damit sie mal Ruhe haben. So sowas in der Richtung. Aber das ist nur so, ich meine.

00:21:53 - 00:22:46

Speaker B

Was sowas angeht, ist eher so ein bisschen in Richtung, finde ich, eher IT Equipment dabei. Wir haben Kopfhörer, die noise cancelling sind, während man telefoniert. Also man kann sich ganz gut konzentrieren beim telefonieren. Vergangenheit hatte ich mir im Rudel Saß, in Anführungsstrichen, habe ich die einfach vielfach aufbehalten. Die mache ich jetzt nicht komplett einfach. Meine normalen Kopfhörer manchmal von zu Hause, die ganz normalen Ÿousand, neues Canceling Airpods in an Strichen. Genau, die das dann auf den Job erledigen. Aber es ist eher so klar mit privaten Hilfsmitteln oder eben die Headphones, die wir haben. Wobei die halt eben eigentlich nur, wenn da auch ein Geräusch wirklich, also wenn man telefoniert und der überträgt, dann fühlt dann die relativ gut raus. So im Alltag jetzt einfach nur stumm aufgesetzt, nicht? Ja gut, wenn das jetzt natürlich jeder hätte, wäre das sicherlich von Vorteil, aber. Genau, die allermeisten zweitausendein. Ich habe mit den eigenen Sachen.

00:22:47 - 00:23:28

Speaker A

Okay, super. Jetzt, wenn man jetzt sagt, okay, man zieht um, dann gibt es ja oder man weiß jetzt nicht wohin und das ist jetzt erst mal ganz offen, aber ist das was, wo sie sich vorstellen können, auch vielleicht im Vergleich, dass sie, wenn sie in ein neues Büro gehen, gibt es das, gibt es da so einen Motivationsschwung oft, wo man so sagt oder hatten sie das schon? Kann sich das vorstellen, dass das ein Büro das auslöst, dass man sagt Mensch, cool, jetzt Ÿousand, jetzt bin ich noch mehr motiviert oder ich erlebe das als positiv. Oder ist es vielleicht auch so, dass sie sagen, vielleicht ist es nicht so cool, also sich umstellen müssen. Darum geht es mir jetzt.

00:23:30 - 00:24:34

Speaker B

Also ich persönlich bin noch nicht in dem Sinne umgezogen, dass ich im gleichen Job einfach ins Büro gezogen bin, hatte schon verschiedene Büros innerhalb von Ineos, weil einfach ich wo anders stationiert war. Das, was ich nur so mitbekommen habe, die zwei Male, wo ich jeweils im Büro kam, die frisch umgezogen war, sowohl hier als auch damals in Großbritannien, natürlich dieses eher demotivierend gewesen von dem Büros zu dem Open Plan damals bei den meisten, weil ich persönlich jetzt nicht so empfinde, aber ich glaube, bei mir würde es relativ neutral, es sei denn, die Location ist woanders oder unpraktischer. Also ich glaube dieses, wenn es halt den in meinem Fall den Arbeitsweg jetzt noch mal verlängern würde, würde es demotivieren, wenn es den Arbeitsweg verkürzen würde, würde es motivieren. Ansonsten im Büro Setup, sofern der Standard, glaube ich, gleich bleiben würde, also reduzieren würde, würde das jetzt nicht viel verändern. Zweitausendein so richtig.

00:24:35 - 00:25:08

Speaker A

Ja, das und jetzt jetzt eine andere Frage mit den jetzt gibt es mal so ein großes Wort Unternehmenskultur. So das versuchen wir jetzt mal auch so ein bisschen auseinanderzunehmen. Also wenn sie die vorherrschende Kultur beschreiben würden, in denen sie arbeiten und sie sehen das jetzt einfach mit mir als jemand, der keine Ahnung hat, wie sie da arbeiten und auch nicht viel weiß, von was sie wirklich konkret tun. Wie würden sie das im Moment beschreiben?

00:25:11 - 00:26:34

Speaker B

Insgesamt offen. Also das ist ja schon so, dass bei uns, dadurch, dass das Open Office ist, quasi alle zusammensitzen, also quasi durch die Hierarchien hindurch. Wobei auch da bei uns so ein bisschen der Mittelweg ist. Also es gibt in Herkunft auch Büros, wo das noch mehr ist. Also bei uns sitzen ja die Executives schon noch irgendwie so in ihren Ecken, wo es open ist und wir dann woanders. Es gibt ja auch Konzepte, wo die einfach wirklich mittendrin sitzen. Aber insgesamt relativ offen, relativ kommunikativ in der Lebenskultur, würde ich sagen, unter den Kollegen. Also es wird auch viel. Der Lärmpegel hat nicht nur was mit den professionellen Telefonaten zu tun, sondern auch damit, dass natürlich viel gequatscht wird hier und da. Relativ entspannt. Das Büro ist relativ leer im Moment auffällt. Genau, also ist halt bei uns in Ecke geht's, aber ich würde sagen, wenn man den Rest des Büros, ja, man damit durchläuft, ist es halt sehr, sehr leer, dass es ein bisschen auch so eine negative Stimmung verursacht, würde ich sagen. Ja, aber ansonsten ist es relativ freundschaftlicher Umgang. Durch die Ebenen hinweg von Unternehmenskultur haben wir auch keinen wirklichen Dresscode, außer smart casual, also relativ entspanntes Umfeld so gesehen.

00:26:34 - 00:27:01

Speaker A

Das würde mich noch mal interessieren, weil sie sagen, da entsteht dann so ein bisschen negativer Vibe, nenne ich es jetzt mal, wenn man durch ein Büro geht, was praktisch leer ist oder wo viele Leute gar nicht da sind. Können sie da ein bisschen tiefer nach denken, wo das herkommt? Also vermissen sie die Kollegen oder sagen sie oh Mann, ich könnte eigentlich auch zu Hause sitzen, wieso sind die nie da? Oder wo kommt es? Ist es Einsamkeit oder können sie ein bisschen überlegen, was da.

00:27:02 - 00:28:10

Speaker B

Beides so ein bisschen. Also ich glaube, es ist dieser Aspekt, dass es zum einen, also der Gedanke, warum wir ja im Büro sein sollen, ist eben die Philosophie, dass es natürlich das gemeinschaftliche Arbeiten produktiver, kommunikativer ist. Wenn natürlich dann viele nicht da sind an den Tagen, wo man da ist, dann fällt dieser Aspekt natürlich weg und dann ist es so ein bisschen das Gefühl, warum bin ich denn eigentlich hier? Weil die Möglichkeit ja gar nicht besteht. Auch so dieser Wunsch, der dann auch kommt. Also bei uns ist es ja so, dass es nur einen Tag, aber auch den kann man nehmen, wann man will. Das ist natürlich nicht koordiniert. Das kann also durchaus sein, dass man an einem Tag kommt, wo 80 % des Teams entschieden hat, da jetzt den einen Home Office Tag zu nehmen, dann ist es so ein bisschen zweitausendein, fühlt sich das so ein bisschen nach vergeudetem Weg an, weil letztendlich sitze ich dann da alleine und denke, ich könnte auch zu Hause sitzen, was dann durchaus dazu führen kann, dass man denkt, okay, schwierig mich ein bisschen alleine, habe niemanden zum Mittagessen, so in die Richtung. Aber der Punkt natürlich, dass man sich denkt, okay, es halten sich nicht alle an die Regeln oder warum bin ich eigentlich hier? Der Gedanke kommt sich aus auch mal dann auf, dass man denkt, okay, zweitausendein.

00:28:12 - 00:28:12

Speaker A

Ja.

00:28:12 - 00:28:13

Speaker B

Ja.

00:28:15 - 00:29:15

Speaker A

Das kann ich gut verstehen. Jetzt machen wir mal jetzt auch einen Umzug. Wenn man unter Lebenskultur ist ja schwer zu beschreiben. Das ist ja auch so was, was einen so umgibt und je mehr man versucht es zu beschreiben, desto flüchtiger wird das kennen wir alle. Aber wenn sie sagen, was wäre denn ein guter Impuls für die Unternehmenskultur? Die ein neues Büro ausstrahlen könnte. Also wenn sie einfach mal überlegen, sagen, okay, welchen Einfluss hatten sie so ein Büro und was wäre ein positiver, wo sie sagen, das wird sich gut anfühlen. Also genau das Gegenteil von dem, was sie jetzt beschrieben haben, wo sie sagen, manchmal kommt es ein bisschen ungerecht vor, ich bin dann da, die anderen nicht. Dann fängt man an zu überlegen, das sind ja manche Plätze immer an mich besetzt und wo sind die eigentlich, obwohl es Regeln gibt, typisch so. Aber was wäre jetzt der, wo sie sagen, wenn jetzt ein neues, welchen Einfluss hätte so ein Büro auf Ÿousand oder welchen positiven Einfluss hätte das Büro auf Unternehmenskultur Ihrer Meinung nach?

00:29:15 - 00:30:48

Speaker B

Also ich persönlich, das Konzept von Flex Descent grundsätzlich relativ interessant. Also ich kenne das auch aus meinem engeren Umkreis, wo das quasi schon praktiziert wird, weil es natürlich einfach nicht diesen Eindruck entstehen lässt, die sind nie da und wir sind immer da, weil man einfach gar nicht weiß, wo bisher, aber es auch ein bisschen Abwechslung macht bezüglich in wem sitze ich und ich das auch quasi meinem Tag entsprechend wählen könnte. Also jetzt ist es ja so, dass ich sitze ein bisschen ruhiger, was natürlich an Tagen, wo ich viel zu tun habe, mich arbeiten muss, wunderbar ist, will ich mich auch gar nicht beschweren. Aber es gibt sicherlich auch Tage, wo ich denke, okay, für die Abwechslung setze ich mich mitten ins Geschehen, kriege ich auch viel mehr mit. Also das fehlt natürlich. Das sind ja nicht nur auf privater Ebene, wenn man sich austauscht, aber eben auch was das Unternehmen angeht, kriegt man viel weniger Gespräche auch mit und weiß gar nicht so ganz immer, was los ist. Also die freie Platzwahl, dieses nicht so fest da eingesetzt sein und auch einfach zwischen den Teams. Also jetzt sind wir natürlich pro Team sehr strukturiert auch gesetzt, aber es gibt natürlich auch Tage, an denen es durchaus Sinn machen würde, auch interessant wäre, sich einfach zweitausendein jemand komplett anderen zu setzen, mit dem man entweder gerade beim Projekt zusammenarbeitet oder wenn man die Person halt einfach mag. Das wäre, glaube ich, was interessant finde. Und dann ein bisschen dieser Aspekt, was ich gesagt habe mit den, dass das Management ja doch sehr separat sitzt. Ich finde, das ist ein bisschen separiert. Okay, habe ich halt woanders anders empfunden.

00:30:50 - 00:30:53

Speaker A

Das erzeugt so einen Effekt, dass man erst klopfen muss, wenn man irgendwo eine Frage hat und so.

00:30:53 - 00:30:55

Speaker B

Genau, genau.

00:30:55 - 00:31:24

Speaker A

Okay, cool. Das ist jetzt an der Seite wichtig, diese Flexibilität, die kommt natürlich. Also erstmal hat man dann die Möglichkeit zu sagen, okay, ich setze mich einfach wohin, wo es mir gerade passt. Allerdings wissen wir, okay, wenn jetzt je mehr Leute im Büro sind, desto mehr Leute haben vielleicht einen ähnlichen Rhythmus. Das heißt, da kann es auch mal einen Mangel geben. Und meistens behilft man sich damit, dass man das über der Software plant. Man sagt, okay, ich buche mich in einen Platz ein oder so. Haben sie damit Erfahrungen gemacht? Irgendwo schon, oder?

00:31:25 - 00:31:44

Speaker B

Ich kenne das von meinem. Also ich weiß, dass andere Unternehmen das machen. Ich persönlich habe da jetzt keine Erfahrung mitgemacht, weil wir noch nie Flexdesk System hatten. Ich kenne das aus Erzählungen von meinen Kollegen. Ich glaube, meistens ist es dann am Vortag, manchmal kommt auch nur morgens, aber man kann gucken, wo noch preis und sich dann einwählen. Kennst Noterzählung.

00:31:44 - 00:32:10

Speaker A

Okay, gut. Jetzt zu dem Thema Technik mal so. Sie haben gesagt, sie haben PC irgendwie und zwei Monitore und dann haben sie ein Headset. Und erwarten sie sich da was, wenn man sagt, wenn man jetzt ein ganz neues Büro drumherum baut, gibt es irgendeine Technologie, wo sie sagen, oh, das würde mir helfen? Oder haben sie von gehört oder eine Vorstellung?

00:32:10 - 00:32:48

Speaker B

Also ich habe gesagt, wir haben diese Bluetooth Kopfhörer und für mich funktionieren die auch bis zum Meetingraum, aber darüber hinaus auch nicht. Während ich in London in dem Büro damals, ich weiß nicht, welche Technik das war, ich glaube, das war wahrscheinlich wie lange gebunden. Damit konnte man sich im kompletten Gebäude bewegen. Das ist so ein bisschen schon auch. Ich kenne auch einige Leute, die rumlaufen beim Telefonieren und das schränkt halt schon ein, wenn man eben dann doch sich nicht weiter als 10 m von seinem Platz entfernen kann. Also ich würde sagen, unsere Kopfhörer könnten durchaus ein bisschen mehr steht auf die Art sein, innerhalb des WLANs eben diese Telefonate führen kann. Was wird definitiv.

00:32:50 - 00:33:18

Speaker A

Wenn sie mit Kollegen vor Ort sprechen und dann so, hier, guck mal, hier ist irgendwas, guck dir das mal an, dann schauen sie gemeinsam dann auf einen Monitor oder irgendwas in der Richtung. Und sie haben ja gesagt, sie machen auch Datenauswertungen, wahrscheinlich als Produktmanager zweitausendein ist das. Ist da noch was, wo ihnen was auffällt, wo sie sagen, das könnte man verändern, verbessern? Oder kommt es gar nicht so oft vor? Vielleicht habe ich das jetzt einfach.

00:33:18 - 00:33:52

Speaker B

Doch, also man nimmt schon Räume und wir haben ja diesen Click Share System, das funktioniert mal gut, mal schlecht. Also das kommt auf den Laptop so ein bisschen an. Wenn das verbessern wäre, klar, ich persönlich habe es nicht so Probleme, aber andere Kollegen. Ja, also das ist noch nicht mal funktioniert, aber im Prinzip ist das System an sich für mich persönlich ausreichend. Man könnte sicherlich an der Zuverlässigkeit was optimieren, aber dieses System, dass man eben diese großen Bildschirme in den Räumen hat und dann da gemeinsam den Bildschirm teilt, würde ich sagen, ist grundsätzlich ausreichend.

00:33:52 - 00:34:08

Speaker A

Ja, okay. Fällt ihnen was in Richtung Software ein, wo sie sagen, oh nee, also das ist irgendwie auch komisch. Fällt ihnen da was ein, wo sie sagen, das hätte ich gerne? Sie können es auch einfach beschreiben. Es muss jetzt nicht ein Name von der Software sein, wo sie sagen, das müssen wir eigentlich besser lösen können mit Software.

00:34:12 - 00:34:24

Speaker B

Ja, ich weiß gar nicht, dass wir viel haben, was Software angeht oder was nicht eher so User Probleme sind. Also im Prinzip haben wir eigentlich alles, was es ermöglicht, live in Dokumenten zu arbeiten.

00:34:27 - 00:34:29

Speaker A

Das ist gut gelöst, das wird nicht.

00:34:29 - 00:34:30

Speaker B

Immer gut genutzt, aber ich glaube, es.

00:34:30 - 00:34:37

Speaker A

Ist ein okay, das heißt, sie können auch parallel in Dokument, was Teams und.

00:34:37 - 00:34:43

Speaker B

SharePoint angeht, eigentlich relativ gut aufgestellt, finde ich, mit den jungen Kollegen klappt das ganz gut.

00:34:49 - 00:36:02

Speaker A

Jetzt mal eine andere Frage sozusagen, die sehen sie, wenn sie jetzt sagen, okay, jetzt kommt so ein Umzug und dann sind das natürlich auch, sie haben eins schon genannt, ein Risiko, wo sie sagen, okay, wenn ich jetzt noch weiterfahren muss, wenn der Arbeitsweg sich noch mehr verlängert, dann sehe ich das als ein Akzeptanzproblem. Dann sagen sie, okay, das ist für mich irgendwie, da muss irgendwas verändert werden. Sehen sie da ähnliche, sehen sie da noch weitere Faktoren? Sie sagen, okay, ein Umzug, was würden sie aus der derzeitigen Situation, sehr zentral ist es, glaube ich, das ist mainzer Landstraße irgendwas, also mitten in Frankfurt, so ein bisschen viel Hochhäuser drumherum, aber so irgendwie schon so Weltstadt, der kleinste Teil der Weltstadt, so an der Stelle. Und aber was, was, wo sehen sie da Risiken für sich persönlich oder bestimmte Faktoren, wo sie sagen, das Ÿousand, das würde ich gerne vorher genauer wissen oder da würde ich mich vielleicht auch einbringen, weil ich einfach wirklich Anforderungen habe, weil ich sage, das ist mir wichtig. Was wäre das?

00:36:03 - 00:37:00

Speaker B

Ich glaube, dass für die Unternehmenskultur, also ich habe gesagt, wir gehen mittags zusammen essen, wir gehen in die Restaurants. Ich glaube das gar nicht unbedingt, dass es ein Restaurant sein muss, eine Kantine würde es auch tun, aber natürlich die Möglichkeit, irgendwo auswärts zu essen, muss natürlich bestehen und auch idealerweise mehr als zwei, drei Möglichkeiten Auswahl, weil wenn man jeden Tag außerhalb ist, dann ein bisschen Abwechslung. Ansonsten, ja, es müsste jetzt nicht näher ins Bahnhofsviertel rein. Also ich glaube, das ist auch so ein bisschen gefühlt natürlich als Frau noch viel mehr. Ich glaube gerade, es ist jetzt schon grenzwertig, finde ich persönlich. Also man muss halt einfach durch, auch früher bin ich mit dem Zug gekommen, heute fahre ich im Auto, das ist mir relativ egal, aber klar, der Weg durch Bahnhofsviertel, wenn es eine weitere Straße nach rechts geht, wenn du mal weniger durchlaufen musst, ist das sicherlich für die meisten Frauen angenehmer. Wenn es noch mehr durchs Zentrum des Bahnhofs gehen würde, wäre es, glaube ich, unangenehmer. Glaube ich schon. Noch ein Aspekt für alle, die mit ihm zukommen.

00:37:01 - 00:37:07

Speaker A

Ja, also es ist hauptsächlich der Weg. Ja, das ist das, was.

00:37:08 - 00:37:09

Speaker B

Verstehe ich gut.

00:37:10 - 00:37:20

Speaker A

Und bei ihnen noch mal durch die sozusagen Lebenssituation potenziert, weil man einfach dann selber sowas im Kopf hat und sagt, es hat sich überhaupt nicht gelohnt. Ich habe zwei Telefongespräche gemacht und ja.

00:37:20 - 00:37:38

Speaker B

Wobei ich glaube auch bei den, selbst die Leute natürlich in Frankfurt an sich wohnen, ich meine, das ist ja auch ganz schnell, 15, 20 Minuten und wenn man dann nochmal 10 Minuten weiterfahren muss, ist das natürlich prozentual auch viel für die Kollegen, die wirklich in Frankfurt im Zentrum wohnen, in Anführungsstrichen, der Weg zur Arbeit.

00:37:39 - 00:38:24

Speaker A

Jetzt stellen wir uns mal die nächste Frage. Erfahrung, haben sie gesagt, mit flexibler und so einer hybriden Bürosituation. Haben sie noch nicht persönlich, aber sie haben sich ausgetauscht und haben, sieht man ja auch, wenn man mit Leuten spricht, dann kriegt man das erklärt. Das heißt, diese freie Platzwahl, wenn wir uns das jetzt mal vorstellen, beschreiben sie doch mal Plätze, die sie sich wünschen für Ihre Arbeit. Einfach mal so überlegen. Wir haben ja gesagt, da gibt es bestimmte Tätigkeiten morgens an und versuchen sie mal ein bisschen das in Räume zu fassen, wo sie sagen, was wären denn so flexible Arbeitsplätze? Wenn ihnen da nicht viel einfällt, ist auch nicht schlimm, aber einfach mal, vielleicht.

00:38:25 - 00:38:29

Speaker B

Sind wir jetzt, dass die Plätze auch anders ausgestattet werden.

00:38:29 - 00:39:15

Speaker A

Ja, so einfach, dass sie sagen, so nach dem, oh, da, ich will jetzt. Ich sage jetzt mal so, vielleicht sagen sie auch, guck mal, das könnte ich morgens einfach ganz relaxed machen, in einem bequemen Sessel oder das mache ich lieber in so einer Kabine, wenn ich mit jemandem sprechen kann. Oder einfach mal überlegen, was wären das für Bürosituationen oder überhaupt Situationen? Vielleicht wünschen sie sich auch eine Palme da irgendwie oder irgendwie einfach so ein bisschen versuchen, das mal zu greifen. Das ist jetzt wirklich, wünsch dir was. Das heißt nicht, dass das danach für sie alles gebaut wird, aber so, dass sie mal sagen, wer ist denn Flexibilität? Was heißt das für sie? Wie drückt sich die aus? Oder ist es einfach nur, dass man sagt, okay, da gibt es einen Tisch und einen Stuhl und da gibt es einen Tisch und einen Stuhl und zwei Monitore und eine Leuchte und fertig.

00:39:16 - 00:41:34

Speaker B

Also für mich grundsätzlich, Flexibilität war hauptsächlich wirklich auch auf die Platzwahl bezogen. Also grundsätzlich, wenn alle so ausgestaltet sind, wie sie jetzt sind, idealerweise entweder bringt man sein Schreibmaterial von, dass man, also man braucht schon Spind oder so, finde ich, dass man irgendwo seine Sachen, sei es den Block und den Stift und deine Wasserflasche zum Abend hinstellen kann. Grundsätzlich finde ich, können die Schreibtische eigentlich alle gleich ausgestattet sein. Diese Räume, die ich gesagt habe, sind definitiv was, was von Vorteil wäre, wobei ich persönlich finde, dass es eben nicht was wäre, was man für den ganzen Tag buchen kann, weil dann läuft es darauf hinaus, dass die Leute, die eigentlich ihr individuelles Büro hätten, sich halt immer diese Räume buchen. Das sollte schon einfach auf Meetingebene sein. Aber ansonsten würde ich sagen, für meine Tätigkeiten zweitausendein, ja, vielleicht der eine oder andere Schreibtisch ein bisschen mehr abgeschirmt. Also wie ich gesagt habe, wir haben ja auch hier diese Schreibtische vom Management, die so ein bisschen mehr abgeschirmt sind, dass man an Tagen, wo man wirklich eher konzentriert arbeiten möchte oder wer auch mehr Telefonate hat, sich dahin setzen kann und an den Tagen, wo man eben so ein bisschen offener gerne sein möchte, was die Kommunikation angeht, eben, dass manche Bereiche eben offener gestaltet sind als andere, man sich das dementsprechend aussuchen kann. Aber ansonsten von der Ausstattung, ja, das ist wirklich eher auf Niveau der Abstimmung zwischen Räumen, Geschäftsrecht, Schreibtisch, ja, einen Sessel, wo man jetzt so sitzen kann und sein Teammeeting machen kann, wo man jetzt gar nicht so proaktiv am Laptop mitarbeiten muss, hat sicherlich was. Wie viel das dann wirklich angenommen wird, weiß ich nicht, weil es oft dann doch auch ist, dass man ja von einem Meeting zum nächsten rennt und dann gar nicht so die Zeit hat, sich zu denken, ach, für mein nächstes Meeting, ich meine, mein Sessel, wobei ich z.b. zu Hause das durchaus machen würde, ich habe oben im Brauchen Sessel und wenn es wirklich nur ein Zuhörmeeting oder ein Redemeeting ist, dass ich mich einfach mal umpositioniere, was auch Gesundheit angeht und so, das haben wir halt hier sehr wenig. Wenn es einen dafür gäbe, ich meine, ich hatte in unserem Büro in London hatten wir einen klassisch mit einem Laufband drunter, war ganz charmant. Okay, muss aber, also Sachen, wo man sich natürlich ein bisschen verändern kann, wir haben Standing Desk, werden sehr wenig genutzt, aber die Möglichkeit, ja mal die Position zu ändern, vielleicht auch nochmal den einen oder anderen unterschiedlichen Schreibtischstuhl, dass man nicht immer in der gleichen Position ist.

00:41:37 - 00:42:16

Speaker A

Ja, aber das sind jetzt schon ganz schön viele Ideen. Also es ist ja das ist ja toll. Also das heißt, machen sie sich da auch Gedanken zu dem Thema? Das heißt also jetzt gerade das Thema Bewegung ist ja so eins. Wir wissen ja so, alle sitzen so rum und dann und dann hört man das und liest es ja in jedem, egal welche Medien sie aufschlagen, steht immer ja, wer lange sitzt. Also das ist irgendwie nicht gut. Dann muss man dann irgendwie Sport machen nach dem Büro und so weiter. Ist es für sie ein Thema, ich schätze sie jetzt mal vom Alter her so als jemand ein, der das natürlich wirklich im Kopf hat. Also da geht es um die Veränderung dann. Also was, was könnten sie sich da vorstellen oder würden sie sich da wünschen?

00:42:16 - 00:43:10

Speaker B

Ja, also das geht so ein bisschen zurück zu dem Thema mit den Kopfhörern. Als ich in London noch war und da sind die Leute noch ein bisschen mehr fitnessorientierter als hier innerhalb von Unternehmen. Die Leute laufen halt einfach mal rum, aber man kann während des Meetings mal aufstehen, sich einen Wasser und einen Kaffee holen, wenn man gerade nicht sprechen muss, aber kann halt präsent bleiben, was ja zu Hause auch oft geht, weil man sein Laptop dann eben mit in die Küche nimmt, was alles nicht so ein Problem ist. Hier funktioniert das halt nicht, weil wenn man abdockt, ist das Internet weg. Das ist so. Also man kann entweder im WLAN sein, das ist so ein Aspekt, der ist mir vorher nicht eingefallen. Man kann entweder im WLAN sein oder an seinem Bildschirm angeschlossen. Und dieses, man dockt sich ab, dann verliert man den Call halt. Es wählt sich wieder ein, aber man wird es halt merken. Und ich glaube, da ein bisschen mehr Flexibilität, um einfach mal aufstehen zu können, drei Schritte zu gehen und zum Desk zurückzukommen, das fehlt dem hier. Man ist halt sehr an den Schreibtisch gebunden, vor allem, wenn man eben viele Calls hat.

00:43:13 - 00:43:23

Speaker A

Also das Laufband, was sie erwähnt haben, das ist jetzt eher so ein Gimmick. Das wäre jetzt nichts, wo sie sagen, ja, das ist ja super, dann mache ich irgend so einen Call und laufe ein paar m oder das ist jetzt.

00:43:23 - 00:43:57

Speaker B

Also ich habe in der Vergangenheit genutzt, aber ist halt die Frage, wie viele andere das nutzen würden. Aber ich finde das ganz praktisch. Ich meine, da brauchen wir jetzt auch keine 10 Stück von Pro Italien. Ich glaube, da wird es nicht angenommen werden. Aber durchaus glaube ich schon, dass es Leute gäbe, die sagen, okay, heute bin ich, keine Ahnung, 16 Uhr, man hat erst 2000 Schritte gemacht, dass man denkt, okay, komm, für den nächsten Call, wo ich eigentlich dazu hören muss, laufe ich mal eine halbe H. Ich persönlich würde es nutzen, mittlerweile mehr als früher, einfach weil ich im Alltag mit den Kindern zu Hause, dann hat man ja oft nicht die Möglichkeit, dann im nachhinein noch was zu machen.

00:43:58 - 00:44:16

Speaker A

Genau. Und jetzt so, jetzt haben wir alle, die meisten von uns haben ja irgendwelche Smartwatches, wo das ja auch noch getrackt wird, wo man also auch so gesundheits oder so lauf ÿousand. Machen sie das auch? Machen sie das? Also fällt es auf, dass sie einen Bürotag hatten anhand dieser.

00:44:17 - 00:44:45

Speaker B

Ja, auf jeden Fall. Also weil es zu Hause irgendwie, ich glaube schon alleine, wenn sich irgendwie mehr hin und her bewegt, zwischen die Treppe rauf und runter, mal zur Kaffeemaschine. Hier sind die Wege ja auch, man sitzt sehr nah oder man muss auch ein bisschen weiter laufen, was natürlich einerseits praktisch ist, ist es auch nice, aber zu Hause laufe ich ja auch dann vom Büro runter zur Kaffeemaschine. Und wie gesagt, ich kann mit dem Telefonat hin und her laufen, ohne dass es irgendwie störend ist. Also ich habe definitiv zu Hause mehr Schritte als hier.

00:44:45 - 00:45:16

Speaker A

Ja. Okay, gut. Jetzt noch eine Sache mit den Mitarbeitern jetzt gerade auch noch mal, wenn man jetzt Meetings organisiert, das ist dank Teams wahrscheinlich kein Problem. Das heißt, wenn jemand zu Hause ist, dann ist er zu Hause, dann hat er halt einen anderen Hintergrund als im Büro. Ist es so oder haben sie auch Schwierigkeiten dadurch, dass sie gesagt haben, dass man ja nicht genau weiß, wer wann welchen Homeoffice Tag benutzt? Macht das irgendeine, hat es eine Wirkung auf die Planung von Meetings, auf die Arbeit?

00:45:17 - 00:45:19

Speaker B

Gar nicht. Also ob das.

00:45:19 - 00:46:08

Speaker A

Egal. Ja, okay, interessant. So, dann haben wir jetzt gibt es so ein Wort, das frage ich jetzt so ab, das ist so ein Item. Wir sind fast durch, by the way. Also erstmal herzlichen Dank schon mal für die viele Geduld und meine löchernden Fragen und die schönen Antworten. Es gibt so ein Konzept, das nennt sich New Work, nicht New York, was ich zu Anfang. Also New work und dieses Konzept, das geistert so ein bisschen durch die Medien. Wenn man sich so für ein bisschen so Businessmedien interessiert, dann ist das ein großes Thema. Haben sie das auch schon mal gehört? Und was nehmen sie? Haben sie, interessieren sie sich dafür oder ist es was, worüber sie nachdenken? Also ist es was, wo sie sagen, das beschäftigt sie in irgendeiner Form?

00:46:09 - 00:46:49

Speaker B

Ich muss sagen, ich habe das gegoogelt und jetzt habe ich auch New York gelesen, da sagte ich, hey, nee, passt nicht. Okay. Ich habe das in der Präsentation gelesen und gesehen, so richtig wenig, konnte ich nichts mit anfangen. Selbst dann gegoogelt habe. Also es ist halt irgendwie in der Branche, glaube ich, noch nicht so durchgedrungen, dass halt wirklich viel Innovation reingekommen ist von der Art und Weise natürlich hört man das. Ich meine, andere Branchen, sagen wir es mal so, auch deutlich moderner aufgestellt sind, alternativere Konzepte haben, so richtig wirklich. Ich könnte mir auch helfen, was man sich da genau darunter. Also was z.B. wirklich konkrete Beispiele wären, die dann quasi unternehmen.

00:46:49 - 00:48:32

Speaker A

Ja, ich frage das auch nur so ab, weil das ist ja wie immer so ein Medienwürfel. Flexibles Büro ist ja auch was, wo man dann sagt, oh, und dann ist das für jeden was anderes. Zweitausendeinundzwanzig New work natürlich auch. Da geht es natürlich so, dass man eigentlich auch versucht, praktisch die Arbeitssituation insgesamt so zu verbessern und auch zu variieren, dass die Leute einfach sich autonomer und freier entfalten können. Immer in der Hoffnung natürlich, dass sie mehr Verantwortung übernehmen, sozusagen auch ein bisschen unternehmerischer denken. Und wie kriegt man das jetzt hin? Und man hat natürlich herausgefunden, dass das natürlich was mit Hierarchien zu tun hat. Man hat herausgefunden, dass das was mit mit Büroorganisation zu tun hat, aber natürlich auch mit der Organisation von Arbeit allgemein. Also habe ich irgendwann wäre ich aufgefordert, mal kreativ über was nachzudenken oder mache ich einfach immer nur Aufgaben, die man mir so vorsetzt? Das ist so das Konzept. Aber ich finde es auch, ich finde es interessant. Sie haben also damit wenig Berührungspunkte bis jetzt gehabt. Okay, und jetzt haben wir eine ganz, ganz die letzte ist private Frage, wo man sagt, okay, wenn sie sich jetzt mal anschauen als Person und wenn sie auf Veränderung, wenn jetzt Veränderungen passieren. Wir haben jetzt dank Corona eine massive Veränderung plötzlich gekriegt, zu der wir eigentlich mehr oder minder gezwungen waren. So, da musste man plötzlich irgendwie anpassen. Und jetzt gibt es aber auch andere Veränderungen. Sie haben jetzt, wenn ich es richtig verstanden haben sie eine Familie, das ist auch eine Veränderung. Das sind so, wie würden sie sich im Moment einschätzen? Wie reagieren sie auf Veränderungen? Was, was ist das so? Beschreiben sie das mal, wie sie damit umgehen.

00:48:34 - 00:49:40

Speaker B

Ich glaube, ziemlich entspannt. Also ich sage Veränderung, also allgemein ist jetzt nicht so, also haben wir jetzt keine Angst, finde ich eher interessant. Ich glaube, ich bin eher jemand, der sagt, okay, jetzt schon ziemlich lange das Gleiche, könnte mal was Neues kommen. Ich meine, Corona, ich glaube, am Anfang haben da alle ein bisschen z.B. mit gehadert, aber letztendlich hat man sich. Ich persönlich habe mich relativ schnell angepasst. Ich fand jetzt nicht so einschneidend, aber grundsätzlich eher mit Veränderungen habe ich nicht so ein Problem. Ich glaube, es ist jetzt ein bisschen mehr reingekommen, wenn insgesamt der Alltag komplizierter ist wie mit Familie, dass dann eben, wenn vorher was praktisch war. Und jetzt wird es wieder unpraktisch, dass man das weniger gut akzeptieren kann. Also ich muss sagen, es ist schon auch das einzige Mal, wo mir, glaube ich, die Veränderung wirklich schwer gefallen ist, ist dieses von 100 % Homeoffice zu vier Tagen zurück Büro. Also es war eine große Veränderung, die eben aus meinem Aspekt auch negativ war. Und da habe ich mehr mitgestauchelt. Langsam gewöhnt man sich wieder dran. Aber das war, glaube ich, die einzige Veränderung, wo ich jemand sagen würde, okay, da habe ich nicht so gut drauf reagiert. Ansonsten.

00:49:40 - 00:50:01

Speaker A

Und das Gewöhnen, weil sie sagen, das ist ja ein normaler, sozusagen menschlicher, wenn man was nicht ändern kann, gewöhnt man sich irgendwie dran oder man verzweifelt. Wurden sie da unterstützt? Haben sie, haben sie diesen, haben sie sich verstanden gefühlt, dass sie da ein bisschen mehr Schwierigkeiten haben? Nein, ich frage das jetzt ganz bewusst mal so von.

00:50:01 - 00:50:23

Speaker B

Also das glaube ich, nee, da war ja, glaube ich, auch ziemlich viel. Also ich glaube, es war gegen vielen, so wie mir. Aber ich meine, es war halt nicht Teil der Unternehmensphilosophie, was halt auch natürlich seine Berechtigung irgendwo hat. Aber ich glaube, da bin ich auch nicht die Einzige, die sagt, okay, auch diese Grossveränderung und dieses schnelle von jetzt auf gleich ÿousand. Nee, verraten.

00:50:24 - 00:50:32

Speaker A

Ja, und das war auch schwer zu vermitteln eigentlich. Also argumentativ oder ist was, wo sie.

00:50:32 - 00:51:22

Speaker B

Gesagt haben, auch einfach, also man nimmt den Leuten halt, wenn man dem was wegnimmt, was sie vorher hatten, und man kann sie ja nicht wieder dumm machen. Alle haben gemerkt, das funktioniert. Viele, glaube ich, können tatsächlich so besser arbeiten. Also wir haben auch Leute im Kundenservice, die ja nur eigentlich mit externen telefonieren, die untereinander kaum Kontakt haben, die halt sagen, ich spreche mit niemandem außer für einen Kaffee, warum muss ich hier sein? Und so ging es, glaube ich, vielen mir auch. Ich sage ja auch jetzt heute, ich brauche keine Face to Face Meetings. Mein Chef sitzt nicht mal hier im Büro. Das war, glaube ich, schwer zu verstehen. Heute sehe ich den Benefit im Büro ein bisschen mehr, wo ich sage, ich habe auch zu Hause einfach viel Trubel. Ansonsten, das kann mal ganz gut sein, zwei Tage woanders zu sein, was anderes zu sehen. Aber da gab es nicht wirklich viel Vermittlung, was das angeht. Also auch die positiven Sachen zu sehen. Aber es kam, glaube ich, nicht so. Meine Mitarbeiter.

00:51:23 - 00:51:59

Speaker A

Ja, das war so ein bisschen das Umgekehrte. In Corona mussten plötzlich alle aus dem Büro raus. War für manche Leute auch schwer. Und dann hat man gesagt, okay, anders geht es nicht. Und dann kommt diese back to work Geschichte, wo man so sagt, okay, jetzt wieder zurück. Und man denkt, so ein bisschen so, hä, naja, das kann ich gut verstehen. Ja, wir sind durch. Ich kann es für mich sagen, ich habe ganz viele Sachen gelernt. Herzlichen Dank dafür, auch für das Offene und dass man so ein bisschen verstanden hat, wie sie denken. Gibt es noch was, was sie jetzt so umgekehrt fragen müssen, was sie gerade beschäftigt, wo sie sagen, warum macht ihr die ganze Zeit so einen Quatsch? Oder.

00:51:59 - 00:52:19

Speaker B

Ja, mein Interesse wäre nochmal so ein bisschen vom Prozess. Also es gibt ja diese eins zu eins Interviews, aber es ist ja schon auch wirklich eine punktuelle Aufnahme von der Situation. Inwieweit spielt dann quasi, ich finde auch nicht so ganz verstanden, der Rest mit rein, wie das natürlich jetzt die Mehrheit in Anführungsstrichen, mag das ja anders sehen als jetzt ich oder wer auch immer noch.

00:52:20 - 00:54:30

Speaker A

Ja, also das muss man immer. Das beantworte ich ihnen gerne. Das ist so, dass wir, die Logik liegt darin, dass man praktisch eine qualitative, das haben wir jetzt gemacht, einfach rausfinden, was jetzt im Gedanken, was die Leute denken, was die Leute empfinden, wo man mal Platz hat, auch mal sich wirklich auszudrücken und zu überlegen, das ist die qualitative Methodik. Da entdecken wir manchmal Sachen, die wirklich neu sind, wo die Leute so ein bisschen was. Also ich habe hier einige Sachen gelernt, fand ich total interessant, die auch total hilfreich sind. Und dann gibt es eben den quantitativen Bereich, wo wir dann versuchen, okay, so Sachen wie z.B. mit dem Kopfhörer. Das ist jetzt so ein Ding, was ich mir gemerkt habe, weil ich einfach gemerkt habe, okay, das haben wir immer wieder besprochen, artikuliert, dass da irgendwas ist, dass sie nicht richtig wissen, wenn sie aus dem Büro rausgehen, dass plötzlich ein Gespräch abbrechen kann und so fort. Und jetzt kann man dann nur gucken, ob man das jetzt noch mal quantitativ ermittelt. Das kann jetzt sein, dass andere Kollegen das überhaupt nicht erzählen. Da muss man einfach dann sagen, okay, dann dank ihnen kann man jetzt dann einfach noch mal hingehen und sagen, guck mal, wie geht denn ihr eigentlich mit dem Thema Kopfhörer um? Und genau dafür sind diese Interviews, weil, also das kann ich ganz klar sagen, ein Fragebogen, den man jetzt so abarbeitet und sagt, okay, da habe ich das und das, um eher so statistische Werte zu prägen, da ist die Wahrscheinlichkeit relativ gering, dass der Kopfhörer da auftaucht. Und ich würde jetzt sagen, dass der, auch, weil sie das erzählt haben in London, die machen das anders. Die haben da so, das ist jetzt bestimmt ein Thema, über was man nachdenken muss, weil der würde ja eine ganze Menge Sachen verändern. Also wenn es jetzt ein technisches Gerät wäre, was das jetzt optimal unterstützen würde, könnte man sich unter Umständen sehr viel sparen an Büromöblierung, weil man plötzlich sagt, die Leute können sich frei bewegen. Man bräuchte keine Laufbänder, sondern irgendwie ein paar attraktive Orte, wo die Leute selbst selbst sagen können ach guck, da gehe ich jetzt mal hinten hin oder mach irgendwas. Das ist der Grund, warum wir diese Interviews führen. Ja, weil wir und deswegen wollen wir es auch so ein bisschen offener halten. Das haben sie ja gemerkt. Das ist jetzt nicht so, wir zählen hier nicht, weil es gibt jetzt keinen, der man Häkchen irgendwo macht, weil das ist eher das andere.

00:54:30 - 00:55:06

Speaker C

Darf ich noch eine Frage kurz ergänzen? Wir haben noch ganz kurz, weil du mich jetzt am Ende gerade ein bisschen die Leute, viele gibt, die eher Jobs haben, wo dieser Austausch hier auf der Fläche, also einfach unsinniges, weil man nichts miteinander zu tun hat. Kannst du mir so eine ungefähre Einschätzung nur von deiner Seite jetzt vergeben? Ist es der größere Teil? Weil wir kennen natürlich jetzt nicht alle Jobs hier in dem Fall. Aber das wäre für mich immer ganz wichtig zu wissen, wenn jetzt wirklich mal alle hier sind, also alle, alle sind im Büro, wie groß sein der Teil überhaupt, der davon partizipieren könnte, deiner Meinung nach mehr miteinander zu sprechen?

00:55:09 - 00:56:00

Speaker B

Ich würde sagen, dass 50 % der Leute mindestens schon mit dem einen oder anderen reden können. Aber das kann man eben auch am Telefon. Also es gibt Leute, die zielsten Leute sagen, fast alle haben irgendwo die Möglichkeit, mit einem Kollegen zu reden. Aber wir haben bestimmt, ich würde sagen 50 % der Überlegtschaft, die 80 % ihrer Zeit mit Leuten verbringen, die woanders sitzen. Wenn ich sogar mehr. Ich würde sagen, mehr aus meinem Bauchgefühl heraus. Ich meine, das fängt Kundenservice an, aber auch Produktmanagement mit dem Außendienstler. Die sind ja nicht hier. Also wir haben ja auch schon einen Teil der Belegschaft, die gar nicht hier sind. Und wir haben ja schon allein Europa drei Büros. Also wir sind ja sowieso schon völlig dezentralisiert. Es gibt einen ganz kleinen Anteil, der wirklich, außer vielleicht on site IT, die wirklich on site sein müssen. Also ich würde sagen, deutlich mehr als 50 % gehen.

00:56:01 - 00:56:52

Speaker C

Jetzt ist das ja rechts weggebunden, hat es auch gesagt. Für dein persönliches Wohlbefinden ist entscheidend, du bist hier, hast deine ruhigere Situation als im Vergleich zu Hause. In dem Moment siehst du das Positive, das ein Büro dir geben kann, also dir persönlich und auch deinen Kolleginnen und Kollegen. Das, was wir wohlbefinden, Gestaltung, eine Situation, die du ergänzend hast, in Anspruch nehmen kannst, unabhängig von deiner eigentlichen Arbeitsaufgabe. Verstehst du? Also wenn du ein Setup hast, das dich einfach abholt, das nett und schön und toll ist und die Kollegen einfach da sind, obwohl sie wissen, sie müssen eigentlich 8 Stunden da sitzen und Headset auf und arbeiten, aber die nehmen dann das Angebot an, werden dadurch entspannter, fühl dich besser, werden vielleicht auch schneller in ihrer Bearbeitung und kommen da entsprechend gerne ins Büro.

00:56:52 - 00:57:37

Speaker B

Also ich persönlich sehe das schon so. Ja, glaube ich, die allermeisten sehen das so. Also ich finde schon, dass es dieses Setting, dass man eben mit jemandem reden kann, dass man einen Austausch hat. In meinem Fall jetzt wie ich sagen bei erwachsenen Themen, die Mittagspause, die man eben hat, die man zu Hause nicht hat, sehe da definitiv den positiven Aspekt, aber eben ich brauche das nicht für Tage die Woche. Also ich glaube, also ich glaube die allermeisten auch bei uns denken sich okay zwei drei Tage, wo auch wirklich alle da sind. Z.B. Ÿousand auch nicht so ein Aspekt, dieses dann auch von Effizienz oder man kann sich mit allem einmal austauschen an zwei drei Tagen und da ist eine Dynamik zwischen den Leuten, reicht halt aus. Aber ich würde auch nicht ohne wollen. Also ich würde jetzt auch nicht sagen okay bleib jetzt. Genau du bist ja auch im Bereich.

00:57:37 - 00:57:56

Speaker C

Marketing und man stellt dir Sachen positiv in der Regel da. Wie willst du denn einem Kollegen antworten oder Kollegin, die sagt ich bin ja hier eh nur zum Arbeiten und dass du sie überzeugst, das ist so eine Büroumgebung und das miteinander einfach von Vorteil ist. Willst du sagen hast recht den.

00:57:58 - 00:58:44

Speaker B

Ich glaube ich würde, ich würde meinen Kollegen, ich glaube ich würde positive Beispiele aufzählen. Z.B. es gibt halt Leute, die morgens die Kaffeerunde machen und die allermeisten, die sich darüber schwer nehmen auch an der Kaffeerunde teil. Mittagessen fast keiner ist bei uns am Schreibtisch oder alleine in der Küche. Ich glaube, ich würde halt sagen ja, aber das hast du jetzt zu Hause nicht. Ich meine, dann kommt wahrscheinlich ein Gegenargument, aber zu Hause habe ich dafür das. Aber ich glaube, ich würde einfach die positiven Aspekte aufzählen, aber jetzt nicht unbedingt auf die Arbeit gezogen. Also ich glaube die allerwenigsten Kollegen hätten hier ein offenes Ohr für ihr seid produktiver, weil ihr miteinander redet. Das zieht bei uns halt nicht so. Ich glaube es ist wichtig der Aspekt, die Möglichkeit zu haben 15 Minuten gemeinsam Kaffee zu trinken, zur Mittagsfrage zu gehen. Zweitausendein vielen müssen das Fitnessstudio sich sagen.

00:58:47 - 00:58:55

Speaker A

Okay, so dann ich bin durch. Wir haben auch glaube ich jetzt gleich den nächsten Termin. Das ist richtig.

00:58:55 - 00:59:00

Speaker C

Jetzt kommt der Eikian, der Projektleiter. Aber Inga, du hast dich wohl gefühlt.

00:59:00 - 00:59:01

Speaker B

Ja, war super.

00:59:02 - 00:59:49

Speaker C

Verstanden. Ich hoffe, in der Form bist du ja dann Teil vom Win Team, wie du weißt. Und wir werden auch das wieder zusammenkommen etwas anders handhaben auch, ne, wie so ein bisschen gestaltet. Also nicht wir hoffen zusammen in Konferenz. Wir wollen das sozusagen als Lunch Session, Brownback Session machen und dann auch mal Leute dazu kommen können, wo wir uns überlegen, gibt's jetzt Arbeitsaufgaben, die man verteilt? Oder du sagst, du hast total Lust drauf, wenn wir, wenn du jetzt mal weiter tiefer drin bist, irgendwas zu vernehmen in dem Projekt. Und da werden wir jetzt uns Gedanken machen, wenn der erste, wenn die erste Session ist eigentlich so in so drei, vier Wochen in dem Spektrum und dann siehst du auch mal allesamt aus unserem Team noch die weiteren und von deinen Kollegen und dann schauen wir mal so richtig an.

00:59:49 - 00:59:50

Speaker B

Ich freue mich drauf.

00:59:50 - 00:59:59

Speaker A

Okay, also ich sage auch herzlichen Dank. Hat mir viel Spaß gemacht. Ich hoffe, es war nicht ganz so schlimm. Und ich gehe dann jetzt hier raus, mache die Aufnahme weg und wir sehen uns im nächsten.

BELIEFS

[00:00:18 --> 00:00:26]

Topic: Berufliche Einordnung

What: Unklare Positionierung zwischen Marketing und Produktmanagement

Why: Versuch, die berufliche Tätigkeit präzise zu kategorisieren

But: Schwierigkeit bei der eindeutigen Zuordnung zwischen Marketing und Business/Produktmanagement

Implications: Die Grenzen zwischen Marketing und Produktmanagement sind in der Praxis oft fließend

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass die Grenzen zwischen Marketing und Produktmanagement verschwimmen, besteht die Herausforderung in der klaren Rollenabgrenzung. Wie können wir Fachkräften helfen, ihre Position und Verantwortlichkeiten besser zu definieren?

[00:00:35 --> 00:00:56]

Topic: Beruflicher Übergang und Rollenveränderung

What: Wechsel von Produktmanagement zu Business Intelligence nach Elternzeit

Why: Flexibler Wiedereinstieg mit Fokus auf übergreifende Unterstützung

But: Spagat zwischen ursprünglicher Rolle und neuen Aufgaben

Implications: Notwendigkeit der Integration von Produktmanagement-Expertise in neue BI-Rolle

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter nach der Elternzeit neue Rollen übernehmen, besteht die Herausforderung in der nahtlosen Integration. Wie können wir Rückkehrer dabei unterstützen, ihre bestehende Expertise in neue Aufgabenbereiche erfolgreich einzubringen?

[00:01:54 --> 00:04:01]

Topic: Arbeitsstruktur und Tagesablauf

What: Früher Arbeitsbeginn und strukturierter Tagesablauf mit geplanten Meetings und Einzelarbeit

Why: Wunsch nach ungestörter Arbeitszeit vor dem Eintreffen der Kollegen und klarer Strukturierung des Arbeitstages

But: Spannung zwischen strukturierter Planung und spontanen Kommunikationsbedürfnissen

Implications: Mitarbeiter schätzen eine Mischung aus planbarer Struktur und flexibler Kommunikation, wobei die frühen Morgenstunden besonders wertvoll für konzentrierte Einzelarbeit sind

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter eine ruhige Arbeitsphase am frühen Morgen schätzen, aber der Arbeitstag durch spontane Unterbrechungen geprägt ist, wie können wir den Arbeitsalltag so gestalten, dass Mitarbeiter sowohl konzentrierte Arbeitsphasen als auch effektive Kommunikationsmöglichkeiten haben?

[00:04:25 --> 00:04:44]

Topic: Nutzung von Meetingräumen

What: Einzelnutzung von kleinen Meetingräumen für Telefonkonferenzen

Why: Vertrauliche Projekte erfordern private Gesprächsumgebung

But: Meetingräume werden für individuelle Telefonkonferenzen statt für Gruppenmeetings genutzt

Implications: Bedarf an privaten, schallgeschützten Räumen für vertrauliche Gespräche

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass vertrauliche Gespräche einen geschützten Raum benötigen, besteht die Herausforderung in der effizienten Raumnutzung. Wie können wir Mitarbeitern ermöglichen, vertrauliche Telefonate zu führen, ohne dabei Meetingräume zu blockieren?

[00:04:51 --> 00:04:57]

Topic: Rücksichtnahme und Kommunikation

What: Person möchte andere nicht stören und zeigt Verständnis für Kommunikationsschwierigkeiten

Why: Respekt vor anderen und Einfühlungsvermögen für Menschen mit Kommunikationsbarrieren

But: Konflikt zwischen dem Wunsch zu kommunizieren und der Sorge zu stören

Implications: Nutzer brauchen möglicherweise alternative Kommunikationswege, die sowohl rücksichtsvoll als auch effektiv sind

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Menschen andere nicht stören möchten, aber dennoch kommunizieren müssen, ist die Hauptherausforderung die störungsfreie Kommunikation. Wie können wir Nutzern ermöglichen, effektiv zu kommunizieren, ohne dabei andere zu beeinträchtigen?

[00:05:10 --> 00:05:27]

Topic: Büroraum-Verfügbarkeit

What: Freie Räume sind im Büro generell Mangelware, aber die aktuelle Situation ist besser

Why: Das Büro ist momentan nicht voll ausgelastet, was die Raumverfügbarkeit verbessert

But: Grundsätzlich herrscht ein Mangel an verfügbaren Räumen im Bürokontext

Implications: Mitarbeiter müssen mit begrenzten Raumressourcen strategisch umgehen

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Büroräume grundsätzlich knapp sind, aber flexibel genutzt werden müssen, ist die Hauptherausforderung die optimale Raumnutzung. Wie können wir Mitarbeitern helfen, verfügbare Räume effizienter zu nutzen und zu teilen?

[00:05:52 --> 00:06:09]

Topic: Telefonverhalten am Arbeitsplatz

What: Unterscheidung zwischen normalen und vertraulichen Telefonaten am Arbeitsplatz

Why: Bedürfnis nach Privatsphäre bei bestimmten Gesprächen

But: Abwägung zwischen Effizienz (am Platz bleiben) und Vertraulichkeit (separater Raum)

Implications: Mitarbeiter benötigen flexible Möglichkeiten für verschiedene Gesprächssituationen

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter zwischen vertraulichen und nicht-vertraulichen Gesprächen unterscheiden müssen, besteht die Hauptherausforderung in der Wahrung der Privatsphäre im offenen Büro. Wie können wir Mitarbeitern ermöglichen, spontan zwischen öffentlichen und privaten Gesprächsumgebungen zu wechseln, ohne den Arbeitsfluss zu stören?

[00:06:16 --> 00:06:24]

Topic: Kommunikationsverhalten

What: Person ruft jetzt fast immer an, während früher jemand zu ihr kam

Why: Änderung in der Kommunikationsroutine aufgrund einer nicht näher erläuterten Situation

But: Verlust des persönlichen Kontakts durch die Umstellung auf telefonische Kommunikation

Implications: Veränderung der Interaktionsmuster von persönlich zu remote könnte Auswirkungen auf die Beziehungsqualität haben

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass persönliche Interaktionen durch Anrufe ersetzt wurden, besteht die Herausforderung im Verlust direkter Kontakte. Wie können wir die telefonische Kommunikation so gestalten, dass sie die Qualität persönlicher Begegnungen möglichst gut ersetzt?

[00:06:32 --> 00:06:41]

Topic: Bluetooth-Konnektivität und Raumnutzung

What: Verwendung von Bluetooth-Headsets in der Nähe des Arbeitsraums

Why: Ermöglicht drahtlose Kommunikation ohne Kamera

But: Funktionalität ist abhängig von der räumlichen Nähe

Implications: Bluetooth-Technologie bietet flexible Kommunikationsmöglichkeiten, aber mit räumlichen Einschränkungen

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Bluetooth-Verbindungen von der räumlichen Nähe abhängig sind, besteht die Hauptherausforderung in der Reichweitenbeschränkung. Wie können wir Nutzern ermöglichen, zuverlässig und flexibel zu kommunizieren, unabhängig von ihrem Standort?

[00:07:14 --> 00:07:37]

Topic: Workshop-Durchführung und Raumnutzung

What: Große Meetingräume werden traditionell für Face-to-Face-Workshops genutzt

Why: Große Meetingräume werden als essentiell für Workshop-Durchführung angesehen

But: Es wird erkannt, dass Workshops auch anders gestaltet werden könnten, aber bisher wurde an traditionellen Formaten festgehalten

Implications: Organisationen könnten flexibler in ihrer Workshop-Gestaltung sein, halten aber an gewohnten Formaten fest

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Workshops traditionell in großen Meetingräumen stattfinden, besteht die Hauptherausforderung in der Entwicklung alternativer Formate. Wie können wir Workshopleiter dabei unterstützen, effektive Alternativen zu klassischen Face-to-Face-Meetings zu entwickeln?

[00:07:44 --> 00:08:06]

Topic: Workshop-Organisation und Teilnahme

What: Der Sprecher hat sowohl eigene Workshops organisiert als auch an Workshops teilgenommen

Why: Workshops werden themenspezifisch organisiert und von Produktmanagern oder in ähnlichen Funktionen geleitet

But: Die Workshops finden hauptsächlich mit externen Teilnehmern statt, die nicht im Büro sind

Implications: Es gibt eine klare Trennung zwischen internen und externen Workshop-Formaten, wobei der Fokus auf der Zusammenarbeit mit externen Teilnehmern liegt

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Workshops hauptsächlich mit externen Teilnehmern stattfinden, besteht die Hauptherausforderung in der effektiven Einbindung. Wie können wir Workshop-Formate so gestalten, dass sie sowohl für interne als auch externe Teilnehmer gleichermaßen wertvoll und zugänglich sind?

[00:08:12 --> 00:08:28]

Topic: Büroorganisation und Meetingplanung

What: Mitarbeiter kommen extra ins Büro für Meetings oder hängen Meetings an andere Termine an

Why: Effiziente Nutzung von Bürobesuchen und Optimierung der Anwesenheitszeiten

But: Koordination von nicht-stationären Mitarbeitern und Außendienstlern erfordert zusätzliche Planung

Implications: Flexible Arbeitsmodelle erfordern durchdachte Meetingplanung und Terminkoordination

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter oft extra für Meetings ins Büro kommen müssen, besteht die Hauptherausforderung in der effizienten Terminkoordination. Wie können wir Außendienstmitarbeitern und nicht-stationären Mitarbeitern helfen, ihre Bürobesuche und Meetings optimal zu koordinieren?

[00:08:34 --> 00:08:42]

Topic: Arbeitsmodelle und Flexibilität

What: Mitarbeiter haben unterschiedliche Homeoffice-Regelungen - einige einen Tag, andere zwei Tage

Why: Unternehmen bieten flexible Arbeitsmodelle an, um Mitarbeiterbedürfnisse zu berücksichtigen

But: Unterschiedliche Homeoffice-Regelungen können zu Ungleichheiten im Team führen

Implications: Flexible Arbeitsmodelle werden als Besonderheit und Vorteil wahrgenommen

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass flexible Arbeitsmodelle wichtig sind, aber unterschiedliche Regelungen existieren, wie können wir ein faires und einheitliches Homeoffice-System für alle Mitarbeiter entwickeln, das gleichzeitig individuelle Bedürfnisse berücksichtigt?

[00:08:53 --> 00:09:05]

Topic: Büroraumgestaltung

What: Ein Studio wurde in ein Büro umgewandelt

Why: Bedarf an funktionalem Arbeitsraum

But: Balance zwischen altem Studio-Charakter und modernem Büroraum

Implications: Räume müssen sich an neue Arbeitsbedürfnisse anpassen können

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Räume sich wandeln müssen, ist die größte Herausforderung die erfolgreiche Transformation. Wie können wir Nutzern helfen, bestehende Räume effektiv in funktionale Arbeitsbereiche umzugestalten, ohne deren ursprünglichen Charakter komplett zu verlieren?

[00:09:30 --> 00:10:06]

Topic: Work-Life-Balance und Pendeln

What: Person pendelt viermal pro Woche eine halbe Stunde zur Arbeit

Why: Büropräsenz wird als wichtig empfunden für soziale Interaktion und Gespräche

But: Pendeln verursacht Zeitverlust und erschwert den Alltag besonders mit Kind

Implications: Mitarbeiter sehen Wert in Büropräsenz, wünschen sich aber mehr Flexibilität mit 2-3 Tagen Bürozeit

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Büropräsenz sowohl wichtig als auch belastend ist, besteht die Hauptherausforderung in der Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben. Wie können wir Mitarbeitern mit Kindern ermöglichen, die Vorteile der Büroarbeit zu nutzen und gleichzeitig ihre Work-Life-Balance zu optimieren?

[00:10:17 --> 00:10:19]

Topic: Arbeitsplatzflexibilität

What: Teilweise Anwesenheit im Büro

Why: Wunsch nach flexibler Arbeitsgestaltung bei gleichzeitiger Büropräsenz

But: Eingeschränkte Präsenzzeit auf einen halben Tag

Implications: Mitarbeiter bevorzugen eine Mischung aus Remote- und Büroarbeit

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter flexible Arbeitszeiten bevorzugen, besteht die Hauptherausforderung in der optimalen Gestaltung der Bürozeit. Wie können wir Mitarbeitern ermöglichen, ihre begrenzte Bürozeit effektiv für persönliche Interaktionen und Zusammenarbeit zu nutzen?

[00:10:54 --> 00:11:36]

Topic: Arbeitsplatzausstattung und Büronutzung

What: Der Sprecher vergleicht die IT-Ausstattung zwischen Heimarbeitsplatz und Büro

Why: Die technische Ausstattung im Büro ist komfortabler und besser als zu Hause

But: Abgesehen von der technischen Ausstattung und gelegentlichen persönlichen Meetings bietet das Büro keine besonderen Vorteile

Implications: Die technische Ausstattung ist der Hauptgrund für Bürobesuche, während andere Aspekte des Büros als weniger wichtig wahrgenommen werden

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass die technische Ausstattung der Hauptvorteil des Büros ist, besteht die Herausforderung darin, dass andere Büroaspekte wenig Mehrwert bieten. Wie können wir das Büro über die technische Infrastruktur hinaus so gestalten, dass es für Mitarbeiter einen ganzheitlichen Mehrwert bietet?

[00:11:44 --> 00:11:57]

Topic: Monitor-Setup und Arbeitsplatzergonomie

What: Nutzer verwendet zwei gleichgroße Monitore, die nebeneinander auf Augenhöhe angeordnet sind

Why: Ermöglicht einfachen Vergleich zwischen beiden Bildschirmen und ergonomisches Arbeiten

But: Diese optimale Einrichtung ist nur im häuslichen Umfeld möglich

Implications: Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung ist für effizientes und gesundes Arbeiten wichtig

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass ergonomische Monitor-Setups wichtig sind, aber nicht überall verfügbar, wie können wir Nutzern helfen, auch an wechselnden Arbeitsplätzen eine optimale Bildschirmanordnung zu erreichen?

[00:12:08 --> 00:12:16]

Topic: Multitasking und Arbeitsweise

What: Menschen führen manchmal zwei Aktivitäten nicht simultan aus

Why: Natürliche Tendenz zur sequentiellen Aufgabenbearbeitung

But: Ineffiziente Nutzung von Zeit und Ressourcen durch nicht-parallele Ausführung

Implications: Benutzer könnten von besseren Möglichkeiten zur parallelen Aufgabenbearbeitung profitieren

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Benutzer Aufgaben oft sequentiell statt parallel ausführen, besteht die Hauptherausforderung in der ineffizienten Zeitnutzung. Wie können wir Benutzern ermöglichen, mehrere Aufgaben effizienter zu koordinieren, um ihre Produktivität zu steigern?

[00:12:47 --> 00:13:30]

Topic: Arbeitsplatzgestaltung und Meetingraum-Nutzung

What: Mitarbeiter nutzen Meetingräume für Telefonate und virtuelle Meetings

Why: Bedarf nach ruhigen, privaten Räumen für Telefonate und virtuelle Meetings mit entsprechender technischer Ausstattung

But: Meetingräume sind eigentlich nicht für individuelle Nutzung gedacht und die technische Ausstattung ist nicht optimal

Implications: Ineffiziente Raumnutzung und suboptimale Arbeitsbedingungen für virtuelle Meetings

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter private Räume für virtuelle Meetings benötigen, besteht die Hauptherausforderung in der zweckentfremdeten Nutzung von Meetingräumen. Wie können wir Mitarbeitern dedizierte Räume mit passender technischer Ausstattung zur Verfügung stellen, um effiziente virtuelle Zusammenarbeit zu ermöglichen?

[00:13:46 --> 00:14:39]

Topic: Telefonzellen und Arbeitsboxen im Büro

What: Unterschiedliche Ausführungen von Telefonzellen und Arbeitsboxen an verschiedenen Standorten (Köln, London)

Why: Bedarf an abgeschirmten Räumen für Telefonate und konzentriertes Arbeiten

But: Die Positionierung und der Grad der Abschirmung variieren stark zwischen den Standorten - einige stehen mitten im Büro, andere in ruhigeren Bereichen

Implications: Die Platzierung und Gestaltung der Telefonzellen hat direkten Einfluss auf deren Nutzbarkeit und Effektivität

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass die Platzierung und Abschirmung von Telefonzellen entscheidend ist, besteht die Hauptherausforderung in der optimalen Integration in die Büroumgebung. Wie können wir Mitarbeitern Telefonboxen zur Verfügung stellen, die sowohl zugänglich als auch ausreichend privat sind?

[00:15:11 --> 00:15:58]

Topic: Arbeitsumgebung und Konzentration

What: Die Person bevorzugte früher das Homeoffice für konzentrierte Arbeit, heute ist dies aufgrund einer veränderten Position weniger notwendig

Why: Im Homeoffice konnte man ungestört arbeiten, E-Mails ausschalten und sich besser auf komplexe Aufgaben konzentrieren

But: Im Büro war es früher schwierig, längere Zeiträume für konzentrierte Arbeit zu finden aufgrund von häufigen Unterbrechungen und Störungen

Implications: Die Arbeitsumgebung hat einen signifikanten Einfluss auf die Fähigkeit, sich zu konzentrieren und produktiv zu arbeiten

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass ungestörtes Arbeiten für konzentrierte Tätigkeiten essentiell ist, besteht die Hauptherausforderung in häufigen Unterbrechungen im Büro. Wie können wir Mitarbeitern ermöglichen, auch im Büroumfeld konzentriert und ungestört zu arbeiten, ohne sich völlig isolieren zu müssen?

[00:16:25 --> 00:17:34]

Topic: Bürogestaltung und Arbeitsumgebung

What: Extrem offenes Bürolayout ohne Trennwände oder abgegrenzte Bereiche

Why: Open Space Konzept soll vermutlich Zusammenarbeit und Kommunikation fördern

But: Hoher Lärmpegel und fehlende private Rückzugsbereiche beeinträchtigen die Arbeitsatmosphäre

Implications: Mitarbeiter leiden unter mangelnder Privatsphäre und Lärmbelastung, was die Produktivität und Konzentration beeinträchtigen kann

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass offene Büroflächen zu Lärmbelastung führen, besteht die Hauptherausforderung in der Balance zwischen Offenheit und Ruhe. Wie können wir den Arbeitsraum für Mitarbeiter so gestalten, dass sowohl Zusammenarbeit als auch konzentriertes Arbeiten möglich sind?

[00:17:51 --> 00:18:00]

Topic: Lärmschutz und visuelle Gestaltung

What: Vorschlag einer einfachen, höheren Wand als Lösung

Why: Bedürfnis nach Schallreduzierung und visueller Abschirmung

But: Balance zwischen Funktionalität und ästhetischer Integration

Implications: Eine simple bauliche Maßnahme könnte mehrere Probleme gleichzeitig lösen

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Lärm- und Sichtschutz wichtige Bedürfnisse sind, besteht die Hauptherausforderung in der praktischen Umsetzung. Wie können wir eine einfache bauliche Lösung entwickeln, die sowohl den Schall effektiv reduziert als auch das visuelle Erscheinungsbild positiv verändert?

[00:18:21 --> 00:19:09]

Topic: Bürolautstärke und Telefonkultur

What: Mitarbeiter führen häufige Telefonate im Großraumbüro mit unterschiedlicher Lautstärke

Why: Telefonate sind ein unvermeidbarer Teil des Produktmanagement-Jobs und können nicht immer in separaten Räumen geführt werden

But: Einige Mitarbeiter beschweren sich über die Lautstärke, während andere lauter sprechen, was zu Spannungen führt

Implications: Die Arbeitsumgebung muss sowohl produktive Telefonate als auch konzentriertes Arbeiten ermöglichen

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Telefonate ein unverzichtbarer Teil der Arbeit sind, aber die Lautstärke stört, wie können wir den Mitarbeitern ermöglichen, sowohl effektiv zu telefonieren als auch konzentriert zu arbeiten?

[00:20:04 --> 00:20:34]

Topic: Büroorganisation und Telefonräume

What: Mitarbeiter suchen nach Möglichkeiten, störungsfrei zu telefonieren

Why: Um produktiv arbeiten zu können und andere nicht zu stören

But: Telefonräume dürfen nicht zur dauerhaften Arbeitsstation werden, da dies dem Open-Space-Konzept widerspricht

Implications: Es braucht eine Balance zwischen individuellen Rückzugsmöglichkeiten und gemeinschaftlicher Büronutzung

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass störungsfreies Telefonieren wichtig für die Produktivität ist, aber dedizierte Telefonräume nicht dauerhaft besetzt werden sollten, wie können wir Mitarbeitern flexible Telefonmöglichkeiten bieten, ohne das Open-Space-Konzept zu gefährden?

[00:21:53 --> 00:22:46]

Topic: Büroausstattung und Lärmmanagement

What: Mitarbeiter nutzen verschiedene Kopfhörer (sowohl private als auch firmeneigene) für Telefonkonferenzen und Lärmreduzierung

Why: Um sich besser konzentrieren zu können und Störgeräusche während Telefonaten zu reduzieren

But: Nicht alle Mitarbeiter haben Zugang zu hochwertigen Noise-Cancelling-Kopfhörern, viele nutzen private Geräte

Implications: Die Qualität der Arbeitserfahrung und Konzentrationsfähigkeit hängt teilweise von der persönlichen Ausstattung der Mitarbeiter ab

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Noise-Cancelling-Technologie die Arbeitsqualität verbessert, aber nicht allen zur Verfügung steht, wie können wir allen Mitarbeitern Zugang zu effektiver Lärmreduzierungstechnologie ermöglichen, um eine optimale Arbeitsumgebung zu schaffen?

[00:23:30 --> 00:24:34]

Topic: Büroumzug und Arbeitsplatzveränderung

What: Erfahrungen mit Büroumzügen und Wechsel zu Open-Plan-Büros

Why: Die Motivation wird hauptsächlich durch praktische Aspekte wie Arbeitsweg beeinflusst, weniger durch das Bürolayout selbst

But: Während viele den Wechsel zu Open-Plan-Büros als demotivierend empfinden, ist der Sprecher selbst neutral eingestellt

Implications: Die Arbeitsplatzzufriedenheit wird stärker von der Lage und Erreichbarkeit des Büros beeinflusst als vom Bürokonzept

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass der Arbeitsweg ein Hauptfaktor für die Mitarbeitermotivation ist, besteht die Herausforderung in der optimalen Standortwahl. Wie können wir Bürostandorte für Mitarbeiter so gestalten, dass die Arbeitswege optimal und motivierend sind?

[00:25:11 --> 00:26:34]

Topic: Bürokultur und Arbeitsumgebung

What: Open Office Layout mit teilweiser Hierarchietrennung und lockerer Atmosphäre

Why: Förderung von Kommunikation und flacheren Hierarchien

But: Executives sitzen dennoch separiert in eigenen Bereichen, und das aktuell leere Büro erzeugt negative Stimmung

Implications: Die Bürogestaltung beeinflusst direkt die Unternehmenskultur und das Wohlbefinden der Mitarbeiter

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass ein Open Office die Kommunikation fördert, aber die räumliche Trennung von Führungskräften und leere Büroflächen problematisch sind, wie können wir die Bürogestaltung so optimieren, dass sie echte Hierarchieübergreifende Zusammenarbeit und positive Atmosphäre auch bei geringerer Büroauslastung ermöglicht?

[00:27:02 --> 00:28:10]

Topic: Büropräsenz und Home Office Koordination

What: Mitarbeiter kommen ins Büro, treffen aber oft auf leere Büros, da Kollegen zeitgleich im Home Office sind

Why: Die Unternehmensphilosophie basiert auf der Annahme, dass gemeinschaftliches Arbeiten produktiver und kommunikativer ist

But: Unkoordinierte Home-Office-Tage führen dazu, dass der beabsichtigte Mehrwert der Büropräsenz nicht realisiert wird

Implications: Mitarbeiter fühlen sich frustriert und empfinden ihren Weg ins Büro als verschwendet, wenn keine Kollegen für Zusammenarbeit und sozialen Austausch anwesend sind

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass [unkoordinierte Büropräsenz die Teamzusammenarbeit behindert], besteht die Hauptherausforderung darin, [die Anwesenheit im Büro effektiv zu koordinieren]. Wie können wir [Mitarbeitern ermöglichen] [ihre Büropräsenz so zu koordinieren, dass echte Zusammenarbeit und Austausch stattfinden kann]?

[00:29:15 --> 00:30:48]

Topic: Flexible Arbeitsplatzgestaltung

What: Mitarbeiter sehen Vorteile in flexiblen Sitzplätzen und vermissen die Möglichkeit, den Arbeitsplatz frei zu wählen

Why: Flexibilität ermöglicht Abwechslung, besseren Austausch zwischen Teams und situationsabhängige Arbeitsplatzwahl je nach Tagesanforderungen

But: Aktuell sind die Teams strikt getrennt und das Management sitzt separat, was die Kommunikation und den Austausch erschwert

Implications: Die strikte Trennung von Teams und Management führt zu weniger Informationsfluss und eingeschränkter teamübergreifender Zusammenarbeit

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass flexible Arbeitsplätze den Austausch fördern, aber die aktuelle strikte Trennung dies verhindert, wie können wir Mitarbeitern ermöglichen, ihre Arbeitsplätze situativ und teamübergreifend zu wählen, um die Kommunikation und Zusammenarbeit zu verbessern?

[00:31:25 --> 00:31:44]

Topic: Flexdesk-Systeme und Arbeitsplatzbuchung

What: Mitarbeiter müssen Arbeitsplätze im Voraus buchen, entweder am Vortag oder am selben Morgen

Why: Um einen verfügbaren Arbeitsplatz im Flex-Office-System zu sichern

But: Der Sprecher hat keine direkte Erfahrung mit dem System und verlässt sich auf Erzählungen von Kollegen

Implications: Es gibt unterschiedliche Buchungszeiträume und -systeme, die Mitarbeiter kennen müssen

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter flexible Arbeitsplätze im Voraus buchen müssen, besteht die Hauptherausforderung in der Planungsunsicherheit. Wie können wir den Buchungsprozess für Mitarbeiter so gestalten, dass sie spontan und unkompliziert einen passenden Arbeitsplatz finden?

[00:32:10 --> 00:32:48]

Topic: Bluetooth-Kopfhörer Reichweite

What: Bluetooth-Kopfhörer funktionieren nur bis zum Meetingraum, während in London die Technologie im ganzen Gebäude funktionierte

Why: Mitarbeiter möchten sich während Telefonaten frei im Gebäude bewegen können

But: Die aktuelle Bluetooth-Reichweite beschränkt die Bewegungsfreiheit auf etwa 10 Meter

Implications: Eingeschränkte Mobilität während Telefonaten führt zu reduzierter Flexibilität und Produktivität der Mitarbeiter

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter beim Telefonieren mobil sein möchten, ist die primäre Herausforderung die begrenzte Bluetooth-Reichweite. Wie können wir den Mitarbeitern ermöglichen, im gesamten Gebäude kabellos zu telefonieren?

[00:33:18 --> 00:33:52]

Topic: Bildschirmfreigabe-System im Büro

What: Nutzung des Click Share Systems für Bildschirmfreigabe in Meetingräumen

Why: Ermöglicht gemeinsames Arbeiten und Präsentationen auf großen Bildschirmen

But: System funktioniert nicht konsistent und hängt von verschiedenen Laptops ab

Implications: Während einige Nutzer zufrieden sind, haben andere Schwierigkeiten mit der Zuverlässigkeit des Systems

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass das Click Share System grundsätzlich ausreichend ist, aber die Hauptherausforderung in der inkonsistenten Funktionalität liegt, wie können wir die Zuverlässigkeit des Systems für alle Mitarbeiter unabhängig von ihren Geräten verbessern?

[00:34:12 --> 00:34:24]

Topic: Software-Funktionalität und Benutzerprobleme

What: Die vorhandene Software ermöglicht bereits kollaboratives Arbeiten in Echtzeit

Why: Es wird angenommen, dass die technischen Voraussetzungen für Live-Zusammenarbeit bereits existieren

But: Es scheint eine Diskrepanz zwischen technischen Möglichkeiten und tatsächlichen Nutzerproblemen zu geben

Implications: Die Herausforderungen liegen möglicherweise mehr im Benutzerverhalten als in technischen Einschränkungen

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass die technische Infrastruktur für Live-Zusammenarbeit bereits vorhanden ist, aber die Nutzer dennoch Schwierigkeiten haben, wie können wir den Benutzern helfen, die vorhandenen Kollaborationswerkzeuge effektiver zu nutzen?

[00:34:37 --> 00:34:43]

Topic: SharePoint Nutzung und Generationsunterschiede

What: Junge Kollegen arbeiten gut mit SharePoint

Why: Jüngere Mitarbeiter haben eine natürlichere Affinität zu digitalen Tools

But: Impliziert möglicherweise Schwierigkeiten bei älteren Kollegen

Implications: Generationsbedingte Unterschiede in der Technologieadoption können zu unterschiedlichen Nutzungserfahrungen führen

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass jüngere Kollegen gut mit SharePoint umgehen können, besteht die Herausforderung in möglichen Generationsunterschieden. Wie können wir die positiven Erfahrungen der jüngeren Mitarbeiter nutzen, um eine generationsübergreifende erfolgreiche SharePoint-Nutzung zu fördern?

[00:36:03 --> 00:37:00]

Topic: Standortsicherheit und Unternehmenskultur

What: Mitarbeiter gehen gemeinsam essen, wobei die Lage im Bahnhofsviertel als problematisch empfunden wird, besonders von Frauen

Why: Gemeinsames Essen fördert die Unternehmenskultur, aber die Sicherheit im Bahnhofsviertel bereitet Sorgen

But: Die Nähe zum Bahnhofsviertel schränkt das Wohlbefinden der Mitarbeiter ein, besonders das der weiblichen Mitarbeiter

Implications: Die Standortwahl hat direkten Einfluss auf das Wohlbefinden und die Sicherheit der Mitarbeiter

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass die Lage im Bahnhofsviertel als unsicher empfunden wird, besteht die Hauptherausforderung in der Gewährleistung der Sicherheit. Wie können wir den Mitarbeitern, insbesondere Frauen, ein sicheres Gefühl auf ihrem Arbeitsweg ermöglichen?

[00:37:20 --> 00:37:38]

Topic: Pendelzeit und Arbeitsweg

What: Selbst für Frankfurter Stadtbewohner können zusätzliche 10 Minuten Arbeitsweg als bedeutende Verlängerung empfunden werden

Why: Menschen bewerten Wegzeiten relativ zu ihrer gewohnten Pendelzeit

But: Was für Außenstehende als kurze Zusatzstrecke erscheint, wird von Innenstadtbewohnern als unverhältnismäßige Verlängerung wahrgenommen

Implications: Die subjektive Wahrnehmung von Pendelzeiten hat direkten Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit und Standortakzeptanz

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass auch kleine Wegzeitverlängerungen als belastend empfunden werden, besteht die Herausforderung in der Akzeptanz längerer Arbeitswege. Wie können wir Mitarbeitern aus der Innenstadt helfen, zusätzliche Pendelzeit besser zu akzeptieren?

[00:38:25 --> 00:38:29]

Topic: Platzausstattung

What: Plätze werden anders ausgestattet

Why: Bedarf an Veränderung der bestehenden Ausstattung

But: Aktuelle Ausstattung entspricht möglicherweise nicht den Bedürfnissen

Implications: Notwendigkeit einer Neugestaltung oder Umrüstung von Plätzen

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Plätze neu ausgestattet werden müssen, besteht die Hauptherausforderung in der richtigen Auswahl der Ausstattung. Wie können wir die Plätze so umgestalten, dass sie den Bedürfnissen der Nutzer besser gerecht werden?

[00:39:16 --> 00:41:34]

Topic: Arbeitsplatzflexibilität und Ergonomie

What: Mitarbeiter wünschen sich verschiedene Arbeitsplatzoptionen und ergonomische Möglichkeiten zur Positionsänderung

Why: Unterschiedliche Arbeitstätigkeiten erfordern verschiedene Umgebungen (konzentriertes Arbeiten vs. Kommunikation) und körperliche Abwechslung ist gesundheitsfördernd

But: Vorhandene flexible Optionen wie Standing Desks werden wenig genutzt, und die Zeit zwischen Meetings erlaubt oft keine Positionsänderung

Implications: Büroräume müssen sowohl abgeschirmte als auch offene Bereiche bieten und ergonomische Optionen zur Verfügung stellen, die praktisch im Arbeitsalltag nutzbar sind

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter verschiedene Arbeitsumgebungen für unterschiedliche Tätigkeiten benötigen, ist die größte Herausforderung die geringe Nutzung vorhandener Optionen. Wie können wir Mitarbeitern ermöglichen, flexible Arbeitsplatzoptionen einfacher und häufiger im Arbeitsalltag zu nutzen, um sowohl Produktivität als auch Gesundheit zu fördern?

[00:42:16 --> 00:43:10]

Topic: Mobilität und Konnektivität am Arbeitsplatz

What: Mitarbeiter können sich während virtueller Meetings nicht frei bewegen aufgrund technischer Einschränkungen

Why: Die Docking-Station-Konfiguration erlaubt nur entweder WLAN oder Bildschirmanschluss, was die Bewegungsfreiheit einschränkt

But: Im Home Office und in anderen Unternehmen (z.B. London) ist mehr Bewegungsfreiheit während Meetings möglich und üblich

Implications: Mitarbeiter fühlen sich an ihren Schreibtisch gefesselt, was die Arbeitsplatzergonomie und das Wohlbefinden beeinträchtigt

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Bewegungsfreiheit während Meetings wichtig für das Wohlbefinden ist, aber technische Einschränkungen dies verhindern, wie können wir Mitarbeitern ermöglichen, sich während virtueller Meetings frei im Büro zu bewegen, ohne die Verbindung zu verlieren?

[00:43:23 --> 00:43:57]

Topic: Nutzung von Walking-Workstations

What: Bereitschaft Walking-Workstations während Meetings zu nutzen

Why: Integration von Bewegung in den Arbeitsalltag, besonders für Personen mit eingeschränkten Möglichkeiten nach der Arbeit

But: Unsicherheit über breite Akzeptanz und Nutzung durch andere Mitarbeiter

Implications: Bedarf an flexiblen Bewegungsmöglichkeiten während der Arbeitszeit, besonders für Eltern

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter mehr Bewegung in ihren Arbeitsalltag integrieren möchten, aber unsicher über die Akzeptanz sind, wie können wir Walking-Workstations so in die Arbeitskultur integrieren, dass sie als normale Option für passive Meetings wahrgenommen werden?

[00:44:17 --> 00:44:45]

Topic: Bewegung im Home Office vs. Büro

What: Die Person bewegt sich zu Hause mehr als im Büro durch verschiedene Aktivitäten wie Treppensteigen und Kaffeeholen

Why: Zu Hause gibt es natürliche Bewegungsanlässe durch die Raumaufteilung und die Möglichkeit, während Telefonaten herumzulaufen

But: Im Büro sind die Wege kompakter und alles ist näher beieinander, was die Bewegung einschränkt

Implications: Die Arbeitsplatzgestaltung im Büro könnte unbeabsichtigt zu weniger körperlicher Aktivität führen

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Menschen im Homeoffice mehr Bewegung haben, ist die Hauptherausforderung die eingeschränkte Bewegungsmöglichkeit im Büro. Wie können wir Mitarbeitern im Büro mehr natürliche Bewegungsanlässe ermöglichen, um ihre körperliche Aktivität zu steigern?

[00:46:09 --> 00:46:49]

Topic: Innovationswahrnehmung in der Branche

What: Der Sprecher hat nach Informationen über Innovationen gesucht, konnte aber wenig Konkretes finden

Why: Es scheint ein Mangel an sichtbaren Innovationen und konkreten Beispielen in der Branche zu geben

But: Andere Branchen sind moderner und haben alternative Konzepte, während diese Branche zurückzubleiben scheint

Implications: Es gibt eine Kluft zwischen dem Innovationspotenzial und der tatsächlichen Umsetzung in der Branche

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass die Branche in Bezug auf Innovation zurückliegt, besteht die Hauptherausforderung darin, konkrete Innovationsbeispiele zu identifizieren. Wie können wir Unternehmen dabei unterstützen, Innovationen sichtbarer und greifbarer zu machen?

[00:48:34 --> 00:49:40]

Topic: Umgang mit Veränderungen

What: Die Person beschreibt sich als grundsätzlich offen für Veränderungen, hatte aber Schwierigkeiten mit der Rückkehr ins Büro nach dem Home-Office

Why: Die Person sieht Veränderungen normalerweise als interessant an und kann sich gut anpassen, aber die Verschlechterung der Work-Life-Balance durch die Bürorückkehr war problematisch

But: Während kleinere Veränderungen und sogar Corona gut bewältigt wurden, war die Rückkehr ins Büro eine negative Veränderung, die schwerer zu akzeptieren war

Implications: Menschen können auch bei grundsätzlicher Veränderungsbereitschaft Schwierigkeiten haben, wenn die Veränderung als Verschlechterung der Lebensqualität wahrgenommen wird

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter Schwierigkeiten mit der Bürorückkehr nach längerer Home-Office-Zeit haben, besteht die Hauptherausforderung in der Anpassung. Wie können wir Mitarbeitern helfen, einen sanfteren Übergang zurück ins Büroleben zu gestalten?

[00:50:01 --> 00:50:23]

Topic: Unternehmensveränderung

What: Widerstand gegen schnelle Veränderungen im Unternehmen

Why: Die Veränderungen waren nicht Teil der ursprünglichen Unternehmensphilosophie

But: Schnelle Veränderungen werden als problematisch wahrgenommen, obwohl sie möglicherweise notwendig sind

Implications: Mitarbeiter fühlen sich von der Geschwindigkeit der Veränderungen überfordert und nicht ausreichend einbezogen

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass schnelle Unternehmensveränderungen auf Widerstand stoßen, besteht die Hauptherausforderung in der mangelnden Akzeptanz. Wie können wir Mitarbeiter bei schnellen Veränderungsprozessen besser unterstützen und einbinden, um eine höhere Akzeptanz zu erreichen?

[00:50:32 --> 00:51:22]

Topic: Hybrides Arbeiten und Bürokultur

What: Mitarbeiter haben während der Remote-Arbeit festgestellt, dass sie effektiv von zu Hause arbeiten können

Why: Viele Mitarbeiter, besonders im Kundenservice, benötigen wenig persönliche Interaktion mit Kollegen und können ihre Arbeit remote erledigen

But: Es gibt einen Konflikt zwischen der gewonnenen Flexibilität des Home Office und den Vorteilen der Büropräsenz

Implications: Unternehmen müssen einen ausgewogenen Ansatz zwischen Remote-Arbeit und Büropräsenz finden, der sowohl die Bedürfnisse der Mitarbeiter als auch die betrieblichen Anforderungen berücksichtigt

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Mitarbeiter effektiv remote arbeiten können, aber das Büro auch Vorteile bietet, besteht die Hauptherausforderung in der Balance. Wie können wir Mitarbeitern ermöglichen, die Vorteile beider Arbeitsumgebungen optimal zu nutzen?

[00:51:59 --> 00:52:19]

Topic: Forschungsmethodik und Repräsentativität

What: Einzelinterviews als Forschungsmethode werden als punktuelle Momentaufnahmen wahrgenommen

Why: Bedenken über die Aussagekraft einzelner Interviews im Vergleich zur Mehrheitsmeinung

But: Einzelmeinungen könnten von der Mehrheitsmeinung abweichen und nicht repräsentativ sein

Implications: Die Validität und Repräsentativität der Forschungsergebnisse könnte in Frage gestellt werden

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Einzelinterviews nur Momentaufnahmen sind, besteht die Herausforderung darin, repräsentative Ergebnisse zu erhalten. Wie können wir den Forschungsprozess so gestalten, dass er ein umfassenderes Bild der Mehrheitsmeinung liefert?

[00:55:09 --> 00:56:00]

Topic: Verteilte Arbeitsweise und Remote-Kommunikation

What: 50% der Belegschaft arbeitet hauptsächlich mit räumlich getrennten Kollegen zusammen

Why: Die Unternehmensstruktur ist bereits dezentralisiert mit mehreren Bürostandorten in Europa und verschiedenen Abteilungen wie Kundenservice und Außendienst

But: Persönliche Kommunikation ist möglich, wird aber größtenteils durch Telefongespräche ersetzt

Implications: Die Organisation ist bereits auf verteiltes Arbeiten ausgerichtet, mit nur wenigen Positionen die zwingend vor Ort sein müssen

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass die Mehrheit der Mitarbeiter bereits dezentral arbeitet, besteht die Hauptherausforderung in der effektiven Zusammenarbeit über Distanz. Wie können wir verteilte Teams dabei unterstützen, trotz räumlicher Trennung effektiv und verbunden zusammenzuarbeiten?

[00:56:52 --> 00:57:37]

Topic: Hybrides Arbeiten und Büropräsenz

What: Mitarbeiter sehen Wert in persönlichem Austausch im Büro, bevorzugen aber nicht tägliche Anwesenheit

Why: Persönlicher Austausch, gemeinsame Mittagspausen und direkte Kommunikation werden als wichtig erachtet

But: Vollzeit-Büropräsenz wird als unnötig empfunden; 2-3 Tage werden als optimal angesehen

Implications: Unternehmen müssen Balance zwischen Remote-Arbeit und Büropräsenz finden, um Mitarbeiter-Bedürfnisse zu erfüllen

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass [persönlicher Austausch wichtig ist, aber nicht täglich erforderlich], besteht die Hauptherausforderung darin, [die richtige Balance zu finden]. Wie können wir [Büropräsenzzeiten so gestalten], dass [Mitarbeiter] [maximalen Nutzen aus den gemeinsamen Tagen ziehen können]?

[00:57:58 --> 00:58:44]

Topic: Soziale Interaktionen am Arbeitsplatz

What: Gemeinsame Aktivitäten wie Kaffeerunden und Mittagessen im Büro

Why: Förderung des sozialen Zusammenhalts und informeller Austausch

But: Schwierigkeit, Kollegen von den Vorteilen der Büropräsenz zu überzeugen, besonders wenn es um Produktivitätsargumente geht

Implications: Soziale Aspekte und informelle Treffen sind wichtiger für die Mitarbeitermotivation als reine Produktivitätsargumente

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass informelle soziale Interaktionen wichtig sind, aber schwer als Vorteil zu vermitteln sind, wie können wir Mitarbeitern die Bedeutung von persönlichen Begegnungen im Büro auf eine Weise nahebringen, die nicht auf Produktivitätsargumente fokussiert ist?

[00:59:49 --> 00:59:50]

Topic: Positive Erwartungshaltung

What: Person äußert Vorfreude auf etwas Zukünftiges

Why: Es gibt ein bevorstehendes Ereignis oder eine Aktivität, die positive Gefühle auslöst

But: Die genaue Quelle der Vorfreude bleibt unklar ohne weiteren Kontext

Implications: Positive Einstellung und Motivation können das Engagement und die Teilnahmebereitschaft erhöhen

How Might We: Angesichts der Erkenntnis, dass Vorfreude ein starker Motivator ist, besteht die Hauptherausforderung darin, diese aufrechtzuerhalten. Wie können wir Nutzer dabei unterstützen, ihre positive Erwartungshaltung bis zur Erfüllung beizubehalten?